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Die Corona-Pandemie wirbelt vor allem das Leben von Eltern durcheinander. Auf dieser Seite finden Familien mit Kindern unter anderem Fragen und Antworten zum Schul- und Kitabesuch, was bei einer möglichen Corona-Infektion zu tun ist, wie das Gesundheitsamt handelt. Dazu Informationen wie das Thema Corona kindgerecht aufbereitet werden kann und wo es Unterstützung gibt.

Offen oder geschlossen: Schulen, Kitas und Kindertagespflegestellen

Schulen:
Schüler der Klassen 1 bis 6 (ebenso Vorklassen und Vorlaufkurse) können in geteilte Klassen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen zurückkehren. 
Ab der Jahrgangsstufe 7 wird mit Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht angeboten. Schülerinnen und Schüler an gymnasialen Oberstufen und beruflichen Gymnasien sowie Studierende an Abendgymnasien und Hessenkollegs (12. Klasse) erhalten Präsenzunterricht.

Kitas und Kindertagespflegestellen:

Ab 12. April: Für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen gilt ab dem 12. April eine Notbetreuung.
Anspruch auf Notbetreuung haben Eltern, wenn beide Erziehungsberechtigten berufstätig sind und mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Berufsfelder sind u. a. Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienste, Medizin (ambulant, stationär, Pflege, Labore, Apotheken, Medizinprodukte), öffentlicher Gesundheitsdienst, Justiz (Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Amtsanwältinnen und Amtsanwälte), öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Medien, Ordnungsbehörden, Abfallwirtschaft, bestimmte Härtefälle. Berufstätige Alleinerziehende können auch die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Die genauen Ausnahmen mit der rechtlichen Definition sind hier zu finden: Allgemeinverfügungen der Stadt Offenbach.
Die Notbetreuung soll in festen Gruppen stattfinden. Die Verfügung gilt zunächst bis einschließlich 30. April.
Vordrucke und Informationen für Eltern sind auf den Internetseiten des Jugendamtes der Stadt Offenbach zu finden (Vordrucke unter dem Punkt "Download/Links) oder hier zum Download:
Jugendamt Offenbach

Neue Quarantäne- und Teststrategie

Es gibt neue Quarantäne- und Testregeln für positiv getestete Personen, sowie für Kitas und Schulen. Das geänderte Vorgehen ist eine Reaktion auf das Vorherrschen der britischen Virusvariante in Offenbach.

  • Allgemein gilt: Ist eine Person (Index) positiv auf SARS-CoV-2 getestet, wird Index und der Haushalt (Familie) für maximal 21 Tage unter Quarantäne gestellt. Ein angeordneter negativer Test am 13. Tag kann die Quarantäne auf 14 Tage verkürzen
  • In der Kita: Ist eine Person aus der Kita (Kitapersonal oder Kind) positiv auf SARS-CoV-2 getestet, folgt das oben beschriebene Quarantäneverfahren von maximal 21 Tagen. In der Kita werden die engen Kontaktpersonen ermittelt, also Kitapersonal und die feste Betreuungsgruppe. Ist die positiv getestete Person eine Erzieherin/ein Erzieher müssen zunächst alle Kinder/Kitapersonal vorläufig für 9 Tage in Quarantäne . Ein Test erfolgt nach 7 Tagen auf SARS-CoV-2. Ist der Test negativ endet die Quarantäne nach dem 9. Tag. Ist der Test positiv wird die Quarantäne verlängert. Ist die positiv getestete Person ein Kind, erfolgt eine vorsorgliche Quarantäne für alle Gruppenmitglieder und nach Einzelprüfung der Erzieher oder die Erzieherin für mindestens 14 Tage. Um den 11. Tag erfolgt für alle eine Testung. Kommt es hier zu einem positiven Fall, müssen weitere Maßnahmen zur Quarantäne geprüft werden. Sind die Test negativ endet die Quarantäne nach dem 14. Tag.
  • In der Schule: Ist ein Schüler/Schülerin positiv auf SARS-CoV-2 getestet, müssen Mitschüler oder Lehrer - wenn die AHAL-Regeln eingehalten wurden - nicht in Quarantäne. Gleiches gilt für infizierte Lehrerinnen und Lehrer - hier muss die Schulklasse, wenn die AHAL-Regeln eingehalten wurden, auch nicht in Quarantäne

