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Für die rund 30 in Hessen geplanten Impfzentren hat das Land den örtlichen Katastrophenschutz mit der Einrichtung beauftragt. In Offenbach hat die Untere Katastrophenschutzbehörde – angesiedelt bei der Berufsfeuerwehr – mögliche Standorte mit einem umfassenden Kriterien-Katalog geprüft und dem Verwaltungsstab die Stadthalle vorgeschlagen.
Aufruf Ärzte gesucht
Für das Impfzentrum werden Ärztinnen und Ärzte gesucht. © Stadt Offenbach

„Ich finde es absolut richtig, in jeder Großstadt ein Impfzentrum zu machen und wir stellen für so eine wichtige Aufgabe sehr gerne unsere Stadthalle zur Verfügung“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke.

„Zur Finanzierung des kommunalen Anteils für das wichtige Impfzentrum habe ich über die Änderungsliste zum Haushalt sichergestellt, dass ausreichend Geld vorhanden ist“, ergänzt Bürgermeister Peter Freier.

„Der Verwaltungsstab ist dem Katastrophenschutz sehr dankbar, dass trotz der zeitlichen engen Vorgabe schon die Standortprüfung abgeschlossen werden konnte. Mit der Stadthalle als städtischem Gebäude kann es sofort losgehen“, sagt Gesundheitsdezernentin Sabine Groß.

Verschiedene Objekte geprüft

Das Katastrophenschutz-Team hat verschiedene Objekte nach den Kriterien Besucherlenkung, Beleuchtung, Kommunikationsmöglichkeiten, Objektschutz, Barrierefreiheit, Sanitäranlagen, Entsorgung und Notstromversorgung geprüft. Wichtige Faktoren waren auch die Anbindung an Bus und Bahn, Parkplätze und Platz für die Einsatzfahrzeuge der mobilen Teams, die Bekanntheit in der Bevölkerung, die Verfügbarkeit für die Dauer der zentralen Impfung und die Größe der Fläche.

In den kommenden Tagen wird mit der Einrichtung von Impfstraßen begonnen. Gleichzeitig startet die Suche nach Ärzten und medizinischem Personal (www.offenbach.de/arzt). Jeweils von 7 bis 22 Uhr wird nach Inbetriebnahme des Impfzentrums an sieben Tagen die Woche geimpft und dabei rund 700 bis 1000 Menschen pro Tag geimpft.

29.11.2020