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Das Offenbacher Stadtgesundheitsamt ist normalerweise mit Schuleingangsuntersuchungen, Ausbrüchen von Masern oder ähnlichen in Kindergärten, Bewertung von gesundheitlichen Fragen in besonderen Situationen beschäftigt. Aber auch Einstellungsuntersuchungen und Beratungen gehören zu den Aufgaben. Seit März 2020 wurden nahezu alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Fall „Corona“ zugeordnet. Seitdem berät das Stadtgesundheitsamt zu ungezählten Detailfragen zum Infektionsschutz Schulen, Kindergärten, Arztpraxen, Unternehmen, Gastronomen, Hotels aber auch Besitzer von Tattoo-Studios, Nagel-Studios, Eltern, Lehrer, Firmeninhaber und viele kleine und große Veranstalter. Seit Veranstaltungen wieder möglich sind, ist eine große Herausforderung die Prüfung von Hygieneplänen für immer neue Orte und Räume in der wechselnden Lageeinschätzung durch RKI, Bund und Land. „Das hat auch immer wieder bedeutet, dass innerhalb von Stunden oder einem Tag geänderte Regeln anzuwenden waren. Ein Beispiel war die Quarantäne- und Meldepflicht, die an einem einzigen Sonntag allein 300 Meldungen verursachte, die verarbeitet werden mussten“, erläutert Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. Zusätzlich sind vielfältige Berichte und Statistiken an übergeordnete Behörden und Gremien täglich zu aktualisieren und zu versenden.

Für den außergewöhnlichen Einsatz hat der Magistrat beschlossen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtgesundheitsamts eine Prämie zu bezahlen. „Mein besonderer Dank gilt diesen Kolleginnen und Kollegen des Stadtgesundheitsamtes, die außergewöhnlich belastet waren und sind, für ihren zuverlässigen und außergewöhnlich engagierten Einsatz“, so Groß.

4. September 2020