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Damit Offenbach in Zukunft selbstbewusst eigene und vor allem neue Wege gehen kann, braucht es Visionen. Visionen darüber, wie in der Stadt in Zukunft gewohnt und gewirtschaftet werden soll. Die Visionen-Veranstaltung am 14. April 2015 hat dafür offene Denkräume geschaffen, in denen sich die Mitglieder der „Detail-Gruppen“ mit Experten, Unternehmern, Planern, Quer- oder Neudenkern austauschen und ihre Gedanken spielen lassen konnten.
Teilnehmer der Masterplan-Veranstaltung Visionen
© Axel Baumhöfner

Auf der Visionen-Veranstaltung am Dienstag, 14. April 2015 ab 16 Uhr, wagten die Teilnehmenden nun diesen ersten Blick in das Offenbach von Morgen. Gemeinsam gingen sie der Frage nach, wer in Offenbach zukünftig leben und wirtschaften könnte. Welche Personen könnten das sein? Welche Bedürfnisse, Probleme und Ansichten haben sie? Und was müsste man tun, um Offenbach für diese Personen attraktiv zu machen?

Orientiert an den Zielen des Masterplans wurde die Visionen-Veranstaltung dafür genutzt, eine unverbrauchte Perspektive auf neue Einwohner und Unternehmer im Offenbach von Morgen zu ermöglichen.

Zeichnung für Visionen-Veranstaltung zum Masterplan am 14. April 2015
© zebralog

Einwohner- und Unternehmertypen der Zukunft

Zu diesem Zweck entwickelten die zuständigen Planer von Albert Speer & Partner insgesamt zehn Einwohner- und Unternehmertypen, die in Offenbach zukünftig leben oder wirtschaften könnten. Darunter waren etwa der kreative Jungunternehmer, die Patchworkfamilie oder der erfahrene Lenker eines international agierenden Unternehmens. Außerdem hatten die rund 40 Teilnehmenden die Chance, eigene Offenbacher von Morgen zu entwickeln. Mehr zu den Offenbachern von Morgen und den Ergebnissen der Visionen-Veranstaltung erfahren Sie in unserer Bildergalerie.

Teilnehmer der Veranstaltung Visionen heften Zettel an die Pinnwand
© Axel Baumhöfner

Ansprüche an Wohnraum und Infrastruktur klären

In einem ersten Schritt waren die Teilnehmenden aufgerufen sich in die Lage der jeweiligen Personen hineinzuversetzen und deren Bedürfnisse, Sorgen und Zukunftsperspektiven nachzuspüren. In der zweiten Arbeitsphase wurden Lösungsideen von den Teilnehmenden gesammelt, wie diesen individuellen Bedürfnissen begegnet werden kann. Zum Beispiel: Was müsste getan werden, damit ein Jungunternehmer in Offenbach gute Startvoraussetzungen vorfindet?  Oder: Welche Ansprüche an Wohnraum und Infrastruktur hat eine Patchworkfamilie, in der beide Elternteile berufstätig sind?

Die auf der Visionen-Veranstaltung gesammelten Rückmeldungen, aber auch die Hinweise aus der Online-Befragung sowie der Auftakt-Veranstaltung, bilden nun eine inhaltliche Brücke zu den Treffen der Detail-Gruppen zu den Handlungsfeldern „Wohnen“ und „Wirtschaft“ Ende April. Sie ergänzen das vorhandene Wissen über die aktuelle Wohn- und Wirtschaftssituation mit Gedanken über die Zukunft Offenbachs.

Die Detail-Gruppen werden nun diese beiden Seiten verdichten, diskutieren und zusammenführen. Denn nur eine Mischung aus zukünftigen und aktuellen Perspektiven auf Offenbach kann einen Masterplan erzeugen, der einen nachhaltigen Entwicklungsrahmen schafft.

April 2015