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Die Kindertagesstätten in Offenbach bieten ab 2. Juni gemäß den Vorgaben des Landes Hessen ein erweitertes Betreuungsangebot und gehen in den eingeschränkten Regelbetrieb über. Ab dem 6. Juli startet wieder der Regelbetrieb in den Kitas, soweit genügend Personal verfügbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulässt.
Grundsätzlich können nun wieder alle Kinder einen Betreuungsplatz angeboten bekommen, allerdings nach wie vor in einem sehr eingeschränkten Umfang. Die Rahmenbedingungen, z.B. die Gruppengrößen, regelt das Jugendamt, die konkrete Umsetzung die einzelnen Träger.

Zielsetzung von Jugendamt, EKO und privaten Trägern

Das Jugendamt, der städtische Träger Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach (EKO) sowie alle konfessionellen und privaten Träger haben sich auf die nachfolgenden gemeinsamen Zielsetzungen verständigt, die die schrittweise Öffnung im Zuge des eingeschränkten Regelbetriebs betreffen:

  1. Bis zu den Sommerferien wird jedes Kind seine Kita wieder besuchen können. Dies wird nicht für alle Kinder täglich möglich sein können, aber der Besuch soll regelmäßig stattfinden.
  2. Kinder, die nach den Sommerferien in die Schule kommen, sollen auf den anstehenden Schulbesuch vorbereitet werden.

Maßnahmen zum Schutz gegen das Corona-Virus in Kitas

  1. Die Gruppengrößen werden reduziert:
    - Im Krippenbereich werden maximal 10 statt sonst bis zu 12 Kinder betreut.
    - In Kindergarten- und Hortgruppen können bis zu 20 Kinder (statt bisher 25 Kinder) betreut werden
  2. Jede Einrichtung erarbeitet ein individuelles Hygienekonzept entlang der Leitlinien des Hygienekonzeptes des Landes.
  3. Zusätzlich werden organisatorische Maßnahmen getroffen, die verhindern sollen, dass sich die Gruppen untereinander mischen. 

Zugang zur Notkinderbetreuung

Anspruch auf Notbetreuung besteht für Kinder wenn

  • beide Elternteile berufstätig sind und ein Elternteil zu einer der in der 2. Corona-Verordnung festgelegten Berufsgruppen gehört,
  • wenn sie Kinder von berufstätigen und studierenden Alleinerziehenden, von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden an Fachschulen sind,
  • wenn deren Betreuung durch das zuständige Jugendamt zur Sicherung des Kindeswohls als erforderlich erachtet wird,
  • Kinder mit Behinderung, die im Rahmen einer Integrationsmaßnahme gefördert werden,
  • Kinder, bei denen ein besonderer Härtefall vorliegt.

Diese Berufsgruppen haben Zugang zur Kindernotbetreuung:

  • Angehörige des Polizeivollzugsdienstes Arbeitnehmer des Landes, die bei den Polizeipräsidien tätig sind und Vollzugsaufgaben wahrnehmen
  • Angehörige von Feuerwehren
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes
  • Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Amtsänwältinnen und Amtsanwälte der Justiz
  • Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges
  • Bedienstete von Rettungsdiensten
  • Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes
  • Helferinnen und Helfer des Katastrophenschutzes
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in​​
    1. Krankenhäusern
    2. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt
    3. Dialyseeinrichtungen
    4. Tageskliniken
    5. Entbindungseinrichtungen
    Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 5 genannten Einrichtungen vergleichbar sind sowie - voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in medizinischen und pflegerischen Berufen arbeiten, insbesondere Altenpflegerinnen und Altenpflege Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche im Rahmen der stationären Hilfen zur Erziehung oder der Eingliederungshilfe betreuen
  • Anästhesietechnische Assistentinnen und Anästhesietechnische Assistenten
  • Ärztinnen und Ärzte
  • Apothekerinnen und Apotheker
  • Desinfektorinnen und Desinfektoren
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
  • Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Hebammen
  • Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer
  • Medizinische Fachangestellte
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten
  • Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und Medizinisch-technische Radiologieassistenten
  • Medizinisch-technische Assistentinnen für Funktionsdiagnostik oder Medizinischtechnischer Assistenten für Funktionsdiagnostik
  • Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter
  • Operationstechnische Assistentinnen und Operationstechnische Assistenten
  • Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner
  • Pharmazeutisch-technische Assistentinnen oder pharmazeutisch-technische Assistenten
  • Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten
  • Zahnärztinnen und Zahnärzte
  • Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Personen, die unmittelbar mit der Auszahlung von Geldleistungen nach einem der folgenden Gesetze befasst sind:
    - Zweites Buch Sozialgesetzbuch
    - Drittes Buch Sozialgesetzbuch
    - Asylbewerberleistungsgesetz
  • Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder gemäß § 25 Hessisches Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Gesundheit - in der stationären medizinischen Versorgung - Versorgung mit unmittelbar lebenserhaltenden Medizinprodukten, die Verbrauchsgüter sind - Versorgung mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Blut- und Plasmakonzentraten zur Anwendung im oder am menschlichen Körper - Laboratoriumsdiagnostik
  • Hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Presse, Rundfunk, Fernsehen und anderen Telemedien
  • Soldatinnen und Soldaten
  • Schulleiterinnen und Schulleiter, Personal des Schulträger sowie Lehr- und Betreuungskräfte, die den Präsenzunterricht an Schulen verantworten
  • Personen, die nachweislich im Bereich der medizinischen und pharmazeutischen Forschung im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus tätig sind
  • Personen, die nach Bestätigung der Dienststellenleitung in den Kernbereichen der staatlichen Forschung und Wissenschaftsverwaltung sowie in Kernbereichen des Kulturgutschutzes ihre Tätigkeit in der Dienststelle ausüben müssen
  • Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    - im Lebensmitteleinzelhandel
    - in der landwirtschaftlichen Erzeugung sowie in der Verarbeitung, dem Transport und dem Vertrieb von Lebensmitteln
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Abfallwirtschaft tätig sind mit Nachweis vom Arbeitgeber (siehe Antrag Erziehungsberechtigte in Schlüsselberufen)
  • Pfarrerinnen und Pfarrer, Seelsorgerinnen und Seelsorger
  • Inhaber von und Beschäftigte in Bestattungsunternehmen
  • Inhaber von und Beschäftigte in Betrieben des Gebäudereiniger-Handwerks
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unmittelbar in den Sektoren der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz tätig sind, soweit von dem Arbeitgeber der Nachweis erbracht wird, dass ihre Tätigkeit zwingend erforderlich ist (siehe Antrag Erziehungsberechtigte in Schlüsselberufen).

Die Einrichtung kann einen Nachweis über die Zugehörigkeit zu den oben genannten Personengruppen fordern. In Zweifelsfällen entscheidet die zuständige Ordnungsbehörde.

Der Anspruch gilt nicht, wenn ein Kind Krankheitssymptome wie z. B. Husten in Verbindung mit Abgeschlagenheit und Fieber aufweist, in Kontakt zu infizierten Personen steht oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind. Sie gilt ebenfalls nicht, wenn sich Ihr Kind in den 14 Tagen vor Inkrafttreten oben genannter Verordnung oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2—Virus aufgehalten hat und noch keine 14 Tage seit der Rückkehr vergangen sind.