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Alle aktuellen Regeln und Maßnahmen finden sich hier. Sobald sich Regelungen ändern, werden sie aktualisiert. Die Regelungen und Verordnungen des Landes Hessens sind weiterhin zu beachten. Sie finden sich weiter unten auf der Seite als Link.
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Lockdown-Regelungen

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen. Sobald die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 liegt, greift statt der Bundesnotbremse der neue hessische Zweistufen-Plan.
Für Offenbach gelten derzeit folgende Regeln:

Ab einer Inzidenz unter 100: Erläuterungen zum hessischen Zweistufenplan

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen eine Inzidenz von 100, gelten dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche, im Gesetz nun bundeseinheitlich festgeschriebene Maßnahmen. Die Inzidenz von 100 wird überschritten, wenn innerhalb von sieben Tagen mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 pro 100.000 Einwohner festzustellen sind. Bei einer Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen bis 150 bzw. 165 werden im Einzelhandel bzw. Schulen die Maßnahmen angepasst. Sobald die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 liegt, greift statt der Bundesnotbremse  dann der neue hessische Zweistufen-Plan. Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, tritt zunächst Stufe eins in Kraft. Die zweite Stufe sieht weitere Lockerungen vor, falls die Inzidenz nach der Stufe 1 weitere 14 aufeinanderfolgende Tage unter 100 oder sobald sie fünf aufeinanderfolgende Tage lang unter 50 liegt. Steigt die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen wieder über 100, gilt erneut die Bundesnotbremse. 

Hessischer Zweistufenplan

Die Stufen im Überblick
Kontaktregelungen

Stufe 1: Zwei Haushalte (Geimpfte/Genesene zählen nicht mit)
Stufe 2: Zwei Haushalte oder 10 Personen (Geimpfte/Genesene/Kinder unter 14 zählen nicht mit)

Ausgangsbeschränkungen
In Stufe 1 und 2 aufgehoben

Einkaufen/Einzelhandel
Stufe 1: Erweiterter täglicher Bedarf: wie bislang
Übriger Einzelhandel: „Click & Meet“, medizinische Maske, aktueller Test wird empfohlen
Stufe 2: Alle Geschäfte geöffnet mit Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht, aktueller Test wird empfohlen

Gastronomie/Tourismus
Stufe 1:
Draußen: Außengastronomie – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc.
Clubs & Diskotheken: Öffnung als Außen-Gastronomie möglich
Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Frühstücksräume: Auslastung max. 60 Prozent, Test bei Anreise + 2x pro Woche
Stufe 2: Drinnen – mit Auflagen – geöffnet: aktueller Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc.
Draußen - mit Auflagen – geöffnet: Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten etc. Aktueller Test empfohlen.
Clubs & Diskotheken: Öffnung als Bar/Gastronomie möglich
Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen, Campingplätze – unter Auflagen – geöffnet; in Betrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen: Auslastung max. 75 Prozent, Test bei Anreise + 2x pro Woche

Sport
Stufe 1:
Entsprechend Kontaktregeln möglich. Fitnessstudios (mit Kontaktdatenerfassung, aktuellem Test und Terminvereinbarung), Schwimmbäder geschlossen.
Gruppensport für Kinder (bis einschließlich 14): wie bisher möglich
Stufe 2: Mannschaftssport – mit Hygieneauflagen – möglich. Aktueller Test empfohlen. Schwimmbäder geöffnet.

Kultur und Freizeit
Stufe 1:
Draußen (Zoos, Freilichtmuseen, Freizeitparks): mit Auflagen und Anmeldung geöffnet.
Drinnen (Museen, Schlössern, Zoos): mit Anmeldung & medizinischer Maske, Test empfohlen.
Stufe 2: mit Auflagen geöffnet (auch Innenräume von Freizeitparks). Aktueller Test empfohlen.

Veranstaltungen
Stufe 1: Drinnen: Nur zu bestimmten Zwecken – mit Auflagen – möglich (insbesondere beruflich, Gottesdienste, öffentliches Interesse)
Draußen: Bis 100 (ungeimpfte) Personen möglich. Strenge Auflagen: Kontaktdaten, aktueller Test, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich
Stufe 2: Drinnen: Bis 100 (ungeimpfte) Personen – mit Auflagen – möglich: Aktueller Test, Kontaktdatenerfassung, etc. Mehr Teilnehmer im Einzelfall möglich.
Draußen: Bis 200 (ungeimpfte) Personen, aktueller Test empfohlen

Dienstleistungen / Körperpflege
Stufe 1:
Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test
Stufe 2: Mit Auflagen geöffnet: Terminpflicht, Kontaktdatenerfassung + aktueller Test empfohlen

