Sprungmarken
Suche
Suche

Im Amateur- und Breitensport darf gerade nicht trainiert werden. Das ist in der Vierten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus geregelt. Berufssportler hingegen dürfen unter Einhaltung der sonstigen Vorgaben trainieren.

§1 Abs. 1 Ziffer 6 bezieht sich auf den Amateur und Breitensport: Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist derzeit nicht erlaubt.

Das Training von Profisportlern fällt allerdings nicht unter dieses Verbot, denn dabei handelt es sich um Berufsausübung. Unter Profisport ist hier die bezahlte Vollzeittätigkeit von Berufssportlern in Kapitalgesellschaften oder im Wirtschaftsbetrieb von Vereinen zu verstehen. 

Für folgende Profisportler fällt das Training unter die Berufsausübung:

  • Fussball (Herren): 1. und 2. Bundesliga, 3 Liga und Regionalliga
  • Fussball (Damen): 1. Bundesliga
  • Handball: 1. und 2. Liga (Männer)
  • Volleyball: 1. Liga (Männer und Frauen
  • Eishockey: DEL 1 und 2
  • American Football: GFL

Das Training von Kaderathleten an den Bundes- und Landesstützpunkten stellt keine Berufsausübung dar.