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In der Offenbacher Stadthalle ist eins von 28 Impfzentren in Hessen entstanden. Die Einrichtung öffnete am 9. Februar 2021 ihre Türen. Menschen der höchsten Priorisierungsstufe - und seit 23. Februar auch Angehörige der Gruppe 2 und teilweise Gruppe 3 (siehe unten) - können sich für Termine zu den Impfung in der Stadthalle registrieren. Auf dieser Seite wird beschrieben, wer sich impfen lassen kann und wie der genaue Ablauf ist.
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Klicken, um Seite zu übersetzen © Stadt Offenbach

Wer kann sich wann impfen lassen

Ab sofort können in Hessen Bürgerinnen und Bürger der Gruppe 1 (höchste Priorität) und Gruppe 2 (hohe Priorität) über die zentralen Stellen des Landes Hessen für einen Termin registrieren. Vorgezogen wurden einige wenige Personengruppen aus der Gruppe 3. Es können sich derzeit unter anderem folgende Personengruppen für eine Impfung registrieren lassen:

  • Menschen, die 80 Jahre und älter sind
  • Menschen im Alter von 70 bis 79 Jahren
  • ärztliches und pflegerisches Personal
  • Polizei und Ordnungskräfte mit besonderen Aufgaben
  • Unabhängig vom Alter außerdem Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion – unter anderem Menschen mit Trisomie 21, mit Demenz, geistiger Behinderung, schweren psychiatrischen Erkrankungen, Krebserkrankte, Patienten mit schweren Lungenerkrankung wie Mukoviszidose oder chronischer Leber- oder Nierenerkrankung, Diabetiker (Diabetes mellitus mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Organtransplantierte und Menschen mit starker Adipositas ab Body-Mass-Index 40
  • Personen, die in stationären oder ambulanten Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind
  • Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen
  • Erzieherinnen und Erzieher in Kitas
  • Tagespflegepersonen, Kindertagespflegepersonen

Stand: 01. April

Weitere Informationen und eine Aufstellung der Personen, die sich ab sofort für eine Schutzimpfung registrieren lassen können finden sich auf der Seite des Landes Hessen unter:

Der Weg zum Impftermin in Hessen
© Stadt Offenbach

Registrierung für Impftermine

Hier können Sie sich für Impftermine registrieren, wenn Sie zu der berechtigen Personengruppe gehören: 

Auch Paartermine - zwei Termine in einem Zeitraum - können gebucht werden.
Eine Anmeldung ist nur über die oben genannten Wege möglich, die Stadt Offenbach selbst kann keine Termine vergeben. Ohne Impftermin ist keine Impfung im Impfzentrum möglich!


Ab der Kalenderwoche 14 sollen auch Hausärzte einen Impftermin vergeben können. Impfdosen stehen zunächst nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung! Die Priorisierung orientieren sich an den Vorgaben des Bundes. Der Kontakt erfolgt über den Hausarzt.


Für allgemeine Fragen zu Corona steht das Bürgertelefon unter 069 840004-375 (Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr) zur Verfügung. Das Bürgertelefon der Hessischen Landesregierung ist erreichbar unter 0800 555-46-66.

Die vier Quartiersmanagements in den Stadtteilen Lauterborn, Mathildenviertel, Nordend und Senefelderquartier unterstützen ab sofort die Offenbacher Bevölkerung bei der Online-Anmeldung für einen Impftermin. Dafür steht in den Stadtteilbüros ein Rechner mit Online-Zugang zur Verfügung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Quartiersmanagements stehen auf Wunsch unterstützend zur Seite.

Automatische Terminvergabe durch das Land Hessen

Impfwillige der freigegebenen Priorisierungsgruppen (siehe oben) erhalten die beiden Impftermine nicht direkt im Anschluss an die Registrierung. Da die Terminvergabe von der Verfügbarkeit von Impfstoffen abhängt, können unter Umständen auch mehrere Wochen vergehen, bis Termine für Erst- und Zweitimpfung geschickt werden. Die Impftermine kommen per E-Mail oder per Post. Erste Termine werden für Personen nach §3 CoronaImpfV seit 5. März vergeben. Die Terminvergabe erfolgt innerhalb der Priorisierungsgruppe durch die Vergabesoftware nach dem Zufallsprinzip und richtet sich stets nach den verfügbaren Impfdosen. Die Personengruppe, die altersbedingt zur Gruppe der hochprioritär zu Impfenden zählt (70-79-Jährige), wird zudem in zwei Gruppen unterteilt, wobei die 75-79- vor den 70-74-Jährigen einen Termin erhalten sollen.

