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Alle aktuellen Regeln und Maßnahmen finden sich hier. Sobald sich Regelungen ändern, werden sie aktualisiert. Die Regelungen und Verordnungen des Landes Hessens sind weiterhin zu beachten. Sie finden sich weiter unten auf der Seite als Link.
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Klicken, um Seite zu übersetzen © Stadt Offenbach

Lockdown-Regelungen

Der seit Dezember 2020 andauernde Lockdown wurde verlängert und gilt bis zunächst einschließlich 7. März 2021. 

Öffentlicher Raum: Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren bleiben unberücksichtigt. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Abstandsgebot zu gefährden, wie etwa Tanzveranstaltungen oder gemeinsames Feiern im öffentlichen Raum sind unabhängig von der Personenzahl untersagt. Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt. 

Privater Raum: Für private Zusammenkünfte wird eine Beschränkung auf den eigenen Hausstand sowie eine weitere nicht im Haushalt lebende Person dringend empfohlen. Dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren bleiben unberücksichtigt. Dabei wird die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zwischen Personen aus unterschiedlichen Hausständen sowie regelmäßiges Lüften empfohlen.

Weiterhin erlaubt ist wie bisher die Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen. Die Einschränkung gilt auch nicht im Rahmen der gegenseitigen Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft), wenn die sozialen Kontakte sonst nach Möglichkeit reduziert werden.

Erweiterte Maskenpflicht: Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Alltagsmaske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sichergestellt werden kann. Dies gilt insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrskreuzungen. Auch auf Parkplätzen, vor Geschäften und in Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss eine Maske getragen werden. In Fahrzeugen muss ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn die Mitfahrenden aus mehr als zwei Haushalten stammen. Visiere aller Art sind nicht gestattet.

Seit November 2020 muss in der Zeit von 8 bis 22 Uhr auch eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen der Stadt getragen werden:

  • in der Innenstadt: zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Ausnahme: Markttage (Dienstag, Freitag, Samstag) auf dem Wilhelmplatz. Hier ist der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich untersagt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Medizinische Maske im ÖPNV, in Geschäften, Gottesdiensten und dem Wochenmarkt: Beim Bus- und Bahnfahren, Einkaufen und in Gottesdiensten müssen medizinische Masken getragen werden. Das müssen keine FFP2-Masken sein, sondern es können auch die wesentlich günstigeren OP-Masken sein. Diese Masken schützen besser vor einer Übertragung des Virus als einfache Alltagsmasken.

Veranstaltungen und Feiern: Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel Gedenkveranstaltungen) und nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde stattfinden. Hierbei muss der Mindestabstand gewährleistet bleiben, es muss eine Liste mit Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Anschrift, Telefonnummer) geführt werden. Die Kontaktliste darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht offen ausliegen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Weiterhin ist bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten und ohne Weiterreichen von Gegenständen zwischen Angehörigen fremder Haushalte. Außerdem muss zwingend eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine medizinische Maske (FFP2 oder OP-Maske) zu tragen ist.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden. Auch Messen und Kantinen dürfen Essen nur noch zur Abholung bereitstellen. Bars, Schankwirtschaften, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, deren Schwerpunkt nicht im Anbieten von Speisen liegt, sind zu schließen.

Wochenmarkt: Auf den Verkehrsflächen von Wochenmärkten ist der Verzehr von Speisen und Getränken grundsätzlich verboten. Am Wilhelmsplatz ist an Markttagen (Dienstag, Freitag, Samstag) der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich untersagt.

Geschäfte: Der Einzelhandel wird geschlossen, soweit der Betrieb nicht der Sicherung des täglichen Bedarfs dient. Offen bleiben: Lebensmitteleinzelhandel, Futtermittelhandel, Wochenmärkte, Direktverkauf vom Lebensmittelerzeuger, Reformhäuser, Feinkostgeschäfte, Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Babyfachmärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, die Poststellen, die Tankstellen, Tankstellenshops, Autohöfe und Autoraststätten, Kioske, Tabak- und E-Zigarettenläden, den Zeitungsverkauf, die Tierbedarfsmärkte, Friedhofsgärtnereien, Ersatzteilverkaufsstätten für Kraftfahrzeuge und Fahrräder, Weihnachtsbaumverkauf.

Dienstleistungen: Dienst- und Beratungsleistungen sollen möglichst ohne körperlichen Kontakt erfolgen. Betriebe wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Nagelstudios und Tattoo-Studios werden geschlossen. Frisörbetriebe können ab dem 1.3.2021 geöffnet werden. Geöffnet bleiben Betriebe für medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapien, Podologie und medizinische Fußpflege.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Geschlossen bleiben Museen, Schlösser, Tierparks, Zoos, Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten, Bordelle und alle weiteren Einrichtungen, die der Unterhaltung dienen.

Freizeit- und Amateursport: Freizeit- und Amateursport ist nur alleine oder mit einer weiteren Person aus einem anderen Haushalt auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen erlaubt. Außerdem dürfen alle Angehörige eines gemeinsamen Haushaltes gemeinsam Sport treiben.
Schwimmbäder, Saunen und Fitnessstudios müssen schließen.

Profi- und Spitzensport: Spitzen- und Profisportler dürfen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes weiterhin trainieren und Wettkämpfe bestreiten, Zuschauer sind nicht zugelassen.

Trauerfeiern: Die Anzahl der Teilnehmenden an Trauerfeiern auf den städtischen Friedhöfen wird auf 15 Personen (sowohl in der Trauerhalle wie draußen auf dem Friedhof) begrenzt. Einzelheiten müssen mit der Friedhofsverwaltung geklärt werden.

