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Alle aktuellen Regeln und Maßnahmen finden sich hier. Sobald sich Regelungen ändern, werden sie aktualisiert. Die Regelungen und Verordnungen des Landes Hessens sind weiterhin zu beachten. Sie finden sich weiter unten auf der Seite als Link.
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Lockdown-Regelungen

Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes gelten ab Samstag (24.04.2021) für Offenbach geänderte Regeln.

Erläuterung zum Infektionsgesetz und zur Inzidenz

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen. Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner festzustellen sind. Bei einer Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen bis 150 bzw. 165 werden im Einzelhandel bzw. Schulen die Maßnahmen angepasst. Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft, bzw. es gelten die Beschlüsse für Hessen.
Die Allgemeinverfügungen der Stadt bezogen auf die Ausgangsbeschränkung und den Distanzunterricht werden aufgehoben. An ihre Stelle treten die Bestimmungen des Bundesgesetzes. Dieses ermöglicht es den Ländern, auch strengere Vorgaben zu erlassen. Derzeit hat das Land Hessen sich noch nicht dazu geäußert, ob und welche Regelungen es trifft. Sollten die Kommunen erneut eine Möglichkeit für strengere Regeln erhalten, berät dazu der Verwaltungsstab und veröffentlicht abhängig von der Situation gegebenenfalls neue Allgemeinverfügungen. Bis dahin gelten die u.a. aufgelisteten Vorgaben für Offenbach.

Ausgangsbeschränkungen: Offenbacherinnen und Offenbacher dürfen die eigene Wohnung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur aus gewichtigen Gründen verlassen. Gewichtige Gründe sind unter anderem: Berufsausübung, medizinische Hilfe, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, Sterbende begleiten, das Sorge- oder Umgangsrechts wahrnehmen oder den Hund ausführen. Zudem ist es bis 24 Uhr erlaubt, alleine spazieren oder joggen zu gehen.

Öffentlicher und privater Raum – Kontaktbeschränkungen: Angehörige eines Haushalts dürfen maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mit eingerechnet sind. Das Sorge- oder Umgangsrecht ist davon ausgenommen. Für Veranstaltungen bei Todesfällen sind bis zu 30 Menschen zulässig (hier gelten je nach Trauerhalle weitere Beschränkungen). 

Alkoholkonsum: Der Konsum von alkoholischen Getränken ist bis auf Weiteres auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig verboten: Büsingpark, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände, Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park, Waldpark.

Schulen und Kitas: Offenbacher Schülerinnen und Schüler erhalten nur noch Distanzunterricht. Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen (samt Abschlussprüfungen) erhalten Präsenzunterricht. Es wird eine Notbetreuung in den Schulen angeboten. Die Schulen haben für die Notbetreuung eine Liste mit „systemrelevanten Berufen“ vom Staatlichen Schulamt erhalten.
An der Notbetreuung dürfen Schülerinnen und Schüler nur teilnehmen, die zu Beginn des Schultages einen Nachweis haben, dass keine Infektion mit dem Sars-CoV2-Virus vorliegt. Es soll zweimal in der Woche in Offenbacher Schulen ein Test auf Covid-19 durchgeführt werden. Schülerinnen oder Schüler, die nicht an der Testung in der Schule teilnehmen wollen, können alternativ mit dem schriftlichen Nachweis eines externen Tests (kostenfreier Schnelltest), der maximal 72 Stunden zurückliegen darf, am Präsenzunterricht teilnehmen. Wer beides verweigert, darf die Schule nicht betreten.

Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen sind nur eingeschränkt geöffnet. Für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen gilt eine Notbetreuung. Eine Notbetreuung kommt beispielsweise in Frage, wenn Eltern in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur arbeiten oder alleinerziehend sind. Auch Härtefälle werden geprüft.

Erweiterte Maskenpflicht gilt weiter: Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Dies gilt insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrskreuzungen. Auch auf Parkplätzen, vor Geschäften und in Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss eine Maske getragen werden. In Fahrzeugen muss ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn die Mitfahrenden aus verschiedenen Haushalten stammen. Visiere aller Art sind nicht gestattet.

