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Verabschiedung BW-Kontigent / Impfzentrum Offenbach durch Amtsleiter Uwe S
Feuerwehrchef Uwe Sauer sowie Niko Kern als Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz dankten im Namen des Magistrats und der Stadt für den Einsatz © Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach

Die Bundeswehr unterstützt seit mittlerweile einem halben Jahr die Stadt Offenbach bei der Bewältigung der Pandemie. Dabei wechseln sich Soldatinnen und Soldaten aus dem gesamten Bundesgebiet regelmäßig in Einsatzkontingenten ab. Der durchschnittliche Aufenthalt in Offenbach liegt, je nach Auftrag, zwischen drei und sechs Wochen. Meist finden diese Personalwechsel unabhängig voneinander statt, am vergangenen Wochenende (17./18. April) tauschten jedoch zufällig alle aktuell 40 Helfer gleichzeitig.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke dankt der Bundeswehr ausdrücklich, auch im Namen von Bürgermeister Peter Freier, Gesundheitsdezernentin Sabine Groß und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß: „Die tatkräftige Unterstützung der Bundeswehr hier vor Ort ist eine wertvolle Unterstützung für uns. Zuletzt konnte die Bundeswehr auch beim Impfzentrum helfend anpacken. Vom ersten Tag an ist die Zusammenarbeit mit dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr und Oberstleutnant Seehafer hervorragend.“ Den Dank richteten Feuerwehrchef Uwe Sauer sowie Niko Kern als Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz bei der Staffelholzübergabe aus.

Zurzeit sind die Soldatinnen und Soldaten eingesetzt im Impfzentrum, im Gesundheitsamt, im Abstrichzentrum sowie in der Impfplanung. Sie kommen aus verschiedenen Einheiten der Bundeswehr, so zum Beispiel dem Sanitätsregiment 2 in Koblenz, der Luftlandepionierkompanie 270 in Seedorf (Niedersachsen), dem taktischen Luftwaffengeschwader 31 in Nörvenich oder der hessischen Division Schnelle Kräfte (DSK) in Stadtallendorf.

Hintergrund

Geführt und koordiniert werden alle Einsätze der Bundeswehr durch ein Verbindungskommando unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Seehafer, dem Beauftragten der Bundeswehr für zivil-militärische Zusammenarbeit und Leiter des Verbindungskommandos (KVK).

In Offenbach wie andernorts tagt der Verwaltungsstab der Stadt seit über einem Jahr regelmäßig, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Bundeswehr entsendet dazu auf Antrag Berater, die Fachexpertise für die Unterstützung durch militärische Dienststellen mitbringen. Oberstleutnant Seehafer und sein Stellvertreter, Oberstleutnant Frank Hofmann, können dazu auf einen Stab von zwölf Fachberatern für alle Fragen und Anforderungen zu Hilfeleistungen durch die Bundeswehr zurückgreifen. Das sogenannte Kreisverbindungskommando (KVK) berät bei der Beantragung und Prüfung von Leistungen, koordiniert die benötigten Einsätze und ist Verbindungsglied zwischen allen vor Ort eingesetzten Soldaten, den Behörden der Stadt sowie dem Landeskommando der Bundeswehr in Wiesbaden. Das KVK besteht ausschließlich aus Reservisten, die seit vielen Jahren enge Kontakte zu vielen Offenbacher Dienststellen wie der Berufsfeuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk pflegen und auch in „normalen“ Zeiten mit Leben füllen.

Bildinformation:

Das Foto zeigt die Verabschiedung vor dem Impfzentrum in Offenbach. Foto: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach

Offenbach am Main, 20. April 2021