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Offenbach am Main, 9. Mai 2017 – Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat alle verbliebenen Schutzmaßnahmen (Aufstallung, Risikogebiete an Flüssen) gegen die Geflügelpest zum 27. April 2017 aufgehoben, da in Hessen keine weiteren neuen Ansteckungsfälle gemeldet wurden.

Somit wurden für die Stadt Offenbach nunmehr die verbliebenen Schutzmaßnahmen gänzlich aufgehoben, wie die Aufstallung in den Risikogebieten. Ausstellungen und Märkte mit Geflügelauftrieb sind wieder ungehindert möglich.

Laut Ministerium führten die geänderten Witterungsverhältnisse und der weitgehend abgeschlossene Vogelzug zur Reduktion des Infektionsdrucks, der letzte infizierte Wildvogel war am 28. März 2017 tot aufgefunden worden.

Die konsequente Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen in den Geflügelbeständen - unabhängig von einer Aufstallung – ist auch weiterhin der beste Schutz vor einer erneuten Einschleppung der Geflügelpest/Vogelgrippe. So sollen die Biosicherheitskonzepte kommerzieller Geflügelhalter in Hessen zukünftig in enger Zusammenarbeit mit der Task Force Tierseuchenbekämpfung der Regierungspräsidien, den örtlich zuständigen Behörden, dem Tiergesundheitsdienst Geflügel der JLU Gießen, den betreuenden Hoftierärzten und unter Einbeziehung von Lieferanten/Transporteuren überprüft werden.

 

Im Bereich der Rassegeflügelzüchter soll zukünftig die Zusammenarbeit mit den Behörden intensiviert werden, um den zeitnahen Ausbau von Schutzvorrichtungen in den Ausläufen zu gewährleisten, damit die Tiere auch während einer erneuten Aufstallung eine tierschutzgerechte Auslaufmöglichkeit behalten.

Für Rückfragen zum Thema „Geflügelhaltung in Offenbach“ steht das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz Offenbach (069 8065-4910) gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen unter:

https://umweltministerium.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/aviaere-influenza-gefluegelpest