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Mitarbeiter*innen des EKO im fachlichen Austausch
© Stadt Offenbach / EKO (ac)
Der EKO legt viel Wert darauf, die eigene Arbeit und das eigene Handeln zu reflektieren. Deshalb gibt es in unseren Einrichtungen u.a. Pädagogische Tage, Fallsupervision, Leitungscoaching, Fortbildungen sowie Nachwuchsförderung.

Pädagogische Tage zur Reflexion des Alltags

Jede Kita verfügt über sechs Schließtage im Jahr, die der pädagogischen Weiterentwicklung dienen. Diese Tage werden entweder von jeweiligen Leitungskräften durchgeführt, oder es werden zu spezifischen pädagogischen Thematiken Expert*innen von außen verpflichtet, die neue Inhalte und Anregungen zur Weiterentwicklung vermitteln können.

Folgende Themen stehen neben Qualifizierungen in den Bereichen Kind-Beobachtung, Sprachliche Bildung, Naturwissenschaften, Kunst und Musik im Vordergrund:

  • Umgang und Kooperation mit Eltern
  • Vorurteilsbewusster Umgang mit Kindern und Familien aus anderen Kulturen
  • Kindliche Sozialisation
  • Angeleitetes Spiel für drinnen und draußen
  • Raumgestaltung und anregendes Material

Die Pädagogischen Tage können aber auch dazu dienen, die eigene Arbeitspraxis ausführlich zu reflektieren, den üblichen Tagesablauf einer erneuten Überprüfung zu unterziehen, das vorhandene Material neu zu ordnen oder die Kita in allen Winkeln gründlich aufzuräumen und Überflüssiges zu entfernen.

Alle Kitas entscheiden selbst darüber, wie sie ihre Pädagogischen Tage nutzen möchten.

Fallsupervision

Alle Teams der Kindertagesstätten erhalten eine regelmäßige Fallsupervision. In 10 Sitzungen im Jahr haben die Erzieher*innen Gelegenheit, mit dem Team und unter Anleitung von erfahrenen Supervisor*innen über die Kinder ihrer Einrichtung zu sprechen. Im Fokus dieser Reflexionen stehen Kinder, mit deren Verhalten sich die Erzieher*innen schwertun, oder deren Entwicklung ihnen Sorgen bereitet. Gemeinsam beschäftigt sich das gesamte Team mit den jeweiligen Erfahrungen mit dem Kind. Ziel der Reflexion ist es, sowohl ein gemeinsames Verständnis für das Kind zu entwickeln, als auch Probleme und etwaige Verstrickungen der Erzieher*innen mit dem Kind herauszuarbeiten. So können neue Zugangsmöglichkeiten und bessere Entwicklungsbedingungen geschaffen werden.

Marte-Meo

Marte-Meo ist ein videogestütztes Beratungsangebot zur Entwicklungsförderung von Kindern. Mit Hilfe von Videoaufnahmen aus dem Kindergartenalltag werden pädagogischen Fachkräften ganz konkrete und praxisnahe Impulse angeboten, mit dem Ziel, das Kind bei der Entfaltung kommunikativer, sozialer und emotionaler Fähigkeiten zu unterstützen.

Bei Marte-Meo geht es hauptsächlich darum, die vorhandenen Kompetenzen der Kinder zu mobilisieren, damit eine positive Entwicklung möglich wird. Dazu können Teams, die das Verhalten bestimmter Kinder gerne besser verstehen möchten, sich die Unterstützung von erfahrenen Marte-Meo-Trainerin*innen einholen. Die Videoaufnahmen werden ausschließlich innerhalb der Kita für die Beratungsprozesse der Erzieher*innen genutzt.

Kollegiale Beratungen

Alle Leitungskräfte (Leitungen und Stellvertretungen) erhalten die Möglichkeit, sich in kleinen Gruppen gegenseitig zu beraten. Der Fokus der Betrachtung ist das eigene Leitungshandeln. Diese Möglichkeit steht allen Leitungskräften, die die Nachwuchsförderung absolviert haben, zur Verfügung (siehe Nachwuchskräfteförderung weiter unten). Es können sich jedoch grundsätzlich alle Leitungen beteiligen, die daran ein Interesse haben.

Die kollegiale Beratung wird von einer fachkundigen Anleiterin moderiert. Anschließend arbeitet die Gruppe selbständig weiter, so lange sie den Bedarf dafür sieht und von dieser Methode profitiert.

Leitungscoaching

Zur Reflexion des eigenen Leitungshandelns erhalten sowohl die Leitungskräfte als auch die Stellvertretungen bei Bedarf eine Leitungssupervision. Auf Wunsch können Leitung und Stellvertretung das Leitungscoaching auch zusammen durchführen.

Nachwuchsförderung: Qualifizierung für Leitungen

Der EKO führt für interessierte und erfahrene Erzieher*innen, die sich zur Leitungskraft entwickeln möchten, eine eigene Nachwuchsförderung durch. Dazu können sich Erzieher*innen schriftlich anmelden und mündlich ihre Motivation darlegen. Absolvieren sie das Verfahren erfolgreich, wechseln sie zu Beginn der Nachwuchsförderung in eine andere Kita und werden dort von den Stellvertretungen eng begleitet. Parallel dazu besuchen sie die Fortbildungsmodule der Nachwuchsförderung. Am Ende schreiben die Teilnehmer*innen eine Kolloquiumsarbeit, in der sie ihre eigene Entwicklung zur Leitungskraft und ihren Lernfortschritt analysieren. Nach erfolgreichem Abschluss können sie sich auf freie Stellvertretungsstellen im EKO bewerben.

Fortbildung zur Anleiter*in von Berufs-Praktikant*innen und Personen in der Dualen Ausbildung

Erfahrene Erzieher*innen durchlaufen innerhalb eines Jahres eine modular angelegte Fortbildung zur Anleitung. Bei erfolgreichem Abschluss der Qualifizierung erhalten sie ein Zertifikat, das ihre Kompetenz in der Anleitung von Praktikant*innen und von angehenden Erzieher*innen ausweist.

EKO als familienfreundlicher Betrieb ausgezeichnet

Zusammen mit sieben weiteren Unternehmen und Institutionen wurde der Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach (EKO) als familienfreundlich ausgezeichnet. Die Auszeichnung „Uff. Familienfreundlich in Offenbach 2019“ wurde während einer Feierstunde im Klingspor-Museum verliehen.

Besonders beeindruckt hat der EKO dadurch, dass er großen Wert auf familienfreundliche Arbeitszeiten für seine Beschäftigten legt, obwohl er gleichzeitig allen Kita-Eltern ermöglichen muss, einer Beschäftigung nachzugehen und die Betreuung der Kinder in guten Händen zu wissen.