FAQ zu Corona, Krankheits-Symptomen, Tests, Quarantäne

1. Schnupfen oder Covid 19?

  • Die Symptome, die bei einer Corona-Infektion auftreten, sind zu Beginn vergleichbar mit einer Erkältung. Wer insbesondere in der Erkältungszeit Atemwegssymptome hat, muss deswegen nicht an Corona erkrankt sein. Zur genauen Abklärung empfiehlt sich den Hausarzt zu kontaktieren. Nicht alle Symptome müssen bei einer Infektion auftreten. Viele Menschen bleiben auch symptomfrei oder haben nur leichte Beschwerden.
  • Typische Symptome sind hohes Fieber (über 38 Grad), trockener Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals. Bei einigen Menschen vorübergehend Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns.
  • Ein alleiniger Schnupfen ist aber kein Grund mehr, ein Kind nach Hause zu lassen oder durch die Einrichtung nach Hause zu schicken. Dazu müssten weitere Symptome wie Fieber, trockener Husten und allgemeine Abgeschlagenheit kommen. Dann ist das Kind nach Hause zu schicken, zu beobachten und eventuell ein Test zu veranlassen.

Weitere Hinweise geben diese Merkblätter:

2. Wie hoch ist das Infektionsrisiko von Kindern?

Kinder sind nach Angaben des RKI grundsätzlich empfänglich für eine Infektion und können dadurch auch andere infizieren. Kinder und Jugendliche zeigen häufig keine oder nur milde Symptome, schwere Verläufe sind deutlich seltener als bei Erwachsenen.

3. Warum Abstand- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht?

Abstandhalten und Händehygiene sind der beste Schutz vor dem Virus.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt "das generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). Diese Empfehlung beruht auf Untersuchungen, die belegen, dass ein relevanter Anteil von Übertragungen von SARS-CoV-2 unbemerkt erfolgt, d.h. zu einem Zeitpunkt vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen. [...] Das Tragen einer MNB trägt dazu bei, andere Personen vor feinen Tröpfchen und Partikeln die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, zu schützen (Fremdschutz). Wichtig ist hierbei, dass Mund und Nase bedeckt sind. Für diesen Fremdschutz durch MNB gibt es inzwischen wissenschaftliche Hinweise. [...] Beim Einsatz von MNB ist es essentiell, auf eine hygienisch einwandfreie Handhabung und Pflege zu achten."  

Bei Konferenzen oder Veranstaltungen muss der Mindestabstand eingehalten werden. Alle 20 Minuten muss der Raum gründlich gelüftet werden. 
Beim Bus- oder Bahnfahren sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, einen geeigneten Mund- und Nasenschutz zu tragen. Wir empfehlen, diesen bereits ab Verlassen des Hauses zu tragen, um die Ansteckungsgefahr auch bei der Bushaltestelle entsprechend zu reduzieren. 

Infektionsweg Aerosole mit und ohne Maske
Infektionsweg Aerosole mit und ohne Maske © © Milton 2020 (https://academic.oup.com/jpids/article/9/4/413/5875939?guestAccessKey=72cf62f5-ae56-4073-a264-7b3818371f07)

4. Wie sicher ist Radfahren oder zu Fuß gehen?

Wer mit dem Fahrrad oder alleine zu Fuß unterwegs und hat kein Ansteckungsrisiko. Wer zu zweit unterwegs ist, sollte auf einen Abstand von mindestens 1,50 Metern achten, je nach Witterung verdünnt sich so ein Virus rasch wie Rauch in der Luft.

