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Alle aktuellen Regeln und Maßnahmen finden sich hier auf dieser Seite. Sobald sich Regelungen ändern, werden sie aktualisiert. Die Regelungen und Verordnungen des Landes Hessens sind weiterhin zu beachten. Sie finden sich weiter unten auf der Seite.

Das gilt:

Öffentlicher Raum: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist ab dem 1. Dezember nur noch mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten gestattet. Das gilt auch für den privaten Bereich. Davon ausgenommen sind wie bisher schon Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreuungsrelevanten Gründen (zum Beispiel Vorstandssitzungen, Aufsichtsratssitzungen, Mitgliederversammlungen, Tagungen etc.). Weiterhin erlaubt bleibt die Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft). Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr verboten.

Erweiterte Maskenpflicht: Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Alltagsmaske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sichergestellt werden kann. Dies gilt insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrskreuzungen. Auch auf Parkplätzen, vor Geschäften und in Räumen, die öffentlich oder im Rahmen
eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss eine Maske getragen werden. In Fahrzeugen muss ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn die Mitfahrenden aus mehr als zwei Haushalten stammen. Visiere aller Art sind nicht gestattet. In den weiterführenden Schulen gilt eine Maskenpflicht auch im Unterricht, in Offenbach zusätzlich während des Unterrichts in den Grundschulen.
Seit dem 9. November 2020 muss in der Zeit von 8 bis 22 Uhr auch eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen der Stadt getragen werden:

  • in der Innenstadt: zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Veranstaltungen und Feiern: Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind anders als bisher jetzt untersagt. Zusammenkünfte zuhause sind nur noch mit einem engen privaten Kreis gestattet. Es ist auf eine regelmäßige Belüftung zu beachten. Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel Parteiveranstaltungen zur Vorbereitung und Durchführung von Wahlen oder Gedenkveranstaltungen) und nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde stattfinden. Hierbei muss der Mindestabstand gewährleistet bleiben, es muss eine Liste mit Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Anschrift, Telefonnummer) geführt werden. Die Kontaktliste darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht offen ausliegen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Weiterhin ist bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten und ohne Weiterreichen von Gegenständen zwischen Angehörigen fremder Haushalte. Außerdem muss zwingend eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen ist.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen müssen schließen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden. Weiterhin öffnen dürfen Kantinen und Mensen, jedoch dürfen betriebsfremde Personen dort nicht bedient werden. Durch die Abstände der Tische muss der Mindestabstand gewährleistet sein. Am Tisch sitzen dürfen wie im öffentlichen Raum maximal 10 Personen aus zwei Haushalten.

Wochenmarkt: Der Verzehr von Speisen und Getränken auf einem Wochen- oder Spezialmarkt oder einer ähnlichen Verkaufsveranstaltung ist wie bisher nur am Rand des Marktes außerhalb üblicher Verkehrswege oder in einem dafür abgegrenzten Bereich erlaubt.

Geschäfte: Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen geöffnet. Zutritt erhält nur ein Kunde pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche. Beträgt die Verkaufsfläche über 800 Quadratmeter, gilt die Regelung von 20 Quadratmetern pro Kunde. 

Dienstleistungen: Dienst- und Beratungsleistungen sollen möglichst ohne körperlichen Kontakt erfolgen. Betriebe wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sind zu schließen. Öffnen dürfen nur Frisörbetriebe und medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien, Podologie und medizinische Fußpflege. In Publikumsbereichen mit körpernahen Dienstleistungen, insbesondere in Frisörbetrieben, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Geschlossen bleiben Museen, Schlösser, Tierparks, Zoos, Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten, Bordelle und alle weiteren Einrichtungen, die der Unterhaltung dienen.

Freizeit- und Amateursport: Freizeit- und Amateursport ist nur alleine oder mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen erlaubt. Außerdem dürfen alle Angehörige eines gemeinsamen Haushaltes gemeinsam Sport treiben. Der Amateursportbetrieb muss ruhen. Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios müssen schließen. Das Waldschwimmbad bleibt aber (ausschließlich) für den Schwimmunterricht von Schülern weiterhin in Betrieb.

Profi- und Spitzensport: Spitzen- und Profisportler dürfen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes weiterhin trainieren und Wettkämpfe bestreiten, Zuschauer sind nicht zugelassen. Auch der Schulsport darf stattfinden – in Offenbach aber nur ohne Kontakt und nur im Freien unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes.

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen: Besuche in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bewohner von Alten- und Pflegeeinrichtungen in Offenbach dürfen dreimal pro Woche für jeweils eine Stunde von bis zu zwei Personen besucht werden.

Senioren: Begegnungsstätten für Senioren müssen schließen.

Bildungsangebote: Die Volkshochschule bleibt geöffnet. Ebenfalls geöffnet bleiben Hochschulen, Berufs- und Musikakademien und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern diese ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept umsetzen.

Quarantäne: Positiv Getestete müssen sich unmittelbar in Quarantäne begeben. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Wer mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand lebt, muss sich ebenfalls unmittelbar in zweiwöchige Quarantäne begeben.

Weihnachten: Vom 23. Dezember bis 1. Januar sind Treffen mit maximal 10 Personen im engsten Familien- und Freundeskreis erlaubt. Kinder bis 14 Jahren sind hiervon ausgenommen. 

Silvester: Auf belebten Plätzen und Straßen ist Feuerwerk verboten. Es wird empfohlen auch privat auf Feuerwerk zu verzichten. 

Schulen: Stufe 2 im Hygieneplan des Hessischen Kultusministeriums

An Offenbacher Schulen gilt Stufe 2 des Hygieneplans für Schulen in Hessen. Folgende Unterrichtsbedingungen gelten:

In Grundschulen und in den Sekundarstufen I+II sowie an den Berufsschulen und Förderschulen muss im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften und weiterem Personal getragen werden. Der Unterricht soll möglichst nur im festen Klassenverband organisiert werden. Ausgenommen ist der Religions- und Ethikunterricht. Sportunterricht darf bis auf Weiteres nur kontaktfrei und nur im Freien erfolgen. Der Schwimmunterricht in Hallen ist aber weiterhin möglich.

In den Integrierten Gesamtschulen findet der Unterricht nur noch im festen Klassenverband statt. Innerhalb der Klasse werden die Lehrkräfte in ihrer pädagogischen Arbeit auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler eingehen. Lerngruppen sind nur noch für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch in den Jahrgangsstufen 9 und 10 vorgesehen, da dort die differenzierte Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen erforderlich ist. Außerdem muss aus organisatorischen Gründen auch hier Religion und Ethik sowie der Wahlpflichtunterricht weiterhin in gemischten Lerngruppen stattfinden. Der herkunftssprachliche Unterricht wird ausgesetzt, sofern Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen oder Jahrgänge gemeinsam unterrichtet werden. Präsenzveranstaltungen der Schulen außerhalb des Unterrichts sind bis auf Weiteres untersagt.

Die Einhaltung der Verordnung wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei kontrolliert. Da sich die Lage schnell ändern kann, bitten wir Sie sich regelmäßig zu informieren. Auch auf dieser Seite werden entsprechend Änderungen vorgenommen.

Aktuelle Verordnungen in Offenbach

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt Offenbach verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind hier zu finden:

Stand: 9. November 2020