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Die Stadt Offenbach setzt zentrale Bausteine des Corona-Konjunkturpakets für Einzelhandel und Gastronomie um.

Erste Phase des Aktionsgutscheins startet

Die Offenbacher Stadtmarketinggesellschaft (OSG) hat die erste Phase ihrer großen Gutschein-Sonderaktion gestartet. Für den Aktionsgutschein gibt die Stadt bis April 2021 eine Million Euro in Handel und Gastronomie. Seit dem 5. Dezember können Kunden Kassenbelege ihrer Einkäufe mit einem Mindestbetrag von 10 Euro sammeln und im neuen Jahr gegen Aktions-Gutscheine einlösen. Auf diese Weise entstehen zwei Phasen dieses Konjunkturprogramms. Anspruch auf einen Gutschein hat, wer Kassenzettel von teilnehmenden Offenbacher Geschäften im Wert von mindestens 50 Euro vorlegt.

Auch während des Lockdowns können Bons von den Läden, die noch geöffnet haben, gesammelt werden. Sobald alle anderen Läden in Offenbach wieder öffnen, kann noch mindestens vier Wochen weiter gesammelt werden. Erst dann erfolgt die zweite Aktionsphase mit der Ausgabe der Aktionsgutscheine. Die Aktionsgutscheine haben einen Wert von 20 bis maximal 100 Euro und können ebenfalls bei den teilnehmenden Geschäften und Restaurants eingelöst werden. Auch die Gastronomie profitiert, sobald sie wieder öffnen darf, von der Aktion. Quittungen der teilnehmenden Restaurants können ab einem Betrag von 10 Euro gesammelt und später ab einer Mindestsumme von 50 Euro in einen Gutschein umgetauscht werden. Der Wochenmarkt auf dem Wilhelmsplatz wird in die Aktion durch die Herausgabe von Stempelkarten eingebunden, für die Kunden des Marktes ebenfalls Gutscheine erhalten. Die Stempelkarten werden sofort nach Lieferung voraussichtlich Ende nächster Woche an die Marktstände verteilt.

Wichtig für die Kunden: Akzeptiert werden nur ordnungsgemäß ausgestellte Kassenzettel mit Steuernummer von Partnern des Verbunds „Offenbachs großes Herz“ sowie vollständig gestempelte Karten des Wochenmarktes. Dem von der Offenbacher Stadtmarketinggesellschaft (OSG) ins Leben gerufenen Verbund haben sich seit 2018 bereits 42 Einzelhändler und Marktbeschicker angeschlossen. Alle teilnahmeberechtigten Betriebe, die von der Unterstützung der Stadt profitieren wollen, sollten sich – sofern noch nicht geschehen – schnell für die Aktion anmelden. Unter www.offenbach.de/grossesherz erhalten die Interessierten die Vertragsunterlagen zum Herunterladen. Diese müssen unterzeichnet und an die OSG zurückgeschickt werden. Wichtig: Die Stadt verlangt für diese Dienstleistung keine Gebühr. Händler und Gastronomen, die sich erfolgreich angemeldet haben, werden kostenlos in den Partnerverbund der Offenbacher Stadtmarketinggesellschaft (OSG) aufgenommen.

Ausgeschlossen sind der Lebensmittelhandel (mit Ausnahme des Wochenmarktes), Drogerien, Bau- und Getränkemärkte, Tankstellen, Kioske, Bäckereien, Tierbedarfsmärkte, Getränkemärkte, Zeitungsverkauf, Poststellen, Futtermittelhandel und alles was in den Bereich der Dienstleistungen fällt. Außerdem können aufgrund von gesetzlichen Preisbindungen Kassenzettel, auf denen Bücher und Tabakwaren aufgelistet sind, nicht in einen Gutschein umgetauscht werden.

