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Die Sonne färbt den Himmel über der Wetterwarte Fichtelberg rot.
Blick auf die Wetterwarte Fichtelberg. © Deutscher Wetterdienst DWD / Claudia Hinz

Barometer, Thermometer, Anemometer, Hygrometer sind nur einige der Messgeräte, mit denen sich das Wetter erfassen lässt. Die Messmethoden sind dabei über die Jahrhunderte immer präziser geworden. Eine sechstägige Wettervorhersage ist heute immerhin so zuverlässig wie eine 24-stündige Vorhersage vor vierzig Jahren.  Welche Daten erfasst werden, womit Wetterdaten gesammelt werden und wie die Wettervorhersagen, die uns tagtäglich über Apps, Fernsehsendungen oder Radionachrichten begegnen, ist das neue Schwerpunktthema der Wetter- und Klimawerkstatt im Rathaus-Plaza in der Frankfurter Straße 39. Denn mit der Erfindung des Thermometers und des Barometers im 17. Jahrhundert hatte die Wettervorhersage zwar eine neue Grundlage erhalten, aber erst im 19. Jahrhundert wuchs die Erkenntnis, dass sich das scheinbar unberechenbare Wetter innerhalb gewisser Grenzen erforschen und vorhersagen lässt. Durch den technischen Fortschritt wurde seit den 1950er-Jahren die Datengrundlage der rechnerischen Wettervorhersage durch ein weltumspannendes Netz an Wettersatelliten, Radiowettersonden und Wetterradare erheblich verbessert. Ein Film des YouTube- und Umweltaktivisten Fabian Grischkat klärt über die Arbeit des Deutschen Wetterdienstes auf. Neben Veranstaltungen und Vorträgen zum Themenschwerpunkt informiert die Wetter- und Klimawerkstatt in einer Dauerausstellung über Wetter, Klima und Klimawandel und lädt zu einer Auseinandersetzung mit vielfältigen Wetterphänomenen ein. Dabei können Besucherinnen und Besucher Luft wiegen, es regnen lassen, Druck erzeugen, knobeln, das Wetter voraussagen oder ihr eigenes Wetter in Workshops gestalten.

Im ständigen Wechsel werden Wetter und Klima unter immer anderen Aspekten beleuchtet, mehrfach im Monat finden Vorträge und Veranstaltungen statt. Die Werkstatt versteht sich als lebendiger Ort für alle.

Die Wetter- und Klimawerkstatt ist ein Projekt des Deutschen Wetterdiensts (DWD) und der Stadt Offenbach am Main. Sie wurde initiiert vom Präsidenten des DWD, Prof. Dr. Gerhard Adrian und Oberbürgermeister der Stadt Offenbach Dr. Felix Schwenke. Die Werkstatt wird umgesetzt vom DWD und den städtischen Ämtern für Kulturmanagement und für Wirtschaftsförderung.

Die Wetter- und Klimawerkstatt in der Frankfurter Straße 39 ist von Dienstag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr, Samstag von 11 bis 18 Uhr und Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Vormittags von 9 bis 13 Uhr können Workshops für Kitas oder Schulklassen gebucht werden.

Der Eintritt ist frei.

Für den Besuch gilt die 3G-Regelung, bei Kindern gelten die in den Schulen und Kindergärten durchgeführten Tests.

16. November 2021