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Malerei
© Alwin Dorok

Transformation

… Theo van Doesburg forderte 1930, dass das Bild mit rein bildnerischen Mitteln - also: mit Flächen und Farben – gestaltet werden soll.

Alwin Dorok übernimmt Doesburgs Auffassung, nach der jedes bildnerische Element nur sich selbst bedeutet. Er beschränkt sich auf Farbflächen; stellt diese so an einander, dass der Betrachter sie gleichermaßen als Gegensatz aber auch als Beziehung empfindet.

Die Farbklänge erzeugt der Künstler nicht ausschließlich durch die Verwendung verschiedener Farbsubstanzen (Acryl, Ölfarbe, Tempera), sondern auch durch die Anwendung verschiedener Pigmente und sogar durch Beimischung von oxidierten Eisenspänen. So kann das gerade herrschende Licht aufgefangen werden und reflektieren. Denn: Malerei soll sie hervor bringen, die Sensation der Farben (so van Doesburg).

Das Streben nach Perfektion und Klarheit – in der Relation zwischen den Farben und den Flächen mit- und zueinander und zum Format der Bildfläche – sind wichtigste Elemente!

Das erleben wir hier sehr anschaulich in den Tafeln des Frankfurter Künstlers Alwin Dorok...

 

Gabriele Wittner

Eröffnungsrede Galerie m50

Oberursel, den 27.01.2019

Portrait
© Alwin Dorok