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© Ursula Zepter

WEIBS-BILDER

Ursula Zepter hat eine konsequente Werkentwicklung vorzuweisen. Ihr Werk besitzt einen hohen Wiedererkennungswert. Aus ihm spricht ein frisches, zeitgenössisches Lebensgefühl, das auf subtilironische Weise auch Gesellschaftskritik zum Ausdruck bringt. Ihr Schaffen ist thematisch in einzelne Werkgruppen gegliedert, die sowohl von handwerklichem Können als auch von abwechslungsreichem Einsatz der bildnerischen Mittel geprägt sind. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen, im In- und Ausland, sowie in mehreren Katalogen dokumentiert. Ursula Zepter wurde mehrfach ausgezeichnet.

Und wenn die Weibsbilder, statt auf Sozialrealismus, zielen sollten auf die Feier eines neuen Ideals von Weiblichkeit? Ihre Malerei kann munterer machen als eine Line Koks. Sie ist von einer Sinnlichkeit, die den Betrachter durch Wechselbäder heißer und kühler Wallungen jagt.

Voll Power, selbstbestimmt, hedonistisch. Eine Galerie der starken Frauen also? Gewiß nicht von der Art, wie Kollegin Elvira Bach sie, ebenfalls seit Jahrzehnten, neo-expressiv vorführt. Keine dem Dschungel entstiegenen Schlangengöttinnen oder Voodoo-Priesterinnen sind Ursula Zepters Weibsbilder.

Sie halten es eher mit anderen Elementen, brausen, statt als Erdmütter, daher als Feuer- und Blitz-, Äther- und Elektroschwestern.    

© Roland Held, Darmstadt

Portrait
© Ursula Zepter
Portrait Ursula Zepter
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