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Quast spielt Offenbach (Oper Frankfurt, 2009)
© Wolfgang Runkel
Kult-Schauspieler Michael Quast ist nach „Pariser Leben“ mit einer weiteren Solo-Operette zu Gast im Offenbacher Büsingpalais. Nur begleitet von Rhodri Britton am Flügel liest, singt, tanzt und spielt Quast am Dienstag, 5. November, um 19.30 Uhr „Orpheus in der Unterwelt“ als virtuoses Ein-Mann-Theater.

Unter dem ersten Dutzend der bekanntesten klassischen Musikstücke überhaupt ist er dabei – der Can-Can aus „Orpheus in der Unterwelt“. Die Operette dahinter hört man bei weitem seltener, obwohl sie ebenfalls sehr unterhaltsam ist. In Jacques Offenbachs erstem abendfüllendem Stück um den mittelmäßigen Musiker Orpheus und seine lebenslustige Gattin Eurydike führt die turbulente Handlung buchstäblich vom Himmel in die Hölle, wo sich die olympischen Götter, die von ihrem Chef Jupiter ziemlich kurzgehalten werden, völlig enthemmt in den berühmtesten Can-Can der Musikgeschichte stürzen. Das unnachahmliche Multitalent Michael Quast brilliert auf der Bühne und kommt dabei ganz ohne großes Bühnenbild und einer Vollausstattung an Solisten, Chor und Orchester aus.

Die Solo-Operette „Orpheus in der Unterwelt“ ist Teil des dreimonatigen Musikfestivals „Jacques Offenbach in Offenbach“, das den 200. Geburtstag des weltberühmten Komponisten Jacques Offenbach gebührend feiert. Die musikalische Fassung ist von Rhodri Britton, der das Stück am Flügel begleitet. Die neue Textfassung stammt von Rainer Dachselt und Michael Quast nach dem Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy.

Karten gibt es für 18 Euro, ermäßigt für 10 Euro, im OF InfoCenter im Salzgäßchen 1, an der Abendkasse sowie online über Frankfurt Ticket

Die Solo-Operette wird am Dienstag, 5. November, im Büsingpalais, Herrnstraße 82 in Offenbach aufgeführt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass um 19 Uhr.

24. Oktober 2019