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Camera Obscura
© Paul Pape

Ein tobender Sturm, der die Gewässer in Bewegung versetzt, zu gewaltigen Wellen formiert und die Kraft hat ganze Landstriche zu verwüsten; eine frische Brise, die Laub zittern und Fähnchen tanzen lässt; oder gar Windstelle, friedvolle Windstille, die fast schon quälender Trägheit und Langeweile gleich kommt.

Die Frage, wie wir über den Wind sprechen, wie wir ihn messen und wie wir etwas Unsichtbares sichtbar machen können, wurde durch verschiedenste Mittel und Techniken erprobt. Das 1806 von Francis Beaufort entwickelte Messsystem stellt dahingehend noch heute eine international gültige Möglichkeit dar. In der Wissenschaft prägen digitale Radar- und Satellitenaufnahmen die Abbildungen von Wind.

Text: Annika Etter

Die „Lichtwind Cameraobscura “ ist eine 3D gedruckte „Camera Obscura“ mit einem integrierten Lichtpendel.
Und einer direkt Belichtung auf 40x 50 CM Lichtempfindliches Papier.