Kita
Stufe 1 und 2: Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen

Schule
Stufe 1: Klasse 1-6: Präsenzunterricht, Klasse: 7-11 Wechselunterricht, Abschlussklassen: Präsenzunterricht, Testpflicht: 2 x pro Woche
Stufe 2: Alle: Präsenzunterricht, Testpflicht: 2x pro Woche

Ausgangsbeschränkungen: Offenbacherinnen und Offenbacher dürfen die eigene Wohnung zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nur aus gewichtigen Gründen verlassen. Gewichtige Gründe sind unter anderem: Berufsausübung, medizinische Hilfe, unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen oder Minderjähriger, Sterbende begleiten, das Sorge- oder Umgangsrechts wahrnehmen oder den Hund ausführen. Zudem ist es bis 24 Uhr erlaubt, alleine spazieren oder joggen zu gehen. Die Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr gilt nicht für geimpfte Personen und genesene Personen.

Öffentlicher und privater Raum – Kontaktbeschränkungen: Angehörige eines Haushalts dürfen maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mit eingerechnet sind. Das Sorge- oder Umgangsrecht ist davon ausgenommen. Die Kontaktbeschränkungen und Personenbegrenzungen gelten nicht für eine Zusammenkunft, an der ausschließlich geimpfte Personen oder genesene Personen teilnehmen. Bei einer Zusammenkunft, an der andere als geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, gelten geimpfte Personen und genesene Personen nicht als weitere Person.

Alkoholkonsum: Der Alkoholkonsum ist auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen in Offenbach verboten. Das Verbot gilt auf folgenden öffentlichen Plätzen, Straßen und Anlagen ganztägig: Büsingpark, D'Orville Park, Martin-Luther-Park, Fußgängerzone (zwischen Kaiserstraße, Berliner Straße, Marktplatz und Geleitsstraße - beidseitig), Wilhelmsplatz, Mainufervorgelände (südlich der Wasserstraße und nördlich der Mainstraße zwischen Carl-Ulrich-Brücke und Friedhofstraße), Hafenplatz und Hafentreppe, Dreieichpark, Wetterpark, Leonhard-Eißnert-Park und Waldpark.

Erweiterte Maskenpflicht gilt weiter: Auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Dies gilt insbesondere in Fußgängerzonen und an Verkehrskreuzungen. Auch auf Parkplätzen, vor Geschäften und in Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss eine Maske getragen werden. In Fahrzeugen muss ebenfalls eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, wenn die Mitfahrenden aus verschiedenen Haushalten stammen. Visiere aller Art sind nicht gestattet.

Seit November 2020 muss in der Zeit von 8 bis 22 Uhr auch eine Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen der Stadt getragen werden:

  • in der Innenstadt:zwischen Luisenstraße, Berliner Straße, Herrnstraße, Mainstraße, Karlstraße und Bismarckstraße;
  • im Stadtteil Hafen: im Bereich vom Hafenplatz und Hafentreppe;
  • im Stadtteil Bieber: in der Aschaffenburger Straße/Seligenstädter Straße (zwischen Bergstraße und Obermühlstraße) sowie
  • im Stadtteil Bürgel: in der Langstraße (zwischen Alicestraße und Hessenstraße) sowie in der Offenbacher Straße (zwischen Hessenstraße und Alicestraße).

Die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht in den oben genannten Bereichen bedeutet auch, dass essen, trinken und rauchen im Gehen verboten sind. Essen, trinken und rauchen im Stehen sind weiterhin erlaubt. Ausnahme: Markttage (Dienstag, Freitag, Samstag) auf dem Wilhelmplatz. Hier ist der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer medizinische Maske (OP-Maske) oder Atemnschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) grundsätzlich untersagt. Wer auf dem Fahrrad fährt, benötigt keine Mund-Nasen-Bedeckung.

Maske im ÖPNV - Achtung Änderung: Bei einer Inzidenz über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen müssen Personen ab 6 Jahren im öffentlichen Personennahverkehr eine FFP2-Maske (oder vergleichbar wie KN95 und N95) tragen! Sollte die Inzidenz unter 100 liegen können auch andere medizinische Masken (OP-Masken) getragen werden. Ausgenommen sind lediglich Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können sowie gehörlose und schwerhörige Menschen.