Seit November 2020 muss in der Zeit von 8 bis 22 Uhr auch eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen der Stadt getragen werden:

  • in der Innenstadt:zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Ausnahme: Markttage (Dienstag, Freitag, Samstag) auf dem Wilhelmplatz. Hier ist der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer medizinische Maske (OP-Maske) oder Atemnschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) grundsätzlich untersagt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Maske im ÖPNV - Achtung Änderung: Bei einer Inzidenz über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen Personen ab 6 Jahren im öffentlichen Personennahverkehr eine FFP2-Maske (oder vergleichbar wie KN95 und N95) tragen! Sollte die Inzidenz unter 100 liegen können auch andere medizinische Masken (OP-Masken) getragen werden. Ausgenommen sind lediglich Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können sowie gehörlose und schwerhörige Menschen.

Geschäfte: Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel (geöffnet für einen Kunden pro 20 qm bei Verkaufsfläche bis 800 qm bzw. für einen Kunden pro 40 qm bei Verkaufsflächen über 800 qm). 
In Baumärkten sowie alle anderen Geschäften darf nur noch mit Click & Collect bzw. Lieferungen eingekauft werden.
Jede Kundin und jeder Kunde und jede Kundin muss in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.
Ausblick: Bei einer Inzidenz unter 150 in wird es in allen weiteren Geschäften möglich sein, mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis einzukaufen.

Wochenmarkt: Auf den Verkehrsflächen von Wochenmärkten ist der Verzehr von Speisen und Getränken grundsätzlich verboten. Am Wilhelmsplatz ist an Markttagen (Dienstag, Freitag, Samstag) der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer grundsätzlich untersagt. Auf dem Wochenmarkt muss eine medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2 (vergleichbar) getragen werden.

Körpernahe Dienstleistungen: Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen  sind erlaubt. Es gilt Maskenpflicht (medinzinische Maske/OP-Maske oder FFP2/vergleichbar). Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpfleger geöffnet bleiben. Diese dürfen aber nur mit Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) arbeiten. Beim Friseurbesuch und bei der Fußpflege muss zudem ein tagesaktueller negativer Corona-Test vorgelegt werden. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.

Dienstleistungen: Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches bleiben geöffnet.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Die Abholung von Speisen und Getränken ist erlaubt -  zwischen 22 bis 5 Uhr ist die Abholung jedoch untersagt. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Die Öffnung von Einrichtungen wie Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Musikclubs, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten sowie entsprechende Veranstaltungen ist untersagt; dies gilt auch für Kinos mit Ausnahme von Autokinos.
Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor Beginn des Besuchs durchgeführt werden (ausgenommen Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben).
Geschlossen sind Freizeiteinrichtungen wie insbesondere Freizeitparks, Indoorspielplätzen, von Einrichtungen wie Badeanstalten, Spaßbädern, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Solarien und Fitnessstudios – sowie Einrichtungen wie insbesondere Diskotheken, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordellbetrieben. Untersagt sind auch gewerbliche Freizeitaktivitäten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischer Bahn- und Busverkehr und Flusskreuzfahrten.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Freizeit- und Amateursport: Im Freien ist der der Individualsport mit maximal zwei Personen oder dem eigenen Haushalt erlaubt. Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen. Fitnessstudios sind geschlossen. Betreuer können von der zuständigen Behörde aufgefordert werden, einen negativen Corona-Test vorzuweisen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Berufs- und Leistungssport: Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. 

Veranstaltungen und Feiern: Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel Gedenkveranstaltungen) und nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde stattfinden. Hierbei muss der Mindestabstand gewährleistet bleiben, es muss eine Liste mit Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Anschrift, Telefonnummer) geführt werden. Die Kontaktliste darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht offen ausliegen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Weiterhin ist bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten und ohne Weiterreichen von Gegenständen zwischen Angehörigen verschiedener Haushalte. Außerdem muss zwingend eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine medizinische Maske (OP-Maske) oder FFP2 (oder vergleichbar) zu tragen ist.

Trauerfeiern: Trauerfeiern können stattfinden, es können nur maximal 15 Personen an der Trauerfeier teilnehmen. Für alle gilt Maskenpflicht, davon ausgenommen ist nur der Geistliche, beziehungsweise der Trauerredner. 

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen: Krankenhäuser dürfen aus Besuchszwecken nicht betreten werden. Ausnahmen sind möglich und müssen individuell besprochen werden.
Besuche in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden. Ab 1. April dürfen täglich bis zu zwei Personen die Bewohnerinnen und Bewohner besuchen. Das Personal muss regelmäßig, mindestens zweimal pro Woche, auf Corona getestet werden. Pflegeheime dürfen nur noch mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test sowie mit FFP2- oder KN95-Masken betreten werden. Der Schnelltest darf höchstens 12 Stunden alt sein und das mittels eines PCR-Tests vorgenommene Testergebnis höchstens 48 Stunden.