Die Priogruppe 2 umfasst zum einen Personen von 70 bis 79 Jahren, Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, bestimmte Tätigkeiten sowie Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sowie weitere Personen (siehe §3 Coronaimpfverordnung). In der Personengruppe, die nach dem Alter impfberechtigt ist, erfolgt die Terminvergabe nach dem Alter absteigend und innerhalb eines Jahrgangs per Zufallsprinzip. Die Vergabe von Impfterminen in den anderen Personengruppen erfolgt nach dem Zufallsprinzip. Es kann also sein, dass ein 71-Jähriger mit Vorerkrankung oder weil er Betreuungsperson oder etc. ist, vor einer 79-jährigen Person, die nur nach dem Alter impfberechtigt ist, einen Termin erhält.

Ablauf in Offenbach

Zum Impftermin sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Personalausweis oder Ausweis mit Lichtbild
  • Impfpass (soweit vorhanden)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung sowie die damit verschickten Dokumente: Aufklärungsbogen und Einwilligungserklärung
  • Arbeitgeberbescheinigung für Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegedienst

Ein ausführlich beschildertes Einbahnstraßen-System lotst die zu Impfenden vor Ort durch das Zentrum und die Impfstraße. Das Farbleitsystem, ein Handzettel und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort helfen bei der Orientierung. In Einzelkabinen verabreicht medizinisches Fachpersonal den Impfstoff in den Oberarm, danach wird ein kurzer Aufenthalt im Ruhebereich empfohlen. In der Stadthalle gilt eine Pflicht für das Tragen von medizinischen Masken oder FFP2-Masken.  

Hinweis zur Begleitperson:
Grundsätzlich wird den Impfberechtigten vor Ort die Hilfe ermöglicht, die sie benötigen. Angehörige oder Betreuer*innen dürfen die Impfberechtigten begleiten - um unnötige Risiken auszuschließen, ist aber nur jeweils eine Person erlaubt. Die Begleitung hat sich an das Hygienekonzept vor Ort zu halten: Dies kann beispielsweise bedeuten, sich unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Maske im Wartebereich aufzuhalten.

Hinweis für Geimpfte:
Da noch unklar ist, ob Geimpfte dennoch das Virus übertragen können, müssen sie weiter die Maskenpflicht und alle anderen geltenden Corona-Auflagen einhalten.

Anfahrt zum Impfzentrum Offenbach

Das Impfzentrum in der Stadthalle Offenbach, Waldstraße 312, ist mit den Buslinien 101 und 104 erreichbar, die Haltestelle liegt direkt am Eingang, und der Zugang ist barrierefrei. Gebührenfreie Parkplätze befinden sich schräg gegenüber der Halle auf dem Parkplatz „Nasses Dreieck“ (stadtauswärts über die Waldstraße kommend auf der rechten Seite). Impfberechtigte können bei ihrem Termin von einer Person begleitet werden.


Die Stadt Offenbach hilft bei der Anreise mit einem Taxi-Transport.
Voraussetzungen sind: Keine Unterstützung von Verwandten, Freunden oder Nachbarn für den Transport, keine Finanzierung über die Krankenkasse, einen bereits bestätigen Termin im Impfzentrum. Genauere Informationen finden sich auf dieser Seite:

Corona-Schutzimpfung in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Mehrsprachige Informationen

Weitere Informationen

Wie ist der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland?

Auf der Seite des Bundesministerium für Gesundheit wir der Fortschritt der COVID⁠-⁠19⁠-⁠Impfung in Deutschland beschrieben: 

FAQ zur Impfung

Wer wird wann geimpft?
Die Impfung der Bevölkerung erfolgt schrittweise in priorisierten Gruppen entsprechend der Empfehlungen der Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut. Die Impfung ist freiwillig, jeder der geimpft werden möchte, soll die Chance dazu bekommen.

Wer legt die prioritären Gruppen fest?
Die Einteilung der priorisierten Bevölkerungsgruppe legt der Bund fest. Prioritär zu impfen sind demnach diejenigen, die bei einer Erkrankung an COVID-19 das höchste Risiko für Tod und schwere Erkrankung haben. Insofern erfolgt eine Priorisierung vornehmlich nach dem Alter. Auch diejenigen, die Corona-Erkrankte versorgen und sich damit einem erhöhten Risiko aussetzen, werden priorisiert.

Wie werden die prioritären Gruppen erreicht?
Bürgerinnen und Bürger werden über die Möglichkeit und Terminierung der Impfung zeitnah informiert. Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen werden über mobile Impfteams erreicht.