Geschäfte: Geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel (geöffnet für einen Kunden pro 20 qm bei Verkaufsfläche bis 800 qm bzw. für einen Kunden pro 40 qm bei Verkaufsflächen über 800 qm). 
In Baumärkten sowie alle anderen Geschäften darf nur noch mit Click & Collect bzw. Lieferungen eingekauft werden.
Jede Kundin und jeder Kunde und jede Kundin muss in geschlossenen Räumen eine medizinische Maske (OP-Maske) oder eine Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar) tragen.
Ausblick: Wenn die Inzidenz in Offenbach an drei aufeinander folgenden Werktagen unter 150 sinkt, wird das sogenannte Click&Meet – Einkaufen mit Termin – für den Einzelhandel wieder erlaubt. Bleibt die Inzidenz in Offenbach unter 150, könnten die Öffnungen in der Kalenderwoche 20 erfolgen. Maßgebend sind die Bekanntmachungen auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Wochenmarkt: Auf den Verkehrsflächen von Wochenmärkten ist der Verzehr von Speisen und Getränken grundsätzlich verboten. Am Wilhelmsplatz ist an Markttagen (Dienstag, Freitag, Samstag) der Verzehr von Speisen und Getränken sowie der Konsum von Tabakwaren für die Dauer der Pflicht zum Tragen einer grundsätzlich untersagt. Auf dem Wochenmarkt muss eine medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2 (vergleichbar) getragen werden.

Körpernahe Dienstleistungen: Dienstleistungen, die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen  sind erlaubt. Es gilt Maskenpflicht (medizinische Maske/OP-Maske oder FFP2/vergleichbar). Außerdem dürfen Friseurbetriebe und Fußpfleger geöffnet bleiben. Diese dürfen aber nur mit Atemschutzmasken (FFP2 oder vergleichbar) arbeiten. Beim Friseurbesuch und bei der Fußpflege muss zudem ein tagesaktueller negativer Corona-Test vorgelegt werden. Vollständig Geimpfte oder Genesene müssen keinen Test vorlegen, der Genesenen- oder Impfausweis ersetzt den Test. Andere körpernahe Dienstleistungen sind nicht mehr möglich.

Dienstleistungen: Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches bleiben geöffnet.

Gastronomie: Restaurants, Gaststätten, Bars, Cafés, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Weiterhin erlaubt bleibt die Lieferung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Die Abholung von Speisen und Getränken ist erlaubt -  zwischen 22 bis 5 Uhr ist die Abholung jedoch untersagt. Bei der Abholung muss sichergestellt sein, dass es nicht zu Wartezeiten kommt oder beim Warten ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Abholern eingehalten wird. Geeignete Hygienemaßnahmen müssen überwacht werden.

Kultur, Freizeit und Unterhaltung: Die Öffnung von Einrichtungen wie Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Musikclubs, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten sowie entsprechende Veranstaltungen ist untersagt; dies gilt auch für Kinos mit Ausnahme von Autokinos.
Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten. Sie können mit aktuellem negativen Test besucht werden. Der Test muss innerhalb von 24 Stunden vor Beginn des Besuchs durchgeführt werden (ausgenommen Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben).
Geschlossen sind Freizeiteinrichtungen wie insbesondere Freizeitparks, Indoorspielplätzen, von Einrichtungen wie Badeanstalten, Spaßbädern, Hotelschwimmbädern, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Solarien und Fitnessstudios – sowie Einrichtungen wie insbesondere Diskotheken, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordellbetrieben. Untersagt sind auch gewerbliche Freizeitaktivitäten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischer Bahn- und Busverkehr und Flusskreuzfahrten.

Hotellerie: Übernachtungsangebote sind nur für notwendige (zum Beispiel dienstliche), aber nicht für touristische Zwecke erlaubt.

Freizeit- und Amateursport: Im Freien ist der der Individualsport mit maximal zwei Personen oder dem eigenen Haushalt erlaubt. Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen. Fitnessstudios sind geschlossen. Betreuer können von der zuständigen Behörde aufgefordert werden, einen negativen Corona-Test vorzuweisen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Die Beschränkung im Sport gelten nicht für geimpfte Personen und genesene Personen. Wenn ein Negativnachweis beim Zutritt von Einrichtungen oder im Sportbereich gefordert wird, dann gilt dies nicht Geimpfte und Genesene

Berufs- und Leistungssport: Berufssportler sowie Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. 

Veranstaltungen und Feiern: Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Öffentliche Veranstaltungen dürfen nur noch bei besonderem öffentlichen Interesse (zum Beispiel Gedenkveranstaltungen) und nur mit Genehmigung der zuständigen Behörde stattfinden. Hierbei muss der Mindestabstand gewährleistet bleiben, es muss eine Liste mit Kontaktdaten aller Teilnehmenden (Name, Anschrift, Telefonnummer) geführt werden. Die Kontaktliste darf aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht offen ausliegen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind grundsätzlich verboten.

