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Mutter passt Sohn eine Maske an
© Sviatlana / photocase.de
Die Corona-Pandemie wirbelt vor allem das Leben von Eltern durcheinander. Können Kinder wieder in die Kita und welche Maßnahmen haben die Schulen getroffen?
Screenshot der Seite von El Pais
© Stadt Offenbach

Masken tragen schützt - Wissenschaftliche Studien und aufbereitete Informationen

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt "das generelle Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB). [...] Diese Empfehlung beruht auf Untersuchungen, die belegen, dass ein relevanter Anteil von Übertragungen von SARS-CoV-2 unbemerkt erfolgt, d.h. zu einem Zeitpunkt vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen. [...] 

Das Tragen einer MNB trägt dazu bei, andere Personen vor feinen Tröpfchen und Partikeln die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, zu schützen (Fremdschutz). Wichtig ist hierbei, dass Mund und Nase bedeckt sind. Für diesen Fremdschutz durch MNB gibt es inzwischen erste wissenschaftliche Hinweise. [...] Beim Einsatz von MNB ist es essentiell, auf eine hygienisch einwandfreie Handhabung und Pflege zu achten."  

Screenshot der Pressemeldung des THM Masken behindern das Atmen nicht
© Stadt Offenbach
Infektionsweg Aerosole mit und ohne Maske
Infektionsweg Aerosole mit und ohne Maske © Milton 2020 (https://academic.oup.com/jpids/article/9/4/413/5875939?guestAccessKey=72cf62f5-ae56-4073-a264-7b3818371f07)

Kita/Schule: Schnupfen oder Covid 19?

  • Betretungsverbot: Nach der 2. Hessischen Corona-Verordnung dürfen Kitas, Tagesmütter und Schulen nicht besucht werden, wenn das Kind oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes (Geschwisterkinder) Krankheitszeichen für COVID-19 aufweisen.
  • Die Symptome, die bei einer Corona-Infektion auftreten, sind zu Beginn vergleichbar mit einer Erkältung. Wer insbesondere in der Erkältungszeit Atemwegssymptome hat, muss deswegen nicht an Corona erkrankt sein. Zur genauen Abklärung empfiehlt sich den Hausarzt zu kontaktieren. Nicht alle Symptome müssen bei einer Infektion auftreten. Viele Menschen bleiben auch symptomfrei oder haben nur leichte Beschwerden.
  • Typische Symptome sind hohes Fieber (über 38 Grad), trockener Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Kratzen im Hals. Bei einigen Menschen vorübergehend Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns.
  • Ein alleiniger Schnupfen ist aber kein Grund mehr, ein Kind nach Hause zu lassen oder durch die Einrichtung nach Hause zu schicken. Dazu müssten weitere Symptome wie Fieber, trockener Husen und allgemeine Abgeschlagenheit kommen. Dann ist das Kind nach Hause zu schicken, zu beobachten und eventuell ein Test zu veranlassen.

Weitere Hinweise gibt das Merkblatt unter dem unten stehenden Link.

Wie handelt das Gesundheitsamt bei einem positiven Ergebnis?

  • Wenn das Stadtgesundheitsamt ein positives Testergebnis aus dem Labor bekommt, wird die betreffende Person kontaktiert und unter Quarantäne gestellt. Handelt es sich hierbei um ein Kind oder um Eltern eines Kindes, das die Kita besucht, werden die weiteren Kontakte des Kindes in der Kita ermittelt.
  • Die betroffenen Kontaktpersonen sind genauso lange in Quarantäne wie der positiv Getestete des gleichen Haushalts (Haushalts-/Familienquarantäne): 14 Tage.