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen: Krankenhäuser dürfen aus Besuchszwecken nicht betreten werden. Ausnahmen sind möglich und müssen individuell besprochen werden.

Besuche in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden. Das Personal muss regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, auf Corona getestet werden. Pflegeheime dürfen nur noch mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test betreten sowie mit FFP2- oder KN95-Masken betreten werden.

Senioren: Begegnungsstätten für Senioren müssen schließen.

Bildungsangebote: In der Volkshochschule Offenbach finden abschlussbezogene Kurse (Schulabschlussvorbereitungen, Deutschkurse, usw.) und Auftragsmaßnahmen statt, für andere Angebote bleibt die vhs weiterhin geschlossen.

Geöffnet bleiben Hochschulen, Berufs- und Musikakademien und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sofern diese ein umfassendes Abstands- und Hygienekonzept umsetzen. Diese Regelung gilt auch für Ausbildungsangebote (zum Beispiel Referendarausbildung und Fahrschulen).

Quarantäne: Positiv Getestete müssen sich unmittelbar in Quarantäne begeben. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Wer mit einer positiv getesteten Person in einem Hausstand lebt, muss sich ebenfalls unmittelbar in zweiwöchige Quarantäne begeben.

Ausgangsbeschränkung und Alkoholkonsum

Das Land Hessen hat am 8. Dezember festgelegt, welche weitergehenden Maßnahmen in Städten und Landkreisen bei einer hohen Inzidenz zu ergreifen sind. Diese Regelungen wurden in eine neue sechste Stufe des hessischen Eskalationskonzeptes aufgenommen.

Der Alkoholkonsum ist auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen in Offenbach verboten. Das Verbot gilt auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig: Büsingpark, D'Orville Park, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße (beidseitig)), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände (südlich der Wasserstraße und nördlich der Mainstraße zwischen Carl-Ulrich-Brücke und Friedhofstraße), Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park und Waldpark.

Das erweiterte hessische Eskalationskonzept vom 20. Januar 2021 schreibt unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 Uhr und 5 Uhr sowie die Sperrung publikumsträchtiger Ausflugsziele vor, wenn in einer Kommune die 7-Tages-Inzidenz am 25. Januar noch über 150 Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt. Ab dem 1. Februar gilt dies bereits bei einer Inzidenz von über 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner. Ziel der aktuellen Maßnahmen des Landes ist das Erreichen einer Inzidenz von 50 bis Mitte Februar 2021. Sofern dieses Ziel auf andere Weise nicht realistisch bis Mitte Februar erreicht werden kann, sind Ausgangsbeschränkungen gemäß dem Eskalationskonzept auch bereits bei einer Inzidenz ab 75 in Betracht zu ziehen. Der Verwaltungsstab der Stadt Offenbach behält die Entwicklung im Blick und erwägt die Ausgangsbeschränkungen wieder einführen, wenn die Inzidenz absehbar nicht unter 75 sinkt.  

Schulen

Schüler der Klassen 1 bis 6 (ebenso Vorklassen und Vorlaufkurse) werden ab dem 22. Februar in geteilte Klassen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen zurückkehren. Über die konkrete Ausgestaltung des Wechselunterrichts entscheidet die Schule.
Ab der Jahrgangsstufe 7 wird mit Ausnahme von Abschlussklassen Distanzunterricht angeboten, Klassenarbeiten finden in der Regel nicht statt.
Schülerinnen und Schüler an gymnasialen Oberstufen und beruflichen Gymnasien sowie Studierende an Abendgymnasien und Hessenkollegs (12. Klasse) erhalten Präsenzunterricht.
Um Eltern die Betreuung ihrer Kinder zu Hause zu erleichtern, wurde das Kinderkrankengeld erweitert. Dadurch hat jedes Elternteil in diesem Jahr Anspruch, 20 Tage (bislang: zehn Tage) zu Hause auf das eigene Kind aufzupassen und Kinderkrankengeld zu erhalten.

Kitas

Ab dem 22. Februar 2021 können grundsätzlich alle Kinder in ihre Kita oder Kindertagepflegestelle gehen. Es ist ein Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen und die Empfehlung, die Kinder in konstanten Gruppen zu betreuen, bleibt bestehen. Die Hygienemaßnahmen sollten beachtet werden. Wer seine Kinder zuhause betreut, kann bis zu 20 zusätzliche Tage Kinderkrankengeld je Elternteil geltend machen. Alleinerziehende können bis zu 40 Tage in Anspruch nehmen.

Während des Aufenthaltes auf dem Gelände der EKO-Kindertagesstätten gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Menschen ab 6 Jahre (außer Kita- und Hort-Kinder sowie bei körperlichen Beeinträchtigungen). Die Kinder werden in festen Gruppen betreut.

Informationen in Leichter Sprache

Piktogramm Leichte Sprache
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Corona-Regeln kurz zusammengefasst

Grafik Regeln für alle zunächst bis zum 14. Februar 2021
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Grafik medizinische Maske in Bus, Bahn und beim Einkaufen tragen
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Grafik zeigt Regeln für Gottesdienste auf
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Die Einhaltung der Verordnung wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei kontrolliert. Da sich die Lage schnell ändern kann, bitten wir Sie sich regelmäßig zu informieren. Auch auf dieser Seite werden entsprechend Änderungen vorgenommen.

Aktuelle Verordnungen in Offenbach

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt Offenbach verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind hier zu finden:

Stand: 3. Februar 2021