5. Mein Kind könnte Risikopatient sein, was jetzt?

Schülerinnen und Schüler, in deren Familie eine Person an einer Lungenerkrankung wie Asthma, COPD oder Lungenfibrose, Diabetes, Rheuma oder einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Herzens leidet, können, je nach Schwere bis auf Weiteres mit einem ärztlichen Attest vom Unterricht befreit werden.

6. Was mache ich, wenn mein Kind Krankheitssymptome zeigt

  • Kranke Kinder dürfen die Kita, Kindertagespflegestelle oder Schule nicht besuchen. Aufgrund des derzeit allgemeinen Risikos einer Ansteckung mit dem Corona-Virus muss Ihr Kind bei Auftreten typischer Atemwegssymptome oder Magen-Darm-Infekten unbedingt zu Hause bleiben, bis die Symptome abgeklungen sind. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt, ob ein PCR-Test notwendig ist.
  • Von Ihrem Arzt erhalten Sie eine Krankschreibung 
  • Sollte sich die Erkrankung im Verlauf der Quarantänezeit verschlimmern, suchen Sie mit Ihrem Kind einen Arzt auf. Rufen Sie auf jeden Fall zuerst dort an, bevor sie hingehen!
  • Bei Fragen können sich zu jeder Zeit (auch nachts und am Wochenende) an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden (Telefon: 116 117). In akuten Notfällen wählen Sie den Notruf 112. Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist jedoch nur bei schweren Verläufen notwendig, die bei Kindern in der Regel nicht auftreten.

7. Informationen zur Quarantäne

Es gelten derzeit unterschiedliche Quarantäneregeln: Allgemein für alle Bürgerinnen und Bürger, für Schul- und Kitakinder, nach der Einreise aus Risikogebieten und  Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten, für die Anwendung mit einem Selbst- und Schnelltest.
Alle Regeln und Informationen unter dem Punkt "Neue Quarantäne- und Teststrategie" oder hier:

8. Verhalten nach Selbst- und Schnelltests

Nach einem positivem Selbst- oder Schnelltest gelten verschiedene Verhaltens- und Quarantäneregeln. Die Informationen finden Sie auf der Seite "Positiver Corona-Test: Regeln und Quarantänepflicht":

Corona und Schule: Informationen vom Hessischen Kultusministerium

Das Hessische Kultusministerium informiert auf seiner Website Eltern und Lehrkräfte über aktuelle Entwicklungen zu Corona und Vorgaben vom Land rund um das Thema Schule.

Positiv getestet - was ist zu beachten?

Es gelten derzeit unterschiedliche Quarantäneregeln: Allgemein für alle Bürgerinnen und Bürger, für Schul- und Kitakinder, nach der Einreise aus Risikogebieten und für die Anwendung mit einem Selbst- und Schnelltest.

FAQ zum Schulbetrieb

1. Können Kinder wieder in die Schule gehen?

Schüler der Klassen 1 bis 6 (ebenso Vorklassen und Vorlaufkurse) können ab dem 22. Februar in geteilte Klassen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen zurückkehren. Über die konkrete Ausgestaltung des Wechselunterrichts entscheidet die Schule der Kinder.
Ab der Jahrgangsstufe 7 wird mit Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht angeboten, Klassenarbeiten finden in der Regel nicht statt. Schülerinnen und Schüler an gymnasialen Oberstufen und beruflichen Gymnasien sowie Studierende an Abendgymnasien und Hessenkollegs (12. Klasse) erhalten Präsenzunterricht. Das Land Hessen hat hierfür einen Hygieneplan Corona vorgelegt, der den vorhandenen schuleigenen Hygieneplan ergänzt. 

