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„Am liebsten würde ich laufend aussteigen: Jetzt, jetzt und wieder jetzt… Ich möchte mir alles genauer und länger anschauen, es geht viel zu schnell.“ Langsamer wird die Reise erst, als Hanns-Josef Ortheil mit seinem Vater in Koblenz ankommt und zu Fuß, mit dem Fahrrad und per Schiff die Mosel bis Trier entlangreist.

Im Zentrum des Romans steht das Tagebuch einer Moselreise, das Hanns-Josef Ortheil als 11jähriger verfasst und mit Essays und Erzählungen ergänzt hat. Schon in seinem 2009 erschienen autobiographischen Roman »Die Erfindung des Lebens« hat Ortheil die Geschichte eines in seinen ersten Kinderjahren stummen Kindes erzählt, das sich mit Hilfe der Musik, der Sprache und des Schreibens aus dieser Isolation befreit. Mit der „Moselreise“ legt er nun ein weiteres autobiographisches Dokument vor, das auf eindrucksvolle Weise erkennen lässt, wie der junge Hanns-Josef Ortheil durch seine danach erwachte Liebe für die Sprache und das Schreiben aus dem Stummsein in die Welt fand.

Entstanden ist dabei ein wunderbares Buch über das Kindsein, über das Reisen und über Geborgenheit.  

Nicole Köster und Norbert Riedinger lesen am 4. August 2020 um 18 Uhr daraus vor. 

Termin

18:00 bis 20:00 Uhr

Eintritt

Eintrittspreis: kostenlos

Veranstaltungsort

Stadtbibliothek Offenbach - Bücherturm
Herrnstraße 84
63065
Offenbach

Veranstalter

Stadtbibliothek Offenbach - Bücherturm
Herrnstraße 84
63065
Offenbach