Sprungmarken
Suche
Suche

zerstörtes Büsingpalais
© Archiv

Heute vor 77 Jahren legten Bomben die Frankfurter Altstadt und Teile Offenbachs in Schutt und Asche. Weite Teile der Innenstadt, das Schloss, das Büsingpalais, Kirchen, Schulen und auch Fabriken lagen in Trümmern. Die Bombennacht zum 18. März 1944 war Folge der zunehmenden Angriffe alliierter Luftstreitkräfte gegen deutsche Industriestandorte und die Zivilbevölkerung im von den Nationalsozialisten ausgelösten Zweiten Weltkrieg. Da bei den alliierten Streitkräften Offenbach zum südöstlichen Teil Frankfurts zählte, gingen im „Area Bombing“ 44 Luftminen, 417 andere Sprengbomben, 6.000 Flüssigkeitsbrandbomben und rund 100.000 Stabbrandbomben auf das Stadtgebiet Offenbach nieder. Wie jedes Jahr gedenkt die Stadt Offenbach der Zerstörung und dem Leid mit einer Kranzniederlegung auf dem Kriegsgräberfeld auf dem Neuen Friedhof. „Dieser Tag ist uns wichtige Mahnung und Auftrag“, betont Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Niemals dürfen wir aufhören, uns an die Verbrechen der Nationalsozialisten zu erinnern. Und nie wieder dürfen sich diese Verbrechen, Antisemitismus, Völkermord und Krieg, wiederholen.“

18. März 2021