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Für eine bessere Immunisierung erhalten  Menschen älter als 80 Jahre und vulnerable Gruppen eine Auffrischimpfung. „Die Anzahl der sogenannten Impfdurchbrüche, also Infektionen trotz Impfung, nimmt zu. Die Betroffenen erkranken in der Regel aber nicht schwer. Die Impfung schützt insoweit auch weiterhin. Der Impfschutz entfällt nicht von einem auf den anderen Tag. Er geht vielmehr individuell sehr unterschiedlich und graduell zurück. Wichtig ist nun, die Abwehr gegen das Virus durch eine Auffrischimpfung zu verstärken. Das gilt für die älteren Menschen und Menschen mit Behinderung ebenso wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Bereichen“, erläutert Bürgermeisterin Sabine Groß.

„Dazu werden wieder die mobilen Impfteams aus dem Impfzentrum zum Einsatz kommen und in die stationären Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gehen“. Hausärztinnen und Hausärzte vor Ort können in Zusammenarbeit mit Einrichtungen ebenfalls die dritte Impfung verabreichen. Pflegebedürftige und Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre, die zuhause leben, können sich bezüglich einer Auffrischimpfung an ihre Hausärztinnen und Hausärzte wenden. 

Mobile Menschen über 80 Jahren und Menschen, die immunsupprimiert sind, können mit ihren Unterlagen auch direkt ohne Termin ins Impfzentrum für die dritte Impfung gehen.

Das Land Hessen teilt mit: „Zwischen dem Abschluss einer Impfserie und der Auffrischimpfung sollen mindestens sechs Monate liegen. Die Auffrischimpfung wird unabhängig vom bisherigen Impfstoff immer mit Biontech oder Moderna erfolgen. Wichtig zu wissen ist, dass die Auffrischung nicht zu einem Stichtag, sondern in den auf die sechs Monate folgenden Wochen stattfinden kann.“

Die Auffrischung ihres Impfschutzes wird ebenfalls allen angeboten, die mit Vektor-Impfstoffen (AstraZeneca) oder Johnson&Johnson geimpft wurden. Dies gilt auch für Einmal-Impfungen nach einer Infektion mit Sars-Cov-2.

Alle Informationen rund um das Impfen sind unter www.offenbach.de/impfen nachzulesen. Zur Aufklärung über die Auffrischimpfung stellt das Robert-Koch-Institut wieder Aufklärungsbögen unter www.rki.de zur Verfügung.

„Wir werden die Kapazitäten unserer Impfteams prioritär für die Auffrischimpfungen und die Impfungen in Schulen nutzen. Das Angebot sich ohne Termin im Impfzentrum impfen zu lassen, wird bis zu Schließung des Impfzentrums zum 26.9.2021 durch das Land ebenfalls aufrechterhalten bleiben“, so Groß.

Link: www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html 

Offenbach am Main, 1. September 2021