Die Mitarbeiter des Gesundheitsamts entscheiden je nach Situation unterschiedlich:

Ist das Kind, das eine Kita besucht, selbst positiv getestet, müssen alle Kinder der gleichen Gruppe in Quarantäne gehen. Die Dauer beträgt 14 Tage. Der genaue Zeitpunkt errechnet sich aus dem letzten möglichen Kontakt zu dem positiven Kind. Die Kinder werden nicht mehr getestet, weil die Testkapazitäten nicht mehr ausreichen.

Ist das Kind, das die Kita besucht, nur Kontaktperson zu einem positiven Fall in seiner eigenen Familie, bleibt das Kind zu Hause. Die restlichen Kinder der Kita-Gruppe gehen weiterhin in die Kita.

Bei auftretenden Krankheitszeichen (Fieber, Husten, Bronchitis) schreiben die Erziehungsberechtigten bitte eine E-Mail an das Stadtgesundheitsamt Offenbach: hit.gsundheitsamtoffenbachde

Schulkinder ab der ersten Klasse haben alle verbindlich während des Unterrichts und in den Pausen bis zu den Weihnachtsferien eine Maske zu tragen. Daher sind Kinder in Schulen grundsätzlich nicht mehr als enge Kontaktpersonen einzustufen, wenn sie eine/n gemeinsame/n Schülerin oder Schuler in der Klasse haben, die/der positiv ist. Auch hier erfolgt keine weitere Nachverfolgung.

Wie lange die Quarantäne dauert und wann, oder ob Tests nötig sind, wird mit einer Risikobewertung anhand festgelegter Kriterien festgelegt. Hierzu zählen unter anderem Fragen wie: Wurde konsequent eine Mund-Nasebedeckung getragen? Wie gut wurde gelüftet? Wie haben die Kinder zusammengesessen? Wie eng war der Kontakt zu welchen Kindern? Wie lange war das Kind vor Bekanntwerden der Infektion bereits ansteckend? Wo und wie lange hat es sich in dieser Zeit an der Schule aufgehalten?

Bitte beachten Sie: Für den Fall eines Positivbefundes werden die Personen aktiv vom Stadtgesundheitsamt angerufen und schriftlich informiert. Wenn innerhalb von bis zu vier Werktagen nach Testung kein Anruf erfolgt, ist der Befund negativ. Dies geschieht insbesondere dann, wenn das Gesundheitsamt bei dem Kind kein weiteres Vorgehen für notwendig hält. Bitte schauen Sie auch in Ihren SPAM-Ordner weil leider manche Information des Gesundheitsamtes dort landet.

Ganz wichtig: Ein negatives Testergebnis verkürzt nicht die Quarantänezeit!

Meldeformular für Kontaktpersonen in Kitas und Schulen

Wer sich selbst als Kontaktperson einschätzt, kann sich selbstständig per Online-Formular an das Stadtgesundheitsamt wenden:

Fragebogen Kitakinder - Fragen von Eltern an das Gesundheitsamt

Kindergarten - Umgang mit möglichen Infektionen

Schule - Umgang mit möglichen Infektionen

Im untenstehenden Elternbrief finden Eltern von Kita- und Schulkindern einige Informationen zum derzeitigen Kita- und Schulbetrieb.

Da die Testkapazitäten wegen der hohen Fallzahl eingeschränkt sind, wird nicht mehr jedes Kind getestet, dass keine Symptome hat. Tests werden vor allem für Risikopatienten und Menschen mit Symptomen genutzt. Alle in Offenbach getroffenen Maßnahmen wie beispielsweise Kontaktbeschränkungen dienen dem Ziel den Betrieb von Schulen und Kitas sowie der Wirtschaft am Laufen zu halten. 

Fragen und Antworten zum Thema Schule:

Positiv getestet - was tun in der Quarantäne?

Elternbildung in Zeiten von Corona

Auch im (Teil-)Lockdown bietet das "Netzwerk Elternschule OF" Informationen, Anregungen, Rat und Hilfe rund um's Elternsein an. Unter dem unten stehenden Link gibt es eine Übersicht.

Mehrsprachige Informationen