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Luftfilter Goetheschule
Begutachtung der neuen Luftfilter in der Goetheschule. Von links: Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß, Schulleiterin Vassiliki Alexouda und Bürgermeisterin Sabine Groß. © Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach
Alle von der Stadt Offenbach bestellten Luftfilter für die Schulen sind mittlerweile geliefert worden. Ein Großteil der insgesamt 1005 Geräte wurde bereits in Betrieb genommen. Die verbleibenden Geräte werden in den kommenden Tagen durch die städtische Tochtergesellschaft GBM aufgestellt. Vom besonders leisen Betrieb überzeugten sich Bürgermeisterin und Gesundheitsdezernentin Sabine Groß sowie Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß bei einem Besuch in der Goetheschule. „Wir haben bereits mit dem ersten Förderprogramm des Landes zu Jahresbeginn 189 Geräte angeschafft“, berichtete Bürgermeisterin Groß. „Auch beim zweiten Förderprogramm haben wir sofort zugeschlagen, sodass wir die weiteren Geräte sehr schnell nachbestellen konnten. Dadurch wurde es möglich, dass sie in allen Offenbacher Schulräumen, in denen Kinder bis 12 Jahre unterrichtet werden, sehr zeitnah nach den Ferien zur Verfügung stehen.“ Kinder unter 12 Jahre können sich bislang nicht impfen lassen, deswegen wurden die Geräte gezielt für sie aufgestellt. Dank der Förderungen beträgt der städtische Eigenanteil der 210.000 Euro teuren Anschaffung lediglich 25 Prozent.

Schuldezernent Weiß betonte, dass die Geräte ein wichtiger Baustein der städtischen Strategie sind, die Schulen möglichst nicht mehr schließen zu müssen: „Wir haben in den vergangenen Monaten mit Hygienekonzepten alles darangesetzt, um den Präsenzunterricht aufrecht erhalten zu können. Schon nach den Sommerferien 2020 haben wir als eine der ersten Städte eine Maskenpflicht im Unterricht eingeführt, wohl wissend, dass die Masken gerade für jüngere Kinder nicht immer angenehm sind. Dafür konnten aber die Schulen immer offenbleiben – bis auf jene Zeiten, in denen das Land Hessen den Distanzunterricht angeordnet hatte.“ Neben Masken und Tests ist das regelmäßige Durchlüften der Räume ein wichtiger Bestandteil der Hygienekonzepte an den Offenbacher Schulen: „Die Luftfilter können das Lüften durch offene Fenster nicht ersetzen, sie schaffen aber zusätzliche Sicherheit. Deshalb haben wir in allen Räumen, die besonders schlecht zu lüften sind und deshalb schon im Januar mit den ersten Geräten ausgestattet wurden, jeweils ein zweites Gerät aufgestellt. Auch Mensen und andere Schulräume wurden sofern erforderlich mit den Filtern ausgerüstet“, so Weiß.

Die Leiterin der Goetheschule, Vassiliki Alexouda, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und der GBM, um den Unterricht in Zeiten der Pandemie mit einem möglichst geringen Infektionsrisiko aufrecht zu erhalten: „Wir fühlen uns sehr gut von der Stadt betreut und haben auch mit den Luftfiltern nur gute Erfahrungen gemacht. Sie sind im automatischen Betrieb nahezu geräuschlos. Da sind wir durch den Kinderlärm sehr viel mehr gewöhnt.“

Offenbach am Main, 8. September 2021