2. Maskenpflicht

Künftig ist für Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 wie auch für ihre Lehrerinnen und Lehrer das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske, Community-Maske) auch im Unterricht und in der Notbetreuung verpflichtend. Dies gilt auch ab Jahrgangsstufe 5. Ausnahmen: Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Nach Möglichkeit sind in allen Jahrgangsstufen medizinische Gesichtsmasken (sog. OP-Masken) zu tragen.
Auf regelmäßige Maskenpausen und das mindestens tägliche Wechseln der Masken ist zu achten.

3. Wie werden Eltern informiert?

  • Die Kontaktnachverfolgung ist eine extrem zeitaufwändige Aufgabe, der das Gesundheitsamt an sieben Tagen die Woche von frühmorgens bis spät in den Abend nachkommt. Bei weiter steigenden Infektionszahlen stellt die Kontaktnachverfolgung eine erhebliche Anstrengung dar.
  • Deshalb kann es zunehmend dazu kommen, dass Eltern keine Benachrichtigung durch das Gesundheitsamt erhalten. Dies geschieht insbesondere dann, wenn das Gesundheitsamt bei diesem Kind kein weiteres Vorgehen für notwendig hält.
  • Die Schul- und Kitaleitungen sind angehalten, alle Informationen des Gesundheitsamtes an die betroffenen Eltern weiterzuleiten, um Verzögerungen in den Abläufen des Gesundheitsamtes möglichst zu vermeiden. Bis alle Eltern telefonisch erreicht wurden, vergeht oft viel Zeit, die das Gesundheitsamt nicht immer hat, da es sich um viele weitere Fälle kümmern muss.
  • Erste Anlaufstelle für Informationen ist immer die Einrichtungsleitung!

4. Welche Schutzvorkehrungen haben die Schulen getroffen?

Neben dem Hygieneplan des Landes Hessen hat jede Schule einen Hygieneplan aufgestellt für den Schulalltag in Corona-Zeiten. Das Konzept können Sie in Ihrer Schule einsehen. Damit nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen, haben die Schulen den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasste Konzepte zur Wegeführung entwickelt. So sind räumliche Trennungen beispielsweise durch Abstandsmarkierungen auf dem Boden oder den Wänden sichtbar. Die für die Pflege und Instandhaltung der Offenbacher Schulen zuständige GBM Service GmbH Offenbach der Stadtwerke Unternehmensgruppe verdoppelt die die Reinigungsintervalle in den Schulen.

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mindestens alle 20 Minuten müssen die Klassenräume gelüftet werden.
Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. 

5. Wie werden in der Schule erkrankte Kinder und Jugendliche versorgt?

Im Falle einer akuten Erkrankung in der Schule mit Krankheitszeichen wie Krankheitszeichen wie Fieber, trockenem Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall soll, soweit vorhanden, ein Mund-Nasen-Schutz angelegt und die betroffene Person unverzüglich in einen eigenen Raum, möglichst in einen speziell einzurichtenden und grundsätzlich bereitzustellenden Absonderungsraum gebracht werden. Es folgt eine Befreiung vom Unterricht und, bei Minderjährigen, Abholung durch die Eltern.

6. Darf die Schule einen zweiten Corona-Test verlangen?

Nein. Ein zweiter Corona-Test wird vom Gesetzgeber nicht verlangt, daher darf die Schule diesen Test ebenfalls nicht verlangen, oder Kinder nach Hause schicken, die einen solchen zweiten Test nicht gemacht haben. Wenn der erste Corona-Test negativ ausfiel, kann das Kind ganz normal den Unterricht besuchen. Ist er positiv ausgefallen, muss das Kind in Quarantäne und vom Gesundheitsamt betreut werden. Das Gesundheitsamt kann dann entscheiden, ob ein zweiter Corona-Test sinnvoll ist, um sicherzustellen, dass keine Infektion mehr vorhanden ist. Nur wenn das Gesundheitsamt einen zweiten Corona-Test anordnet, ist dieser kostenlos.