Glaubensgemeinschaften: Gottesdienste und weitere religiöse Versammlungen, Veranstaltungen und religiöser Unterricht sind weiterhin erlaubt unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Menschen aus unterschiedlichen Haushalten und ohne Weiterreichen von Gegenständen zwischen Angehörigen verschiedener Haushalte. Außerdem muss zwingend eine Kontaktliste mit allen Teilnehmern geführt werden. Kontaktlisten dürfen aus Datenschutzgründen nicht offen herumliegen. Weiterhin gilt, dass eine medizinische Maske (OP-Maske) oder FFP2 (oder vergleichbar) zu tragen ist.

Trauerfeiern: Trauerfeiern können stattfinden, es können nur maximal 15 Personen an der Trauerfeier teilnehmen. Für alle gilt Maskenpflicht, davon ausgenommen ist nur der Geistliche, beziehungsweise der Trauerredner. 

Krankenhäuser, Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen: Krankenhäuser dürfen aus Besuchszwecken nicht betreten werden. Ausnahmen sind möglich und müssen individuell besprochen werden. Ausnahmen gelten für vollständig Geimpfte und Genesene.
Besuche in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen sind unter Vorgaben möglich. Die Zahl der täglich möglichen Besuche für Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen ist nicht mehr beschränkt (ab 15.05.). Das Personal muss regelmäßig, mindestens zweimal pro Woche, auf Corona getestet werden - soweit es sich nicht um vollständig geimpfte oder genesene Personen handelt. Pflegeheime dürfen nur noch mit einem negativen Schnell- oder PCR-Test sowie mit FFP2- oder KN95-Masken betreten werden. Der Schnelltest darf höchstens 12 Stunden alt sein und das mittels eines PCR-Tests vorgenommene Testergebnis höchstens 48 Stunden. Die Testpflicht entfällt, wenn die Besucherinnen und Besucher vollständig geimpft oder genesen sind. Es besteht keine Maskenpflicht bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen im Zimmer der besuchten Person für vollständig Geimpfte und Genesene. Besuch ist nicht gestattet, wenn Krankheitssymptome für Covid-19 vorliegen.

Senioren-Treffen: Aktivitäten für Senioren sind in Hessen nicht gesondert geregelt. Daher gelten die Regeln für den öffentlichen Raum: Angehörige eines Haushalts dürfen maximal eine weitere Person aus einem anderen Haushalt treffen, wobei Kinder bis 14 Jahre nicht mit eingerechnet sind. Vollständig Geimpfte oder Genesene werden nicht einberechnet.

Bildungsangebote: Ab Montag, den 26.04.2021, ist die Volkshochschule aufgrund der aktuellen Anordnungen durch das Bundesinfektionsschutzgesetz geschlossen. Es finden keine Kurse, Veranstaltungen und Beratungen statt. Ebenfalls geschlossen sind: Selbstlernzentrum, Grundbildungszentrum, Servicebüro und Bildungsbüro. Allgemeinbildende und berufsbildende Schulen, Hochschulen, außerschulische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen ist die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt.

Homeoffice: Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. Mindestens zwei Testangebote müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemacht werden.

Quarantäne und Quarantäne nach einer Auslandsreise

Quarantäne: Grundsätzlich gilt, dass sich positiv Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben müssen. Dies gilt ab dem Vorliegen des Testergebnisses, auch wenn die förmliche Anordnung des Gesundheitsamtes noch nicht erfolgt ist. Nach einer positiven Selbsttestung muss sich der Getestete unmittelbar in Quarantäne begeben und zusätzlich einen PCR-Test durchführen. 

Quarantäne nach einer Auslandsreise: Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben. müssen für 10 Tage in häusliche Quarantäne. Personen mit vollständigem Impfschutz, negativem Test oder genesene Personen, die keine Krankheitssymptome für COVID-19 vorweisen, müssen nach Rückkehr aus einem Risikogebiet nicht in Quarantäne. Ausnahme: Wenn ein Geimpfter Kontakt zu einer Person hatte, die mit einer in Deutschland noch nicht verbreitet auftretenden Virusvariante infiziert ist, kann weiterhin eine Quarantäne angeordnet werden.
Rückkehrende aus Hochinzidenz-Gebieten müssen für 10 Tage in häusliche Quarantäne - auch wenn der Einreise-Test negativ ausfällt. Genesene oder geimpfte Personen sind von der Quarantäne befreit. Für alle anderen kann die Quarantäne frühestens durch ein negatives Testergebnis nach dem fünften Tag aufgehoben werden (der Einreistag zählt nicht mit).
Für Einreisende aus Virusvarianten-Gebieten hat die Bunderegierung  ein Beförderungsverbot (vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen) verhängt. Hier gilt für alle eine 14-tägige Quarantäne.
Mehr Informationen hier:

Fragen und Antworten: Was gilt für Geimpfte und Genesene?

