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Helbig live mit Chor im Hintergrund
© Claudia Weingart
Rammstein, die Pet Shop Boys oder Snoop Dogg sind nur einige Künstler, die bereits mit dem Berliner Komponisten Sven Helbig zusammengearbeitet haben. Internationalen Erfolg feierte dieser auch mit seinen 2013 erschienen „Pocket Symphonies“. Jetzt hat er sich an ein Chorwerk gewagt und ist am 29. November um 20 Uhr mit „I eat the Sun and I drink the rain“ in der Alten Schlosserei (EVO) in Offenbach zu Gast. Ab 20 Uhr nimmt er die Zuschauer gemeinsam mit dem Chor der Bolschoi Oper Minsk auf eine musikalische Reise und die Suche nach dem Menschlichen in der technikgesteuerten Welt: In seinen „Pocket Symphonies“ wandelt Helbig wie selbstverständlich zwischen Klassik und Popmusik und transportiert die klassische Sinfonie im Hosentaschenformat in die Gegenwart. „I eat the Sun an drink the rain“ ist deren konsequente Weiterentwicklung, hier reihen sich nun insgesamt zehn relativ kurze, melancholisch timbrierte Stücke aneinander, deren Texte Helbig überwiegend selbst verfasst hat und in denen er sich auch mit drängenden Fragen der Gegenwart beschäftigt.

Samtener Chor-Wohlklang trifft auf digitale Klangwelten

Der musikalische Bogen spannt sich vom archaischen „Kyrie Eleison“ über Leopardi's „L'Infinito“ bis hin zur modernen Reflektion über die menschliche Seele als wunderbarer Teil der Natur. Begleitet wird das Werk von den hypnotischen Bilderwelten des isländischen Video-Künstlers Máni M. Sigfússon, die gemeinsam mit dem Sound Helbigs und dem Gesang der Chor der Bolschoi Oper Minsk eine außergewöhnliche Mischung ergeben. Der Chor der Bolschoi Oper Minsk wird geleitet von Wilhelm Keitel, Sven Helbig sitzt und begleitet live an den Electronics.

Tickets gibt es für 23 Euro (regulärer Preis), 18 Euro (ermäßigt) und 15 Euro (Schüler/Studenten) online über Frankfurt Ticket https://www.frankfurtticket.de/tickets/sven-helbig-i-eat-the-sun-and-drink-the-rain-11253.35177/, im OF InfoCenter im Salzgässchen 1 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Bildinformation:

Sven Helbig, Fotos Claudia Weingart

 

Sven Helbig

Sven Helbig wuchs in Eisenhüttenstadt auf zwischen den Blaskapellen der Stahlarbeiter, den Vinyl-Platten seiner Eltern und den Musiksendungen aus seinem selbstgebastelten Radio. Später pendelte er zwischen Dresden, wo er studierte, und New York, wo er seine Abende und Nächte musizierenderweise in den Nachtclubs verbrachte. Die Rhythm and Blues- und die Gospelszene in New York eröffneten ihm eine ganz neue Welt musikalischer Erfahrungen, die seine Musik in Zukunft wesentlich beeinflussen sollten. „Pocket Symphonies“, sein Debut-Album bei der Deutschen Grammophon, beinhaltet zwölf Stücke für Klavierquartett und Orchester. Sein Chorwerk „I EAT THE SUN AND DRINK THE RAIN“ erschien beim Label „Neue Meister“, das auch seine letzte Veröffentlichung „Tres Momentos“ betreut.

Wilhelm Keitel

Geprägt von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa als Mentor und Lehrer in New York und Tanglewood, hat Wilhelm Keitel in der Zwischenzeit die Welt als Dirigent erobert. Seine musikalische Bandbreite reicht von Konzerten mit Dame Margret Price, Lucia Aliberti bis zu Helene Fischer. Als ständiger Gastdirigent ist Wilhelm Keitel der Bolschoi Oper Minsk und dem Radio- und TV-Orchester Belarus eng verbunden. Seine Produktionen wurden aufgenommen und ausgestrahlt unter anderem von SWR, BR, NDR und BBC, BRTV, ORF. Er hat Bücher über Mozart und Rossini veröffentlicht und eigene Festivals gegründet.

Chor der Bolschoi Oper Minsk

Im Bereich der früheren Sowjetunion wurden nur drei Opernhäuser mit dem Prädikat „Bolschoi“ ausgezeichnet – St. Petersburg, Moskau und Minsk. Diese Auszeichnung, frei übersetzt mit „groß, ausgezeichnet“, kommt nicht von ungefähr, denn seit seiner Gründung im Mai 1933 hat das Opernhaus der Republik Belarus mit exemplarischen Aufführungen für europaweite Aufmerksamkeit gesorgt.

Pressekontakt

Romina Weber, romina.weberoffenbachde , 069 8065 2437

Offenbach am Main, 17. September 2019