Kann man sich für eine Impfung anmelden, oder einen Termin vereinbaren?
Die Terminierung der Impfungen erfolgt zunächst nach Verfügbarkeit der Impfstoffe für prioritäre Gruppen. Die Bundesregierung plant ein einheitliches Anmeldeverfahren.

Wie sieht es mit der Impfkapazität aus?
Insgesamt hat das Land Hessen mit den Kreisen und Städten Kapazitäten aufgebaut, um täglich 30.000 Menschen impfen zu können. Allein das Offenbacher Impfzentrum ist für 1.000 Menschen ausgelegt. Bis Ende März soll Deutschland 10 Millionen Impfdosen erhalten.

Wie viele Personen dürfen mich ins Impfzentrum begleiten?
Betagte oder mobilitätseingeschränkte Personen können auch in Begleitung ins Impfzentrum kommen. Um unnötige Risiken auszuschließen, ist nur eine Begleitperson erlaubt. Allen Impfberechtigten wird vor Ort die Hilfe ermöglicht, die sie benötigen. 

Wie sicher ist der Impfstoff?
In Deutschland wird ein Impfstoff grundsätzlich nur zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat und damit hohe Qualitätsstandards erfüllt. Der COVID-19-Impfstoff durchläuft damit laut Auskunft des Paul-Ehrlich-Institutes den gleichen Zulassungsprozess wie jeder andere Impfstoff auch. Der Zulassungsprozess wurde aufgrund der besonderen Bedeutung des Corona-Impfstoffes beschleunigt. Dennoch müssen alle Zulassungskriterien erfüllt sein. Die Sicherheit des Corona-Schutzimpfstoffs hat oberste Priorität.

Wieviel Prozent der Bevölkerung in Deutschland müssten sich impfen lassen, damit ein Gemeinschaftsschutz erreicht wird?
Epidemiologische Modelle zeigen, dass grundsätzlich bei einer Immunität von rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung die Übertragung von SARS-CoV2 soweit limitiert sein sollte, dass diese Pandemie wirksam und nachhaltig zurückgedrängt werden kann (Gemeinschaftsschutz). Der Individualschutz durch die eigene Impfbereitschaft trägt damit entscheidend zur Verbesserung der Lage bei.

Wann wirkt die Impfung?
Der Impfschutz beginnt nach derzeitigem Kenntnisstand 7 Tage nach der zweiten Impfung. Demnach sind etwa 95 von 100 geimpften Personen vor einer Erkrankung geschützt. Wie lange dieser Schutz anhält, ist derzeit noch nicht bekannt. Die bekannten AHA+L-Regeln bleiben weiterhin wichtig.

Wer zahlt die Impfung?
Der Staat. Die Bürgerinnen und Bürger werden kostenfrei geimpft.

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder gegen COVID-19 geben?
Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

Wo und wie wird der Impfstoff in Hessen gelagert?
Der Impfstoff wird in Hessen an unterschiedlichen Stellen sicher gelagert. Aus diesen Zentrallagern erfolgt die bedarfsgerechte Zulieferung an die Impfstellen über zertifizierte Logistikunternehmen, sodass die Kühlkette nicht unterbrochen wird. 

Wer kümmert sich um Beschaffung und Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen?
Das Land koordiniert zentral die Zulieferung des Impfstoffes an die Impfstellen sowie auch die Nachschublieferung des Bundes. 

Reihenfolge der Impfungen: Priorisierungsgruppen

Es gibt insgesamt drei Priorisierungsgruppen:

A: Schutzimpfungen mit höchster Priorität. Hierzu zählen u.a.:

  • Personen ab dem 80. Lebensjahr
  • Personen aus Alten- und Altenpflegeeinrichtungen
  • Mitarbeiter/innen ambulanter Pflegedienste
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsrisiko

B: Schutzimpfungen mit hoher Priorität. Hierzu zählen u.a.:

  • Personen ab dem 70. Lebensjahr
  • Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs (Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung und Organtransplantierte)
  • Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften

C: Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität. Hierzu zählen u.a.:

  • Personen ab dem 60. Lebensjahr
  • Personen, bei denen aufgrund einer bestimmten chronischen Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz,

Alle weiteren Informationen zu den Empfehlungen und der Impfreihenfolge finden sich auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts. Auch das Land Hessen informiert über die Priorisierungsgruppen.

Datenschutzhinweis

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck im Rahmen Ihrer Impfung Daten erhoben, gespeichert oder weitergeleitet werden. Dem unten stehenden PDF können Sie die entsprechenden Informationen entnehmen.