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Julia Bünnagels Installation auf dem Alten Friedhof © Jessica Schäfer

Julia Bünnagel (*1977, Haan) studierte von 1998–2006 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Hubert Kiecol. Bünnagel arbeitet spartenübergreifend als Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin. Seit 2015 lehrt sie an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie war mit Einzelausstellungen und Performances im Marta Herford, Kunstmuseum Mülheim a. R., Kunstverein St. Pauli, Kunstverein Aachen sowie der Galerie Sebastian Brandl Köln und Galerie Rupert Pfab Düsseldorf zu sehen, von denen sie auch vertreten wird. Sie nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen u.a. im Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg, Kunsthalle Düsseldorf dem Kunstmuseum & Kunstverein Gelsenkirchen und dem Pori Art Museum Finnland teil.
Julia Bünnagel lebt und arbeitet in Köln.

www.juliabuennagel.de
www.sculptressofsound.de
www.galerie-pfab.com/de/home

English Version

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Julia Bünnagels Installation auf dem Alten Friedhof © Jessica Schäfer

Julia Bünnagel (*1977, Haan) studied at Kunstakademie Düsseldorf in the class of Tony Cragg and Hubert Kiecol between 1998–2006. Bünnagel works interdisciplinary as sculptor, soundperformer and with installations.Since 2015, she teaches at Kunstakademie Düsseldorf. She had solo exhibitions and Performances at Marta Herford, Kunstmuseum Mülheim a. R., Kunstverein St. Pauli, Kunstverein Aachen, as well as gallery Sebastian Brandl Köln and gallery Rupert Pfab, Düsseldorf, by whom she is also presented. She participated in several Group exhibitions,for example at Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg, Kunsthalle Düsseldorf, Kunstmuseum & Kunstverein Gelsenkirchen and at Pori Art Museum Finnland. Julia Bünnagel lives and works in Cologne.

www.juliabuennagel.de
www.sculptressofsound.de
www.galerie-pfab.com/de/home

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© Jessica Schäfer
Schwarze Glasplatten in präzise-perfektionierter Hochglanzästhetik säumen die Gehwege auf dem alten Friedhof und durchbrechen als punktuelle Setzung die vertraute Ästhetik der steinernen sowie marmornen Grabmäler auf dem parkähnlichen Areal. Dabei funktionieren die glänzenden Oberflächen gleich einem poetischen Spiegel, in denen sich die Natur und das Wolkenspiel des Himmels reflektieren. Mit der einer Grabplatte nachempfunden Größe greift die Künstlerin die hiesige Bestattungskultur auf, um auf der sinnbildlichen Ebene einen Bedeutungsraum zu eröffnen, der tief in die Kulturgeschichte reicht. Bünnagel spielt dabei mit dem Bedeutungskanon des Spiegels als Tor in eine andere Welt sowie barockes Sinnbild für Unendlichkeit und verbindet diese impliziten Verweise ihrer Objekte subtil mit der konkreten Umgebung, für die sie entwickelt wurden. Das Spiegelbild des sich verändernden Himmels und der Natur reflektiert feinfühlig Zeitlichkeit und Veränderung.
HV Jessica Schäfer
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