8. In welchen Fällen wird die Schule vorübergehend geschlossen?

Die Stadt Offenbach als Schulträger kann im Normalfall keine Schule schließen. Lediglich das Stadtgesundheitsamt kann auf Basis des Infektionsschutzgesetzes eine Schließung verfügen, wenn dies aus Gründen des Infektionsschutzes erforderlich ist.
Bei nur einzelnen Infektionsfällen an einer Schule ist eine Schließung der gesamten Schule aus Sicht des Stadtgesundheitsamtes unverhältnismäßig: In der Regel ist es völlig ausreichend, wenn alle Mitschüler oder Lehrer, die im engen Kontakt mit einer infizierten Person waren, vom Unterricht befreit werden. Alle anderen Schüler können weiterhin am Unterricht teilnehmen.

Kita und Schulen Meldeformular: Verdacht auf Infektion oder Kontaktperson

Wer sich selbst als Kontaktperson einschätzt oder es den Verdacht auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus bei einem Kind gibt, kann sich selbstständig per Online-Formular an das Stadtgesundheitsamt wenden:

FAQ zum Kitabesuch

1. Können Kinder wieder in die Kita gehen?

Ab 12. April: Es gilt eine Notbetreuung für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen, diese dürfen durch Kinder nicht mehr betreten werden. Ausnahmen u.a.: Wenn beide Erziehungsberechtigten berufstätig sind und eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Dazu gehören z.B. Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienste, Medizin (ambulant, stationär, Pflege, Labore, Apotheken, Medizinprodukte), öffentlicher Gesundheitsdienst, Justiz ( Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Amtsanwältinnen und Amtsanwälte), öffentliche Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, Medien, Ordnungsbehörden, Abfallwirtschaft. Berufstätige Alleinerziehende können auch die Notfallbetreuung in Anspruch nehmen. Die genauen Ausnahmen sind hier zu finden: Allgemeinverfügungen der Stadt Offenbach.
Die Notbetreuung soll in festen Gruppen stattfinden. Die Verfügung gilt zunächst bis einschließlich 30. April.

2. Maskenpflicht

In Kindertageseinrichtungen müssen dort tätige Personen sowie alle Erwachsenen ab dem Betreten der Einrichtungen eine medizinischen Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) als Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Von der Pflicht ausgenommen sind Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sofern sie keinen Kontakt zu Kindern haben und Abstand zu anderen Erwachsenen, in der Einrichtung einhalten können. Kinder unter 6 Jahren müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

3. Wann sollten Kinder oder Eltern nicht in eine Kindertagesbetreuung gehen

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt unverändert: Kinder, die eindeutig krank sind (unabhängig von einzelnen Krankheitssymptomen), gehören nicht in die Kinderbetreuung.
Ein Betretungsverbot gilt weiterhin für Kinder und Personal (Kinder, Beschäftigte und Tagespflegepersonen und sonstige Erwachsene) mit COVID-19-Krankheitssymptomen

  • wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen
  • in Quarantäne sind
  • wenn in ihrem Hausstand bei einer Person eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen worden ist und sie sich daher ebenfalls in Quarantäne begeben müssen 

Der einfache Schnupfen ohne weitere Krankheitsanzeichen führt nicht zu einem Betretungsverbot. Zur genauen Abklärung empfiehlt sich den Hausarzt zu kontaktieren. 

Fragebogen Kitakinder - Fragen von Eltern an das Gesundheitsamt

Eltern können diesen Fragebogen nutzen, wenn ihr Kind in eine Kita geht und sie Fragen an das Gesundheitsamt haben.

Gebrauch von Mund-Nasen-Schutz bei Kindern

Corona, Kitas, Kindertagespflegestellen: Informationen vom Hessischen Kultusministerium

Mehrsprachige Informationen

Corona-Seite für Kinder

Informationen, Rat und Hilfe

Wie können Eltern ihren Kindern erklären, warum sie sich jetzt besonders schützen müssen oder wie das Virus übertragen wird. Wo gibt es Hilfe bei familiären Belastungssituationen?