Senioren-Treffen: Aktivitäten für Senioren sind in Hessen nicht gesondert geregelt. Daher gelten die Regeln für den öffentlichen Raum: Angehörige eines Haushalts dürfen maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mit eingerechnet sind.

Bildungsangebote: Ab Montag, den 26.04.2021, ist die Volkshochschule aufgrund der aktuellen Anordnungen durch das Bundesinfektionsschutzgesetz geschlossen. Es finden keine Kurse, Veranstaltungen und Beratungen statt. Ebenfalls geschlossen sind: Selbstlernzentrum, Grundbildungszentrum, Servicebüro und Bildungsbüro. Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen ist die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt.

Homeoffice: Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. Mindestens zwei Testangebote müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemacht werden.

Quarantäne: Grundsätzlich gilt, dass sich positiv Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben müssen. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Nach einer positiven Selbsttestung muss sich der Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben und zusätzlich einen PCR-Test durchführen. Die unterschiedlichen Regeln und Pflichten zur Quarantäne in Bezug auf PCR-, Schnell- und Selbsttests sind hier zu finden: www.offenbach.de/quarantaene

Einreisende aus Risikogebieten und Hochinzidenzgebieten müssen sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben und weitere Regeln beachten. Personen mit vollständigem Impfschutz, die keine Krankheitssymptome für COVID-19 vorweisen, müssen nach Rückkehr aus dem Ausland nicht in Quarantäne, es sei denn, sie reisen aus einem Virusvarianten-Gebiet ein. Zudem muss die Gabe der letzten Impfdosis mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff mehr als 14 Tage zurückliegen. Für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten hat die Bunderegierung mit einer Rechtsverordnung ein Beförderungsverbot (vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen) verhängt!
Mehr Informationen hier:
www.offenbach.de/reisequarantaene

Regelungen für vollständig Geimpfte: Vollständig Geimpfte werden gleichbehandelt wie negativ Getestete oder Menschen, die in den vergangenen 6 Monaten einen positiven PCR-Test hatten und somit für eine gewisse Zeit als weitgehend immun gelten. Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn Erst- und Zweitimpfung mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff durchgeführt wurden und seit der Gabe der letzten Impfdosis mehr als 14 Tage vergangen sind.
Welche Erleichterungen kann ich als vollständig geimpfte Person in Anspruch nehmen?

  • Keine Quarantäne für Reiserückkehrer – die Ausnahme ist, man reist aus einem Virusvariantengebiet ein. Die Person darf zudem keine Krankheitssymptome für COVID-19 vorweisen. Es muss ein Impfnachweis vorgelegt werden. 
  • Keine Quarantäne für Haushaltsangehörige einer positiv getesteten Person – die Ausnahme ist, die Person zeigt  Symptome einer COVID-19-Infektion. 
  • Vollständig geimpfte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler unterliegen keiner Testpflicht mehr. Es muss ein Impfnachweis vorgelegt werden. 
  • Die Testpflicht entfällt überall dort, wo ein negativer Test vorgelegt werden muss, z.B.  "Click & Meet-Shopping", Friseurbesuchen und bei der Fußpflege. Es muss dann ein Impfnachweis vorgelegt werden. 

Fragen und Antworten: Was gilt für Geimpfte und Genesene?

1. Wer gilt als geimpft?

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn die letzte notwendige Impfung mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (derzeit Biontech, AstraZeneca, Moderna und Johnson&Johnson) durchgeführt wurde und seit der Gabe der letzten Impfdosis mehr als 14 Tage vergangen sind. Für Biontech, AstraZeneca und Moderna gilt dies nach der Zweitimpfung, für die Impfstoffe von Johnson&Johnson schon nach der Erstimpfung. 

2. Wie weise ich nach, dass ich geimpft bin?

Über den Impfpass - das bekannte „gelbe Heft“ oder die Bescheinigung durch das Impfzentrum oder den Hausarzt in Papierform (auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch). Wahrscheinlich ab Sommer kann der Nachweis auch über den digitalen Impfnachweis erfolgen. Der Nachweis mit dem Impfpass bleibt dann trotz digitalen Impfnachweis weiterhin möglich und gültig.