Vollständig Geimpfte werden gleichbehandelt mit Menschen, die in den vergangenen 6 Monaten einen positiven PCR-Test hatten und somit für eine gewisse Zeit als weitgehend immun gelten. Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der letzten Impfung, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Moderna, BioNTech, AstraZeneca/Vaxzevria, Johnson & Johnson), mehr als 14 Tage vergangen sind, solange man keine Corona-Symptome zeigt und keine aktuelle Infektion nachgewiesen wurde. 

1. Wer gilt als geimpft?

Ein vollständiger Impfschutz liegt vor, wenn seit der letzten Impfung, mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff (Moderna, BioNTech, AstraZeneca/Vaxzevria, Johnson & Johnson), mindestens 14 Tage vergangen sind und dieses dokumentiert ist. Allerdings solange man keine Corona-Symptome zeigt und keine aktuelle Infektion nachgewiesen wurde.
Es ist nicht immer eine Zweitimpfung erforderlich. Wie viele Impfdosen erforderlich sind, hängt zum einen vom Impfstoff ab und davon, ob bereits eine Infektion durchgemacht und dadurch eine Immunität aufgebaut wurde, die nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission nach 6 Monaten mit einer einzigen Impfung aufgefrischt wird. Für Biontech, AstraZeneca und Moderna gilt dies nach der Zweitimpfung, für die Impfstoffe von Johnson&Johnson schon nach der Erstimpfung. Als Nachweis gelten der Impfpass oder eine Impfbescheinigung des Arztes.

2. Wer gilt als genesen?

Menschen, die eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 hatten - der positive PCR-Test muss mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegen. Der PCR-Test darf höchstens sechs Monate alt sein, da man nur so lange von einem ausreichenden Immunschutz ausgehen kann. Menschen, deren Corona-Infektion länger als ein halbes Jahr zurückliegt, wird somit die Impfung empfohlen.

3. Wie weise ich nach, dass ich geimpft oder genesen bin?

Über den Impfpass - das bekannte „gelbe Heft“ oder die Bescheinigung durch das Impfzentrum oder den Hausarzt in Papierform (auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch). Wahrscheinlich kann ab Sommer der Nachweis auch über den digitalen Impfnachweis erfolgen. Der Nachweis mit dem Impfpass bleibt dann trotz digitalen Impfnachweis weiterhin möglich und gültig.

Die überstandene Corona-Infektion muss man mit dem positivem PCR-Labortest nachweisen (in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache). Es gilt nur der PCR-Test, ein Schnelltest wird nicht anerkannt. Hier ist unbedingt die 6-Monate-Frist zu beachten.

4. Freiheiten für vollständig Geimpfte oder Genesene

  • Die Kontaktbeschränkungen fallen weg, das heißt: vollständig Geimpfte und Genesene dürfen sich mit beliebig vielen anderen ebenfalls Geimpften und Genesenen treffen. Bei Treffen mit Ungeimpften werden sie nicht mitgezählt. Besucht also eine geimpfte Mutter und ein ungeimpfter Vater mit dem Kleinkind die ungeimpfte Schwester, dann ist das jetzt erlaubt: Der Vater ist die eine Kontaktperson, die die Schwester treffen darf. Die Mutter zählt nicht mehr. 
  • Bei den sogenannten kontaktlosen Individualsportarten, zum Beispiel Joggen, gelten die Personenbeschränkungen für diese Gruppen nicht mehr.  Geimpfte und Genesene werden dabei nicht mehr mitgezählt, bzw. Geimpfte und Genesene können zusammen Sport machen. Wenn ein Negativnachweis beim Zutritt von Einrichtungen oder im Sportbereich gefordert wird, dann gilt dies nicht Geimpfte und Genesene
  • Die nächtlichen Ausgangssperren gelten nicht mehr - vollständig Geimpfte und Genesene können sich dann auch während der Ausgangssperre frei bewegen.
  • Keine Quarantäne für Reiserückkehrer – die Ausnahme ist, man reist aus einem Virusvariantengebiet ein. Die Person darf zudem keine Krankheitssymptome für COVID-19 vorweisen. Es muss ein Genesenen- oder Impfnachweis vorgelegt werden. Ausnahme: Wenn ein Geimpfter Kontakt zu einer Person hatte, die mit einer in Deutschland noch nicht verbreitet auftretenden Virusvariante infiziert ist, kann weiterhin eine Quarantäne angeordnet werden.
  • Keine Quarantäne für Haushaltsangehörige einer positiv getesteten Person – die Ausnahme ist, die Person zeigt  Symptome einer COVID-19-Infektion. 
  • Vollständig geimpfte oder genesene Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler unterliegen keiner Testpflicht mehr. 
  • Vollständig geimpftes oder genesenes Personal in Gesundheitseinrichtungen unterliegt keiner Testpflicht mehr. 
  • Die Maskenpflicht bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen im Zimmer der besuchten Person entfällt. 
  • Die Testpflicht entfällt überall dort, wo ein negativer Test vorgelegt werden muss, z.B.  "Click & Meet-Shopping", Friseurbesuchen und bei der Fußpflege. 

