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Die Maskenpflicht auf dem Offenbacher Wochenmarkt wird aufgehoben. Dies geht aus der neuen Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) des Landes Hessen hervor. Demnach sind medizinische Masken nur noch in Innenbereichen notwendig.

Im Freien entfällt die Maskenpflicht. Dennoch wird dringend empfohlen, eine medizinische Maske oder zumindest eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, wenn Abstands- und Hygieneregeln nicht eingehalten werden können.  Die einheitliche medizinische Maskenpflicht ist eine von weitreichenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen, die die hessische Landesregierung aufgrund zurückgehender Infektionszahlen beschlossen hat. Die Coronavirus-Schutzverordnung tritt am Freitag, 25. Juni, in Kraft.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke: „Die neuen Regelugen zeigen, dass wir uns zumindest jetzt im Sommer im Freien in Richtung Normalität bewegen. Dieser große Fortschritt im Kampf gegen die Pandemie gibt uns jetzt die Chance, sie vorerst mit vergleichsweise harmlosen Mitteln im Griff halten zu können. Mit Blick auf die ansteckende Delta-Variante, die sich in Deutschland laut Robert Koch-Institut binnen einer Woche fast verdoppelt hat, müssen wir aber noch eine Weile achtsam bleiben.“

Gesundheitsdezernentin Sabine Groß sieht dies ebenso und präzisiert: „Sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist es nach wie vor auch im Außenbereich empfehlenswert, auch freiwillig eine Maske zu tragen. Und auf dem Wochenmarkt ganz besonders. Hier tummeln sich an guten Markttagen zum Glück viele Menschen und es ist dann nicht möglich Abstände einzuhalten.“

Die bisherige Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf dem Wochenmarkt galt auf Basis der hessenweiten Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBev) des Landes. Diese wird nun von der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) abgelöst. In der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) wurden ebenso die Regelungen der Corona-Einrichtungsschutzverordnung aufgenommen.

Die neue Verordnung regelt hinsichtlich der Maskenpflicht Bereiche, in denen eine medizinische Maske zu tragen ist und bezieht sich dabei nur noch auf Innenbereiche, aber auch auf Großveranstaltungen in Gedrängesituationen, insbesondere beim Einlass und in Warteschlagen. Weiterhin gilt sie nach wie vor im Öffentlichen Personennahverkehr (§ 2 der Coronavirus-Schutzverordnung).

Märkte im Freien sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Gleichzeitig soll über ein Abstands- und Hygienekonzept geregelt werden, dass Warteschlangen an Marktständen vermieden und Mindestabstände von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden können. Ist dies nicht möglich, wird das Tragen einer medizinischen Maske oder zumindest einer Mund-Nase-Bedeckung (Alltagsmaske) dringend empfohlen.

Die neuen Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV) im Überblick:

Einheitliche Maskenpflicht:

  • Aufhebung der Maskenpflicht im Freien. Maske dringend empfohlen, wenn Abstände nicht eingehalten werden können.
  • Maskenpflicht (medizinische Masken) in Innenräumen (wie zum Beispiel Lebensmittelhandwerk) oder bis zum Sitzplatz (Schulgebäude / Veranstaltungsstätte).

Private Treffen:

  • Keine Einschränkungen. Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln und Tests werden empfohlen.
  • Ab 25 Personen ist die Einhaltung der Veranstaltungsregeln dringend empfohlen.

Ausgangsbeschränkungen:

  • Bleiben aufgehoben.

Arbeitsplätze:

  • Keine landesrechtlichen Einschränkungen.

Schule:

  • Präsenzunterricht für alle Klassen. Testpflicht 2 Mal pro Woche.
  • Maske im Schulgebäude und Klassenzimmer bis zum Sitzplatz. Unterricht ohne Maske.
  • Maskenpflicht bei Ausbruchsgeschehen an der Schule.

Kita (ab 5. Juli):

  • Regelbetrieb mit Hygienemaßnahmen. Gruppen können wieder gemischt werden.
  • Maskenpflicht für Fachkräfte entfällt (ab 25. Juni); Kitaträger haben Entscheidungsrecht dennoch daran festzuhalten.

Sport:

  • Mannschaftssport weiter möglich.
  • Schwimmbäder mit Personenbegrenzung geöffnet.
  • Fitnessstudios mit Kontaktdatenerfassung und Abstands- und Hygienekonzept geöffnet.

Kultur:

  • Mit Hygiene- und Abstandskonzept geöffnet – drinnen und draußen.

Veranstaltungen (ab 25 Personen):

  • Mit Auflagen möglich, unter anderem Abstands- und Hygienekonzept, Testpflicht in Innenräumen, Kontaktdatenerfassung.
  • Maximale Teilnehmer: 250 innen beziehungsweise 500 außen (Geimpfte und Genesen zählen nicht mit). Größere Veranstaltungen genehmigungspflichtig.
  • Ausnahmen weiterhin, zum Beispiel für berufliche Zusammenkünfte.

Körpernahe Dienstleistungen:

  • Geöffnet mit medizinische Maskenpflicht. Hygienevorgaben und Kontaktdatenerfassung.

Einzelhandel:

  • Alle Geschäfte geöffnet ohne Quadratmeterbegrenzung. Medizinische Maskenpflicht.

Gastronomie:

  • Mit Hygiene- und Abstandskonzept geöffnet – drinnen und draußen. Kontaktdatenerfassung.
  • Medizinische Maskenpflicht für Personal und Gäste bis zum Platz.
  • Testpflicht in Innenräumen.

Clubs / Discotheken:

  • Im Außenbereich mit Auflagen geöffnet – unter anderem Testpflicht, Personenbegrenzung.
  • Öffnung der Innenbereiche als Bar / Gastronomie.

Hotels und Übernachtungen:

  • Mit Auflagen geöffnet, unter anderem Testpflicht 1 Mal pro Woche, Abstands- und Hygieneregeln.

ÖPNV:

  • Maskenpflicht im Fahrzeug und in den Bahnhofsgebäuden

Hochschulen:

  • Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen mit weiteren Erleichterungen.

Prostitutionsstätten:

  • Geöffnet mit Testpflicht, Hygienevorgaben und Kontaktdatenerfassung.

24. Juni 2021