3. Wer gilt als genesen?

Menschen, die in den letzten sechs Monaten eine Corona-Infektion überstanden haben. Die überstandene Genesung muss man mit dem positivem PCR-Labortest nachweisen (Nur der PCR-Test gilt, ein Schnelltest genügt nicht). Der PCR-Test darf höchstens sechs Monate alt sein, da man nur so lange von einem ausreichenden Immunschutz ausgehen kann. Menschen, deren Corona-Infektion länger als ein halbes Jahr zurückliegt, wird somit die Impfung empfohlen.

4. Freiheiten für vollständig Geimpfte oder Genesene

  • Voraussichtlich ab KW 19:  Die Kontaktbeschränkungen fallen weg, dass heißt: Geimpfte und Genesene (6-Monate-Frist beachten) dürfen sich mit beliebig vielen anderen ebenfalls Geimpften und Genesenen (6-Monate-Frist beachten) treffen. Bei Treffen mit Ungeimpften werden sie nicht eingerechnet. Besucht also eine geimpfte Mutter und ein ungeimpfter Vater mit dem Kleinkind die ungeimpfte Schwester, dann ist das jetzt erlaubt: Der Vater ist die eine Kontaktperson, die die Schwester treffen darf. Die Mutter zählt nicht mehr. 
  • Voraussichtlich ab KW 19: Die nächtlichen Ausgangssperren gelten nicht mehr - vollständig Geimpfte und Genesene (6-Monate-Frist beachten) können sich dann nachts frei bewegen.
  • Keine Quarantäne für Reiserückkehrer – die Ausnahme ist, man reist aus einem Virusvariantengebiet ein. Die Person darf zudem keine Krankheitssymptome für COVID-19 vorweisen. Es muss ein Impfnachweis vorgelegt werden. 
  • Keine Quarantäne für Haushaltsangehörige einer positiv getesteten Person – die Ausnahme ist, die Person zeigt  Symptome einer COVID-19-Infektion. 
  • Vollständig geimpfte Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler unterliegen keiner Testpflicht mehr. 
  • Die Testpflicht entfällt überall dort, wo ein negativer Test vorgelegt werden muss, z.B.  "Click & Meet-Shopping", Friseurbesuchen und bei der Fußpflege. E

Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten weiterhin.
Es muss immer ein Impfnachweis vorgelegt werden. 

5. Symptome nach Impfung

Entwickelt eine Person trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich in eine Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen

Ausgangsbeschränkung, Alkoholkonsum und Eskalationskonzept

Nach dem neuen Bundesinfektionsgesetz dürfen Offenbacherinnen und Offenbacher die eigene Wohnung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur aus gewichtigen Gründen verlassen. Gewichtige Gründe sind unter anderem: Berufsausübung, medizinische Hilfe, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, Sterbende begleiten, das Sorge- oder Umgangsrechts wahrnehmen oder den Hund ausführen. Zudem ist es bis 24 Uhr erlaubt, alleine spazieren oder joggen zu gehen. Der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie erlaubt (Eltern, Großeltern, Kinder, Enkelkinder).

Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, dürfen sich dann nicht mehr ohne gewichtigen Grund im öffentlichen Raum im Stadtgebiet aufhalten. Es ist sicherzustellen, dass die eigene Wohnung oder der Ort der Übernachtung rechtzeitig bis 22 Uhr bzw. 24 Uhr erreicht wird. 
Unterschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt ab dem Tag nach dem Eintreten der Maßnahmen an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so treten an dem übernächsten Tag die Maßnahmen außer Kraft Mehr Informationen weiter unten in FAQ Ausgangsbeschränkungen.

Der Alkoholkonsum ist auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen in Offenbach verboten. Das Verbot gilt auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig: Büsingpark, D'Orville Park, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße - beidseitig), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände (südlich der Wasserstraße und nördlich der Mainstraße zwischen Carl-Ulrich-Brücke und Friedhofstraße), Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park und Waldpark.