Die Pflicht zum Tragen einer Maske an bestimmten Orten sowie das Abstandsgebot im öffentlichen Raum gelten weiterhin.
Es muss immer ein Impfnachweis oder der PCR-Test bei Genesenen vorgelegt werden.
Die Freiheiten und Ausnahmen gelten nicht für Personen, die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen oder bei denen eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

5. Symptome trotz Impfung

Entwickelt eine Person trotz vorausgegangener Impfung Symptome, so muss sie sich in eine Selbstisolierung begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen.
Die Erleichterungen und Ausnahmen gelten nicht für Personen,
die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen
oder bei denen eine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

Fragen und Antworten Ausgangsbeschränkungen

1. Was bedeutet die Ausgangsbeschränkung?

Ab 24.04.2021: Es gilt im gesamten Stadtgebiet eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für die Zeit zwischen 22:00 Uhr abends und 05:00 Uhr früh am Folgetag. Während dieser Zeit ist Personen mit Wohnsitz in Offenbach der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung nur aus gewichtigem Grund erlaubt. Dies beinhaltet beispielsweise Wahrnehmung medizinischer Versorgung, die Ausübung des Sorgerechtes, berufliche oder dienstliche Tätigkeiten, Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen und der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie.
Auch Personen, die nicht in Offenbach leben, ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum im Stadtgebiet nur aus gewichtigem Grund erlaubt. Es ist aber erlaubt, dass Personen, die ihren Wohnsitz nicht in Offenbach am Main haben, das Stadtgebiet nur durchreisen - sie sollten aber das Stadtgebiet auf dem schnellsten Weg verlassen, um die Durchreise abzuschließen.

2. Wieso erlässt die Bundesregierung die Ausgangsbeschränkung?

Viele Neuinfektionen treten bei Menschen auf, die sich im privaten Umfeld infiziert haben. Mit der nächtlichen Ausgangsbeschränkung werden die Mobilität und zugleich die nicht dringend notwendigen Kontakte der Bevölkerung am späten Abend und in der Nacht eingeschränkt. Sie ist erforderlich, wenn die Maßnahmen nicht ausreichen, um die Virusausbreitung wirksam einzudämmen. 

3. Welche Ausnahmen gibt es von der Ausgangsbeschränkung?

Zu den Ausnahmen zählen insbesondere die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, die Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts, die Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, die Begleitung Sterbender, die Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen, die Versorgung von Tieren und Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und -prävention.

4. Darf ich noch meiner beruflichen Tätigkeit in der Nacht nachgehen?

Berufstätige dürfen sich auch während der Ausgangsbeschränkung auf direktem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause begeben. Dies gilt für alle beruflichen oder dienstlichen Tätigkeiten. Die Tätigkeit muss durch einen Dienstausweis oder eine Bescheinigung des Arbeitgebers nachgewiesen werden.

5. Darf ich nach 22 Uhr noch Besuch empfangen?

Grundsätzlich nicht. Lediglich Verwandte in erster Linie (Eltern, Großeltern, Kinder, Enkelkinder) dürfen sich gegenseitig auch in der Nacht besuchen.

7. Was passiert, wenn ich meine Wohnung nicht rechtzeitig bis 22 Uhr erreiche?

In wenigen Ausnahmefällen ist es erlaubt, sich auch nach 22 Uhr im öffentlichen Raum aufzuhalten. In allen anderen Fällen gilt grundsätzlich, dass jeder dafür Sorge tragen muss, rechtzeitig um 22 Uhr zuhause zu sein. Sofern man aus nicht selbst verschuldeten Gründen erst nach 22 Uhr seine Wohnung erreichen kann, muss man sich auf direktem Wege nach Hause begeben. Wer also zum Beispiel durch eine Zugverspätung oder einen Stau nicht rechtzeitig nach Hause kommt, muss nicht mit einer Strafe rechnen.

7. Was mache ich, wenn ich nach 22 Uhr aus dem Urlaub zurückkehre?

Prinzipiell müssen Sie Ihren Wohnort bis 22 Uhr erreichen. Sofern dies nicht möglich ist (zum Beispiel wegen der Ankunftszeit des Zuges oder des Flugzeuges), müssen Sie sich nach der Ankunft auf direktem Wege nach Hause begeben.

