Sprungmarken
Suche
Suche

Foto von Politikern und Protagonisten auf der Pressekonferenz
Von Links nach rechts: Heidi Jung, auch bekannt als "Tomaten-Heidi", Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldman, Offenbachs Gesundheitsdezernentin Sabine Groß, Frankfurts Gesundheitsdezernent Stefan Majer und Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke © Stadt Frankfurt / Maik Reuß
Corona stoppt weder vor der eigenen Haustür noch an der Stadtgrenze. Weit stärker als in ländlichen Gegenden sind die Einwohnerinnen und Einwohner Frankfurts, Offenbachs und der gesamten Region wirtschaftlich wie familiär miteinander verbunden. So beschränkt sich auch die COVID-19-Ausbreitung im Rhein-Main-Gebiet nicht auf einzelne Kommunen.

„Corona hat unser aller Leben drastisch verändert und eingeschränkt. Selbst wenn bald die ersten Impfungen beginnen, heißt das nicht, dass wir auf die AHA-L-Regeln verzichten können. Wollen wir das Virus schlagen, schaffen wir das nur gemeinsam. Denn nur wenn alle diszipliniert bleiben, können wir die Infektionszahlen nachhaltig senken und einen Schritt in Richtung Normalität machen“, folgern Frankfurters Oberbürgermeister Peter Feldmann und sein Offenbacher Amtskollege Dr. Felix Schwenke.

Neue Kommunikationswege nutzen

Offenbachs Sozial- und Gesundheitsdezernentin Sabine Groß sowie ihr Frankfurter Amtskollege Stefan Majer wissen: „In der Region sind die Infektionszahlen seit Wochen zu hoch. Sie belasten unser Gesundheits-, Sozial- und Bildungssystem, zerstören berufliche Existenzen und gefährden unser aller Leben.“ So kann und soll es nicht weitergehen. Klar ist auch: Damit die Trendwende gelingt, sind alle gefragt. Schon seit Monaten tauschen wir uns intensiv aus, wie wir die Pandemie, die nicht an Stadtgrenzen halt macht, bekämpfen können. In diesen Gesprächen ist die Idee entstanden, gemeinsam breit zu informieren und neue Kommunikationswege zu nutzen, um viele Menschen, gerade auch die jungen zu erreichen, betonen Groß und Majer.

Mit großem Aufwand kommunizieren beide Stadtverwaltungen seit dem Frühjahr mit ihren Bürgerinnen und Bürgern, beraten, informieren, optimieren und helfen, wo es geht. „Wir sehen, dass sich die große Mehrheit an die Regeln hält und uns unterstützt. Wir sind jedoch auch zu der Erkenntnis gelangt, dass es Menschen gibt, die über klassische Kommunikationsformen wie Fernsehen, Radio oder Zeitung nur bedingt zu erreichen sind“, stellen Schwenke und Feldmann fest.

Protagonisten tragen Frankfurt und Offenbach im Herzen

Um speziell auch in jüngeren Altersschichten um Verständnis für die aktuellen Einschränkungen zu werben, starten die Nachbargemeinden Frankfurt und Offenbach unter dem Motto „Willste – Musste“ eine gemeinsame Kampagne, die auf authentische, unverstellte Art und ohne erhobenen Zeigefinger (die Sorgen der Bevölkerung aufgreift und) um Verständnis sowie um Beachtung der AHA-L-Regeln bittet.

Ata Macias, Evren Gezer, Younes Zarou, Heidi Jung und Benne Schröder tragen Frankfurt und Offenbach gleichermaßen in ihren Herzen – sie wissen, wie die Menschen in 069 ticken. So unterschiedlich, wie die Vita der Protagonisten ist, so facettenreich sind auch die Filme geworden, in denen alle fünf Akteurinnen und Akteure ihre Sicht auf ihre Heimat und ihre Gedanken zur aktuellen Lage mit dem Publikum teilen (siehe Handout). „Wir sind überaus dankbar, dass unsere Protagonisten ihre Stimme für uns einsetzen und Menschen erreichen, die sich weniger für Politik und Verfügungen interessieren“, sagen Schwenke, Feldmann, Majer und Groß.

Ob Heidi Jung, die davon berichtet, wie ihre Kundinnen und Kunden auf dem Wochenmarkt wieder das Selbstkochen entdecken oder Younus Zarou, dem Corona einen rasanten Zuwachs an Followern bescherte – „Willste – Musste“ handelt von Hoffnung. Aber auch von Entbehrung – etwa, wenn Ata Macias im verwaisten Robert Johnson erzählt, wie gute Musik entsteht. So wie die Postleitzahl, so teilen Ata, Evren, Younes, Heidi und Benne eine Gewissheit: Wollen wir Corona zurückdrängen, müssen wir jetzt handeln – diese Mechanik bildet den Kern von „Willste – Musste“.

Die Filme erscheinen im Wochentakt auf Frankfurt.de und Offenbach.de sowie auf allen sozialen Kanälen der beiden Kommunen – und natürlich auf den Kanälen von Ata Macias, Evren Gezer, Younes Zarou, Heidi Jung und Benne Schröder (Teilen ist natürlich erlaubt). Ergänzt wird die Aktion um weitere Formate, Social-Media-Stories und Community-Events.

14. Dezember 2020