Eskalationskonzept

Durch die Änderungen des bundesweiten Infektionsschutzgesetzes gelten künftig nächtliche Ausgangsbeschränkungen und weitere Einschränkungen in ganz Deutschland ab einer Inzidenz von 100. In Erwartung dieser und weiterer Regelungen hat das Land Hessen sein Eskalationskonzept überarbeitet und darüber hinaus alle bislang bis 18. April gültigen Regelungen seiner Corona-Verordnungen bis 9. Mai verlängert. Das erweiterte hessische Eskalationskonzept ist in sechs Stufen unterteilt:  Gelb (7-Tages-Inzidenz < 35), Orange (7-Tages-Inzidenz ab 35), Rot (7-Tages-Inzidenz ab 50), Dunkelrot (7-Tages-Inzidenz ab 75), Lila (7-Tages-Inzidenz ab 100).
Wenn eine Region die 7-Tages-Inzidenz von über 100 erreicht und diese drei Tage in Folge weiterbesteht, dann (wenn es sich nicht um ein lokal einzugrenzendes Infektionsgeschehen handelt) greift die im Infektionsschutzgesetz verankerte Notbremse. Wenn eine Region die 7-Tages-Inzidenz von über 165 erreicht muss der Schulunterricht mit Ausnahme von Abschlussklassen -prüfungen in Distanzunterricht erfolgen. Sobald der 7-Tages-Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter die angegebenen Werte sinkt, sind diese Maßnahmen wieder aufzuheben. Die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung ist bis vorerst 9. Mai in Kraft. 

Fragen und Antworten Ausgangsbeschränkungen

1. Was bedeutet die Ausgangsbeschränkung?

Ab 24.04.2021: Es gilt im gesamten Stadtgebiet eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für die Zeit zwischen 22:00 Uhr abends und 05:00 Uhr früh am Folgetag. Während dieser Zeit ist Personen mit Wohnsitz in Offenbach der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung nur aus gewichtigem Grund erlaubt. Dies beinhaltet beispielsweise Wahrnehmung medizinischer Versorgung, die Ausübung des Sorgerechtes, berufliche oder dienstliche Tätigkeiten, Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen und der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie.
Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum im Stadtgebiet nur aus gewichtigem Grund erlaubt. Es ist aber erlaubt, dass Personen, die ihren Wohnsitz nicht in Offenbach am Main haben, das Stadtgebiet nur durchreisen - sie sollten aber das Stadtgebiet auf dem schnellsten Weg verlassen, um die Durchreise abzuschließen.

2. Wieso erlässt die Bundesregierung die Ausgangsbeschränkung?

Viele Neuinfektionen treten bei Menschen auf, die sich im privaten Umfeld infiziert haben. Mit der nächtlichen Ausgangsbeschränkung werden die Mobilität und zugleich die nicht dringend notwendigen Kontakte der Bevölkerung am späten Abend und in der Nacht eingeschränkt. Sie ist erforderlich, wenn die Maßnahmen nicht ausreichen, um die Virusausbreitung wirksam einzudämmen. 

3. Welche Ausnahmen gibt es von der Ausgangsbeschränkung?

Zu den Ausnahmen zählen insbesondere die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, die Begleitung Sterbender, die Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen, die Versorgung von Tieren und Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und -prävention.

4. Darf ich noch meiner beruflichen Tätigkeit in der Nacht nachgehen?

Berufstätige dürfen sich auch während der Ausgangsbeschränkung auf direktem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause begeben. Dies gilt für alle beruflichen oder dienstlichen Tätigkeiten. Die Tätigkeit muss durch einen Dienstausweis oder eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachgewiesen werden.

5. Darf ich nach 22 Uhr noch Besuch empfangen?

Grundsätzlich nicht. Lediglich Verwandte in erster Linie (Eltern, Großeltern, Kinder, Enkelkinder) dürfen sich gegenseitig auch in der Nacht besuchen.

7. Was passiert, wenn ich meine Wohnung nicht rechtzeitig bis 22 Uhr erreiche?

In wenigen Ausnahmefällen ist es erlaubt, sich auch nach 22 Uhr im öffentlichen Raum aufzuhalten. In allen anderen Fällen gilt grundsätzlich, dass jeder dafür Sorge tragen muss, rechtzeitig um 22 Uhr zuhause zu sein. Sofern man aus nicht selbst verschuldeten Gründen erst nach 22 Uhr seine Wohnung erreichen kann, muss man sich auf direktem Wege nach Hause begeben. Wer also zum Beispiel durch eine Zugverspätung oder einen Stau nicht rechtzeitig nach Hause kommt, muss nicht mit einer Strafe rechnen.