8. Darf ich nach 22 Uhr noch in den Supermarkt gehen?

Einkaufen ist kein triftiger Grund, der das Verlassen der Wohnung erlaubt. Einkäufe müssen deshalb so geplant werden, dass man bis 22 Uhr wieder zuhause ist.

9. Muss der Einzelhandel ab 22 Uhr schließen?

Das Verlassen der Wohnung nach 22 Uhr ist nur noch aus triftigem Grund möglich. Hierzu zählt einkaufen nicht. Ob ein Geschäft, das sonst länger geöffnet hat, nun bereits um 22 Uhr oder früher schließt, ist ihm freigestellt.

10. Darf ich nach 22 Uhr noch Essen abholen?

Für Gaststätten ist derzeit durch die Corona-Verordnung lediglich der Außer-Haus-Verkauf und der Abhol- und Lieferdienst zugelassen. Das Verlassen der Wohnung ist im Zeitraum der Ausgangsbeschränkung jedoch nicht erlaubt, um bestelltes Essen in einer Gaststätte abzuholen. Der Lieferdienst ist weiterhin zugelassen.

11. Darf ich nach 22 Uhr meine/meinen Lebenspartnerin/Lebenspartner besuchen, die/der nicht mit mir in einem Haushalt lebt?

Die eigene Wohnung darf nach 22 Uhr nicht mehr verlassen werden, außer um alleine bis 24 Uhr spazieren zu gehen oder alleine Sport im Freien zu treiben. Wer seine/n Lebenspartner/in besuchen möchte, muss dies vorher tun und rechtzeitig nach Hause zurückkehren oder aber dort übernachten.

12. Darf ich nach 22 Uhr in Offenbach noch Verwandte besuchen, die nicht mit mir in einem Haushalt leben?

Nein, nach 22 Uhr darf man niemanden besuchen gehen. Anders als bei der bisherigen Offenbacher Regelung, ist unter den bundesweiten Regelungen im Infektionsschutzgesetz der Besuch von Verwandtschaft in gerader Linie nicht mehr zugelassen.

13. Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen

Besuche von Gottesdiensten, insbesondere das Nachtgebet, zum Ramadan gelten als zulässige Ausnahmen. Es wird dringend empfohlen, sich von der Gemeinde/Kirche/Moschee eine Bescheinigung über den Gottesdienstbesuch ausstellen zu lassen, damit bei einer Kontrolle keine Schwierigkeiten entstehen. Zur Durchführung von Gottesdiensten gelten die allgemeinen Vorgaben, u. a. das Eintragen der Kontaktdaten, Hygiene, Abstand von 1,5 Meter, Maske tragen, nicht singen, keine Gegenstände weiterreichen. Die Polizei überprüft im Nachgang von Kontrollen nach Aufnahme der Personalien, ob die Person tatsächlich in der genannten Gemeinde/Kirche/Moschee am Gebet teilgenommen hat.

14. Darf ich noch mit meinem Hund Gassi gehen?

Selbstverständlich. Die Versorgung von Tieren ist ein triftiger Grund, dies gilt auch für den Fall, dass ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Es gibt keine zeitlichen oder örtlichen Begrenzungen. Wer ungünstig wohnt, darf mit seinem Tier auch zu einer Grünfläche fahren und es dort ausführen.

15. Wird die Ausgangsbeschränkung kontrolliert?

Ja, Landespolizei und Stadtpolizei werden Kontrollen durchführen. Hierbei unterstützt auch die Bundespolizei. Im Fall einer Kontrolle müssen die triftigen Gründe, weshalb man sich im öffentlichen Raum aufhält oder bewegt, glaubhaft dargelegt werden.

16. Was kostet ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung?

Ein Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Das Bußgeld beträgt beim ersten Verstoß 200 Euro und verdoppelt sich bei jeder Wiederholungstat. Beim zweiten Verstoß sind 400 Euro zu zahlen, beim dritten Verstoß 800 Euro usw.

Info für Eltern zu Schulen und Kitas

Schulen
Offenbacher Schülerinnen und Schüler erhalten nur noch Distanzunterricht. Schülerinnen und Schüler von Abschlussklassen (samt Abschlussprüfungen) erhalten Präsenzunterricht. Es wird eine Notbetreuung in den Schulen angeboten. Alle berufstätigen Eltern oder Alleinerziehenden haben einen Anspruch auf die Notbetreuung für die Zeit ihrer Berufstätigkeit. Um die Berufstätigkeit nachweisen zu können, wird eine Bestätigung des Arbeitgebers verlangt. Außerdem gibt es Ausnahmen für Härtefälle.
An der Notbetreuung dürfen Schülerinnen und Schüler nur teilnehmen, die zu Beginn des Schultages einen Nachweis haben, dass keine Infektion mit dem Sars-CoV2-Virus vorliegt. Es besteht die Pflicht, dass sich Schülerinnen, Schüler und das Lehrpersonal zweimal wöchentlich auf das Corona-Virus testen lassen.  Wer dies verweigert, darf die Schule nicht betreten.

Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und erlaubnispflichtige Kindertagespflegestellen:
Bis einschließlich Donnerstag, den 20.05.2021 bleibt für Offenbach die Bundesnotbremse mit seinen Einschränkungen bestehen. Sollte die Inzidenz weiter unter 165 bleiben, tritt die Bundesnotbremse ab Freitag (21.05.2021) außer Kraft. Kitas, Kinderhorte und Kindertagespflegestellen kehren dann ab dem 21.05.2021 in den eingeschränkten Regelbetrieb in getrennten Gruppen zurück. Aufgrund der Hygienevorgaben und der Personalsituation kann es weiterhin zu Einschränkungen im Betreuungsumfang kommen. Über die exakten Betreuungszeiten informiert die jeweilige Kita.

Schnelltests und Testmöglichkeiten

Mindestens einmal pro Woche können sich Bürgerinnen und Bürger seit dem 8. März kostenfrei testen lassen und zwar mit dem Antigen-Schnelltest.
Man sollte symptomfrei sein, also keine Krankheitsanzeichen wie schweren Husten, Fieber etc. haben.
Wichtig ist: Der Schnell- oder Selbsttest ist nur eine Momentaufnahme. Zum einen gibt es eine Inkubationszeit, zum anderen kann man nach einem negativen Schnelltest möglicherweise in Kontakt mit einer infizierten Person kommen und beim nächsten Test schon positiv sein. Es gelten also weiter alle Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand, Hygiene und Maske tragen.

Information für Drittanbieter: Es können künftig auch so genannte „geeignete Dritte“ von der Stadt Offenbach beauftragt werden, Schnelltests durchzuführen. Wer Schnelltests in Offenbach anbieten will, erreicht den Projektmanager Christoph Rupp unter christoph.ruppoffenbachde

Testmöglichkeiten in Offenbach: 

Hessisches Eskalationskonzept

Angesichts der Anpassung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene hat das hessische Corona-Kabinett auch das etablierte Eskalationskonzept weiterentwickelt.
Das erweiterte hessische Eskalationskonzept ist in sechs Stufen unterteilt:  Gelb (7-Tages-Inzidenz < 35), Orange (7-Tages-Inzidenz ab 35), Rot (7-Tages-Inzidenz ab 50), Dunkelrot (7-Tages-Inzidenz ab 75), Lila (7-Tages-Inzidenz ab 100).

Stufe Gelb = Inzidenz < 35: 
Standardmaßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens, Wöchentliche Meldeverpflichtung, Informatorische Einbindung von Nachbarkommunen und dem Koordinierungsbeirat regionales Pandemiegeschehen
 
Stufe Orange = Inzidenz ab 35:
Erweiterte Schutzmaßnahmen unter Berücksichtigung der Corona-Verordnungen des Landes und Empfehlungen des RKI, Regelmäßiger Austausch mit dem Koordinierungsbeirat regionales Pandemiegeschehen
 
Stufe Rot = Inzidenz ab 50:
Sicherstellung nochmals erweiterter Schutzmaßnahmen, Intensive Verfolgung der Einhaltung der Maßnahmen Verbindungsbeamter / -beamtin der Polizei, Ausbau Kontaktpersonennachverfolgung, Regelmäßige Abstimmung mit dem Koordinierungsbeirat regionales Pandemiegeschehen
 
Stufe Dunkelrot = Inzidenz ab 75:
Prüffall landesweites Infektionsgeschehen, Personalausbau für die Kontaktpersonennachverfolgung ggf. unter Hinzuziehung externer Unterstützung, Planungsstab stationäre Versorgung übernimmt die Steuerung der medizinischen Lage
 
Stufe Lila = Inzidenz ab 100:
Ab einer Stufe von 100 greift die im Infektionsschutzgesetz verankerte Notbremse.

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Informationen in Leichter Sprache

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Die Einhaltung der Verordnung wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtpolizei kontrolliert. Da sich die Lage schnell ändern kann, bitten wir Sie sich regelmäßig zu informieren. Auch auf dieser Seite werden entsprechend Änderungen vorgenommen.

Aktuelle Verordnungen in Offenbach

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen in Offenbach hat die Stadt Offenbach verschiedene Allgemeinverfügungen erlassen. Diese sind hier zu finden:

Stand: 11. Mai 2021

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