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Aktuelle Hinweise

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

seit Ende Juli steigen die Infektionszahlen in Offenbach wieder, das geht vor allem auf Reisen ins Ausland zurück.

Trotz und gerade wegen zahlreicher Lockerungen der Corona-Auflagen durch die Bundesregierung und das Land Hessen gilt es jetzt mehr denn je diszipliniert zu bleiben: Verzichten Sie bitte weiterhin auf alle nicht notwendigen sozialen Kontakte. Schützen Sie sich durch Abstandhalten und tragen Sie eine Alltagsmaske zum Schutz Ihrer Mitmenschen. 

Die Landesregierung hat zum 11. Juni weitere Lockerungen der Corona-Verordnungen beschlossen: Es dürfen sich Gruppen von maximal 10 Personen im öffentlichen Raum treffen – unerheblich, aus wie vielen verschiedenen Hausständen sie stammen, oder wie bisher die Angehörigen zweier Hausstände (in diesem Fall auch mit mehr als 10 Personen). Bei privaten Zusammenkünften unterhalb der Veranstaltungsschwelle entfällt die bisherige Begrenzung auf einen engen privaten Kreis. Die Bürgerinnen und Bürger bleiben gleichwohl aufgerufen, auch im häuslichen Bereich eigenverantwortlich auf eine Begrenzung ihrer persönlichen Kontakte zu achten. In Geschäften, Gottesdiensten, Kultureinrichtungen, Veranstaltungsräumen, Gaststätten muss sichergestellt werden, dass der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Bitte reduzieren Sie zudem Behördengänge auf das absolut Notwendigste. Viele Dienstleistungen können online oder telefonisch erledigt werden.

Seit dem 27. April 2020 gilt zudem die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in allen hessischen Städten und Gemeinden beim Betreten der Publikumsbereiche von Geschäften, Banken und Postfilialen, im öffentlichen Nahverkehr sowie für alle Wochenmärkte und für den Direktverkauf von Lebensmittelerzeugern. Auch in der Stadtverwaltung muss seit dem 4. Mai 2020 ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Kitas und Schulen: Die Schulen in Offenbach nehmen schrittweise wieder einen eingeschränkten Unterricht auf. Seit 2. Juni sind die Kitas in Hessen in den eingeschränkten Regelbetrieb übergegangen. Ab dem 6. Juli startet wieder der Regelbetrieb in den Kitas, soweit genügend Personal verfügbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulässt.

Wie Sie sich schützen können

  • Bleiben Sie zuhause. Verlassen Sie Ihre Wohnung / Ihr Haus nur für dringende Angelegenheiten. Halten Sie dabei einen ausreichenden Abstand zu Ihren Mitmenschen. 
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand – drehen Sie sich am besten weg.
  • Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach entsorgen.
  • Vermeiden Sie Berührungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen.
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich 20 bis 30 Sekunden lang mit Wasser und Seife.
  • Desinfizieren Sie regelmäßig Ihr Smartphone, Handy, Tablet usw.
  • Verzichten Sie auf Reisen und meiden Sie, wenn möglich, öffentliche Verkehrsmittel.
  • Arbeiten Sie von zuhause, wenn möglich.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit.
  • Halten Sie Abstand (1,5 Meter)

CovApp von der Charité Berlin

Die Charité hat in Zusammenarbeit mit Data4Life die Software CovApp entwickelt. Sie enthält einen Fragenkatalog, den Bürger beantworten können, um im Anschluss Handlungsempfehlungen und ggf. Ansprechpartner und Kontakte zu erhalten. Abgefragt werden unter anderem aktuelle Symptome und mögliche Kontakte. Die Charité weist darauf hin, dass die App keine diagnostischen Leistungen erbringt. Die App ersetzt auch keine ärztliche Behandlung. Wer sich schwer krank fühlt, sollte umgehend medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Sie möchten helfen oder brauchen Unterstützung?

Abhol- und Lieferdienste von Gastronomen und Einzelhändlern

Die Offenbacher Gastronomen und Einzelhändler haben geschlossen, doch viele sind trotzdem für ihre Kunden im Einsatz: Sie bieten Lieferdienste oder versenden Artikel mit der Post.

Hotlines, Seelsorge und Hilfe bei Gewalt

Bürgertelefon für die Stadt Offenbach: 069 840004-375, Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 16 Uhr. 

Hessenweite Hotline: 0800 5554666, Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 20 Uhr. 

Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346465100

Bundesweite Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123

Infotelefon Depression: 0800 3344533

Psychosozialer-Dienst Gesundheitsamt Offenbach: psg.gesundheitsamtoffenbachde

Kinder und Jugendtelefon "NummergegenKummer": 116 111

Kinderschutz Hotline Land Hessen: 0800 2010111

Sozialer Dienst Jugendamt Offenbach:  069 8065 2233

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116016

Frauennotruf Offenbach: 069 85096800 (offenbachprofamiliade)

Frauen helfen Frauen Offenbach: 069 816557 (infofrauenhaus-offenbachde)

Frauen- und Kinderhaus Offenbach / Fachberatungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt: 069 - 816557 (beratungfrauenhaus-offenbachde)

Sucht und Drogenhotline: 01805 313031

Suchthilfezentrum Wildhof (OF und Dietzenbach): 069 981953-0

Infos zu Nachbarschaftsgruppen: www.corona-soli-ffm.org

Plötzlich zuhause, was tun mit der ganzen Zeit?

Endlich mal zuhause bleiben und Zeit haben…. Das hat sich mancher schon oft gewünscht. Jetzt allerdings wollen die Stunden sinnvoll verbracht oder manchmal auch einfach nur totgeschlagen werden. Wohin mit der vielen Zeit, wenn man nicht einfach rausgehen kann?

Welches Ziel die Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen verfolgen

Abstand halten, soziale Kontakte reduzieren und die Schließung von Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen – all diese Maßnahmen verfolgen das Ziel, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Denn dann können alle schwer Erkrankten gut medizinisch versorgt werden. Die Grafik veranschaulicht, wie das Gesundheitssystem (Krankenhäuser, Ärzte usw.) belastet wird, wenn viele Menschen sich innerhalb einer kurzen Zeit anstecken. Helft mit, die Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen!

Grafik zur Auslastung des Gesundheitssystems mit und ohne Schutzmaßnahmen
© Stadt Offenbach

Kurz erklärt: Das Virus bremsen (ZDF)

Kurz erklärt: Das Virus bremsen (ZDF) © ZDF