7. Was mache ich, wenn ich nach 22 Uhr aus dem Urlaub zurückkehre?

Prinzipiell müssen Sie Ihren Wohnort bis 22 Uhr erreichen. Sofern dies nicht möglich ist (zum Beispiel wegen der Ankunftszeit des Zuges oder des Flugzeuges), müssen Sie sich nach der Ankunft auf direktem Wege nach Hause begeben.

8. Darf ich nach 22 Uhr noch in den Supermarkt gehen?

Einkaufen ist kein triftiger Grund, der das Verlassen der Wohnung erlaubt. Einkäufe müssen deshalb so geplant werden, dass man bis 22 Uhr wieder zuhause ist.

9. Muss der Einzelhandel ab 22 Uhr schließen?

Das Verlassen der Wohnung nach 22 Uhr ist nur noch aus triftigem Grund möglich. Hierzu zählt einkaufen nicht. Ob ein Geschäft, das sonst länger geöffnet hat, nun bereits um 22 Uhr oder früher schließt, ist ihm freigestellt.

10. Darf ich nach 22 Uhr noch Essen abholen?

Für Gaststätten ist derzeit durch die Corona-Verordnung lediglich der Außer-Haus-Verkauf und der Abhol- und Lieferdienst zugelassen. Das Verlassen der Wohnung ist im Zeitraum der Ausgangsbeschränkung jedoch nicht erlaubt, um bestelltes Essen in einer Gaststätte abzuholen. Der Lieferdienst ist weiterhin zugelassen.

11. Darf ich nach 22 Uhr meine/meinen Lebenspartnerin/Lebenspartner besuchen, die/der nicht mit mir in einem Haushalt lebt?

Die eigene Wohnung darf nach 22 Uhr nicht mehr verlassen werden, außer um alleine bis 24 Uhr spazieren zu gehen oder alleine Sport im Freien zu treiben. Wer seine/n Lebenspartner/in besuchen möchte, muss dies vorher tun und rechtzeitig nach Hause zurückkehren oder aber dort übernachten.

12. Darf ich nach 22 Uhr in Offenbach noch Verwandte besuchen, die nicht mit mir in einem Haushalt leben?

Nein, nach 22 Uhr darf man niemanden besuchen gehen. Anders als bei der bisherigen Offenbacher Regelung, ist unter den bundesweiten Regelungen im Infektionsschutzgesetz der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie nicht mehr zugelassen.

13. Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen

Besuche von Gottesdiensten, insbesondere das Nachtgebet, zum Ramadan gelten als zulässige Ausnahmen. Es wird dringend empfohlen, sich von der Gemeinde/Kirche/Moschee eine Bescheinigung über den Gottesdienstbesuch ausstellen zu lassen, damit bei einer Kontrolle keine Schwierigkeiten entstehen. Zur Durchführung von Gottesdiensten gelten die allgemeinen Vorgaben, u. a. das Eintragen der Kontaktdaten, Hygiene, Abstand von 1,5 Meter, Maske tragen, nicht singen, keine Gegenstände weiterreichen. Die Polizei überprüft im Nachgang von Kontrollen nach Aufnahme der Personalien, ob die Person tatsächlich in der genannten Gemeinde/Kirche/Moschee am Gebet teilgenommen hat.

14. Darf ich noch mit meinem Hund Gassi gehen?

Selbstverständlich. Die Versorgung von Tieren ist ein triftiger Grund, dies gilt auch für den Fall, dass ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Es gibt keine zeitlichen oder örtlichen Begrenzungen. Wer ungünstig wohnt, darf mit seinem Tier auch zu einer Grünfläche fahren und es dort ausführen.

15. Wird die Ausgangsbeschränkung kontrolliert?

Ja, Landespolizei und Stadtpolizei werden Kontrollen durchführen. Hierbei unterstützt auch die Bundespolizei. Im Fall einer Kontrolle müssen die triftigen Gründe, weshalb man sich im öffentlichen Raum aufhält oder bewegt, glaubhaft dargelegt werden.

16. Was kostet ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung?

Ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Das Bußgeld beträgt beim ersten Verstoß 200 Euro und verdoppelt sich bei jeder Wiederholungstat. Beim zweiten Verstoß sind 400 Euro zu zahlen, beim dritten Verstoß 800 Euro usw.

