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Was macht eine Innenstadt attraktiv und lebenswert? Ist es die Lieblingspizzeria an der Ecke? Der Jeansladen mit der besten Auswahl? Sind es Wege, wo Kinder gefahrlos Rad fahren können? Offenbacherinnen und Offenbacher sind aufgerufen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Das hessische Wirtschaftsministerium hat Offenbach im Oktober 2008 als eine von 20 Kommunen in Hessen in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche“ aufgenommen.

Das bedeutet, dass Land und Bund ein Offenbacher Investitionsvolumen von 12,5 Millionen Euro zu zwei Dritteln bezuschussen. Dies ist die Summe, die in der städtischen Bewerbung um Aufnahme in das Förderprogramm enthalten ist. Ziel des Programms ist es, Kernbereiche in der Innenstadt, die den Bürgerinnen und Bürgern besonders am Herzen liegen, innerhalb der achtjährigen Laufzeit des Programms neu zu ordnen und zu gestalten.

In einer ersten Phase wurde ein Konzept erarbeitet, das die Entwicklungsziele für die Offenbacher Innenstadt definiert und eine Reihe von konkreten Projekten festgelegt. Der Prozess wurde von zwei Büros begleitet: „bb22 – urbane Projekte“ hat die Ausgangssituation in Offenbach analysiert und Entwicklungspotenziale aufgezeigt. Das Büro hat den städtebaulichen Rahmenplan erstellt, der Voraussetzung für die Förderung ist. Das Büro Stein+Schultz moderierte den Prozess. Zwischen Mai und Oktober 2009 gab es fünf Sitzungen des Forums Aktive Innenstadt. Es umfasste rund 50 Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Verwaltung sowie weitere wichtige Innenstadt-Akteure.

Für die Stadt bedeutet die Teilnahme an dem Förderprogramm einen finanziellen Eigenanteil von einem Drittel des Investitionsvolumens. Bei 12,5 Millionen Euro wären dies rund 4,2 Millionen Euro. 

Grafik Aktive Innenstadt
© Amt für Stadtplanung