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Im verlängerten Lockdown sind Kitas und Schulen in Offenbach bis zum 31. Januar 2021 eingeschränkt in Betrieb. Grundlage sind die Beschlüsse des Hessischen Corona-Kabinetts zur Eindämmung der Pandemie.

„Wir gehen den hessischen Weg, den wir vor Weihnachten eingeschlagen haben, weiter, gleichwohl wir wissen, dass allen Beteiligten, insbesondere den Eltern, eine schwere Zeit bevorsteht. Auch im verlängerten Lockdown ist eine größtmögliche Planungssicherheit für alle enorm wichtig. Diese schaffen wir heute bis zum 31. Januar“, erläutert Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß.

Worauf zielen die Maßnahmen ab: Auch bei Betreuung und Bildung soll es so wenig Kontakte wie möglich und nur so viele wie nötig geben. „Obwohl wir bei Kindern und Jugendlichen eher niedrige Infektionszahlen sehen, ist die Gesamtlage ernst, es sterben viele Menschen. Wir müssen Kontakte auch in Bildungseinrichtungen weiterhin auf das Notwendigste reduzieren, um das Gesundheitssystem in unserer Stadt und darüber hinaus am Laufen zu halten. Aktuell sind nahezu alle Intensivkapazitäten ausgeschöpft“, betont Gesundheitsdezernentin Sabine Groß.

Bis vorerst 31. Januar 2020 gelten folgende Unterrichts- und Betreuungsbedingungen:

Der Kitabetrieb bleibt weiterhin eingeschränkt. Kinder sollen möglichst zu Hause betreut werden. Für die Betreuung zu Hause kann für bis zu zehn zusätzliche Tage Kinderkrankengeld je Elternteil geltend gemacht werden. Die Anmeldung des Betreuungsbedarfs erfolgt beim EKO wochenweise. Dies wird auch den freien Trägern empfohlen. Die konkrete Umsetzung ist bei der jeweiligen Kindertagesstätte zu erfragen. Kinder müssen weiter in festen Gruppen betreut werden. Ergibt sich aus dem wochenweise angemeldeten Bedarf ein Wechsel der anwesenden Kinder in eine Gruppe, so gilt dies auch immer für die ganze Woche. Alle Betreuerinnen und Betreuer sowie weiteres Personal müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Das gilt auch für die Hortkinder.

In Schulen ist für die Klassen 1-6 die Präsenzpflicht aufgehoben. Schülerinnen und Schüler sollen, wenn möglich, zu Hause unterrichtet werden. Offenbacher Schulen werden die Eltern zeitnah zur Organisation des Präsenzunterrichts informieren. Über ein Anmeldeformular sollen Eltern ihre Kinder für den Präsenzunterricht sowie die Ganztagsbetreuung melden können. Die Anmeldung erfolgt für einen Zeitraum von drei Wochen. Kinder ab dem Alter von 6 Jahren müssen in der Schule Maske tragen. Essenspausen sind weiter so zu organisieren, dass ausreichender Abstand gehalten und gelüftet werden kann. Ab Klasse 7 wird bis zum 31. Januar 2021 ausschließlich auf Distanz unterrichtet. Wechselunterricht ist nicht vorgesehen.

Präsenzunterricht für Abschlussklassen

Für Abschlussklassen findet der Unterricht in Präsenz statt, sofern im laufenden Schuljahr eine staatliche Prüfung zu absolvieren ist (zum Beispiel Abitur). Der Präsenzunterricht ist so zu organisieren, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. Eine Maske muss weiterhin getragen werden. Die Volkshochschule und Berufsschulen fallen ebenfalls unter diese Regelung. „Schülerinnen und Schüler, die im laufenden Schuljahr staatliche Prüfungen zu absolvieren haben, muss der Präsenzunterricht ermöglicht werden, so dass sie sich ausreichend vorbereiten und mit ihren Lehrerinnen und Lehrern austauschen können,“ erläutert Bildungsdezernent Weiß.

Die Maskenpflicht an Schulen bleibt bis zum 31. Januar 2021 bestehen und gilt auch im Hort sowie bei der Ganztagsbetreuung. Die Abstandsregelungen sind dort ebenso einzuhalten. Im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs werden zunächst weiterhin die Verstärkerbusse während der Schulzeiten eingesetzt und die Besetzung ausgewertet. Damit sollen überfüllte Busse vermieden werden.

8. Januar 2021