Schnelltests

Mindestens einmal pro Woche können sich Bürgerinnen und Bürger seit dem 8. März kostenfrei testen lassen und zwar mit dem Antigen-Schnelltest.
Man sollte symptomfrei sein, also keine Krankheitsanzeichen wie schweren Husten, Fieber etc. haben.
In Offenbach können Apotheken, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore sowie Rettungs- und Hilfsorganisationen den Schnelltest durchführen. Dazu können weitere geeignete Dritt-Dienstleister beauftragt werden. Bürgerinnen und Bürger sollten vorab unbedingt nachfragen, ob dort auch Tests durchgeführt werden, den Einrichtungen steht es frei Tests anzubieten. 
Wichtig ist: Der Schnell- oder Selbsttest ist nur eine Momentaufnahme. Zum einen gibt es eine Inkubationszeit, zum anderen kann man nach einem negativen Schnelltest möglicherweise in Kontakt mit einer infizierten Person kommen und beim nächsten Test schon positiv sein. Es gelten also weiter alle Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand, Hygiene und Maske tragen.

Information für Drittanbieter: Es können künftig auch so genannte „geeignete Dritte“ von der Stadt Offenbach beauftragt werden, Schnelltests durchzuführen. Wer Schnelltests in Offenbach anbieten will, erreicht den Projektmanager Christoph Rupp unter christoph.ruppoffenbachde

Schulen und Kitas

Schulen

Offenbacher Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 erhalten nach den Osterferien nur noch Distanzunterricht. Ab der Jahrgangsstufe 7 wird weiter Distanzunterricht angeboten, Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen (samt Abschlussprüfungen) erhalten Präsenzunterricht. Es wird eine Notbetreuung in den Schulen angeboten. Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat das Land die Zugangsvoraussetzungen für die Notbetreuung geändert und neu festgelegt. Ab sofort dürfen Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn beide Eltern und Alleinerziehende berufstätig sind. Sie müssen dazu eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen. Außerdem gibt es Ausnahmen für Härtefälle. Zudem müssen sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zweimal in der Woche testen lassen und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, um am Präsenzunterricht teilzunehmen, beziehungsweise eine Notbetreuung in Anspruch nehmen zu können. Von der Testpflicht hat das Land Ausnahmen für Personen vorgesehen, die einen vollständigen Impfschutz nachweisen können.  

Kitas und Kindertagespflegestellen

Für Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen gilt eine Notbetreuung. Ab dem 3. Mai haben alle berufstätigen Eltern oder Alleinerziehenden einen Anspruch auf die Notbetreuung für die Zeit ihrer Berufstätigkeit. Um die Berufstätigkeit nachweisen zu können, wird eine Bestätigung des Arbeitgebers verlangt. Außerdem gibt es Ausnahmen für Härtefälle.
Vordrucke und Informationen für Eltern sind auf den Internetseiten des Jugendamtes der Stadt Offenbach zu finden (Vordrucke unter dem Punkt "Download/Links):
Jugendamt
Offenbach

Während des Aufenthaltes auf dem Gelände der EKO-Kindertagesstätten gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Menschen ab 6 Jahre (außer Kita- und Hort-Kinder sowie bei körperlichen Beeinträchtigungen). Die Kinder werden in festen Gruppen betreut.

Für jedes Elternteil wird es dieses Jahr weitere 10 zusätzliche Arbeitstage Kinderkrankengeld geben. Damit stehen jedem Elternteil 30 statt 20 Tage zur Verfügung. Alleinerziehende erhalten 20 zusätzliche Tage und haben damit 60 statt 40 Kinderkrankentage.

Mehr zum Thema Eltern, Schule, Kitas und Kinder  - unter anderem Fragen und Antworten zum Schul- und Kitabesuch, was bei einer möglichen Corona-Infektion zu tun ist, wie das Gesundheitsamt in Offenbach handelt. Dazu Informationen wie das Thema Corona kindgerecht aufbereitet werden kann und wo es Unterstützung gibt.

Informationen, Regeln und mehr in verschiedenen Sprachen - Information in various languages

Kurz erklärt - Fakten für die Pinwand/Infografiken zum Download

Informationen in Leichter Sprache

Piktogramm Leichte Sprache
© Stadt Offenbach

Die Einhaltung der Verordnung wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei kontrolliert. Da sich die Lage schnell ändern kann, bitten wir Sie sich regelmäßig zu informieren. Auch auf dieser Seite werden entsprechend Änderungen vorgenommen.

Aktuelle Verordnungen in Offenbach

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt Offenbach verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind hier zu finden:

Stand: 28. April 2021