Einführung eines digitalen Gutscheinsystems

Mit der Möglichkeit, schon ab Samstag Kassenbons der teilnehmenden Geschäfte zu sammeln, startet die erste Phase Gutscheinaktion noch während der laufenden Vorbereitungen für die zweite Phase. Seit dem Stadtverordnetenbeschluss am 29. Oktober arbeitet die OSG gemeinsam mit allen erforderlichen Organisationseinheiten von Verwaltung und Stadtwerken an einer möglichst schnellen Umsetzung der Aktion. Eng eingebunden sind dabei der Gewerbeverein „Treffpunkt Offenbach“ und die Industrie- und Handelskammer Offenbach. Anders als in anderen Städten gibt es bislang in Offenbach kein digitales Gutschein-Verwaltungssystem. Bis Anfang 2021 ist die Einführung eines solchen automatisierten Systems zum Erfassen der Kassenbons, Registrieren, Herausgeben und Entwerten der Gutscheinkarten sowie zur Rückerstattung der Gutscheinsumme an die Unternehmen geplant. Oberbürgermeister Schwenke war es wichtig, die Corona-Lage zu nutzen, ein digitales System zu etablieren, um damit auch für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Ein wichtiges Ziel ist dabei, dass das Handling sowohl bei den teilnehmenden Partnern als auch bei der OSG angesichts des zu erwartenden hohen Umsatzvolumens praktikabel bleibt.

„Da es in Offenbach bislang kein digitales Gutscheinsystem gibt, haben wir uns für diese Aktion an den Gutschein-Systemen in anderen Städten orientiert, die dort zum Teil schon viele Jahre im Einsatz sind“, erläutern Regina Preis und Fabian El Cheikh von der OSG-Geschäftsführung. „Aus mehreren Wettbewerbern auf dem Markt haben wir uns für einen Anbieter entschieden, der alle Voraussetzungen für die Umsetzung der Aktion bietet und mit dem wir langfristig zusammenarbeiten wollen.“ Die Vergabe an den Anbieter ist erfolgt, die Software muss im nächsten Schritt eingerichtet und alle teilnehmenden Betriebe eingepflegt werden. Über diese erfolgt – anders als beim bestehenden Geschenk-Gutschein aus Papier – dann auch die finanzielle Rückerstattung durch die OSG.

Auch für den Kunden bietet die digitale Lösung einen großen Vorteil: So können Gutscheine nach der Sonderaktion dauerhaft von daheim bestellt und auf Wunsch selbst ausgedruckt werden können. „Auf diese Weise machen wir dem Kunden mit dem Gutschein Offenbachs großes Herz auch nach der Pandemie ein attraktives, zeitgemäßes Angebot und binden dann auch dauerhaft Kaufkraft an den stationären Offenbacher Einzelhandel und die Gastronomie“, so OB Schwenke. Die Gutscheine werden mit integrierten Sicherheitsmerkmalen in Plastikform ausgegeben und sind aufladbar.

Die Teilnahme an der Sonderaktion und die Bereitstellung des Systems ist für die Gewerbetreibenden völlig kostenlos. Sie benötigen lediglich einen Internetanschluss an ihrer Kasse, entweder über einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone. Die Annahme von Gutscheinen ist denkbar einfach: Die Aktionsgutscheine sind als aufladbare Karten mit einem Code versehen, den der Händler scannen kann. Über eine App oder alternativ über eine Webseite können die vorgelegten Gutscheine direkt in die Software eingescannt oder die Nummern der Gutscheine eingetippt werden. Alle weiteren Vorgänge laufen dann vollautomatisiert im Hintergrund. Jeder teilnehmende Partner erhält seinen eigenen Account in der Software, in dem auch die Bankdaten für die Rückerstattung der Gutscheinsumme hinterlegt werden. Die Zugänge zu der App und der Plattform, über die auch die Zahlungsabwicklung läuft, bekommen teilnehmende Händler nach erfolgreicher Anmeldung durch die OSG.

Der technische Support läuft ebenfalls über die OSG. Für allgemeine Informationen, Fragen zur Bedienung der Software oder zur Anmeldung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OSG und der städtischen Wirtschaftsförderung unter gutscheinoffenbachde zur Verfügung.

2. Dezember 2020