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Zur Absicherung des Baufortschrittes bei der Neuordnung des Verkehrs am Kaiserlei hat der Magistrat der Stadt Offenbach zusätzliche Mittel bewilligt. Seit Beginn der Arbeiten entstanden erhöhte Kosten, wie z.B. bei der Kampfmittelsuche durch den notwendig gewordenen Einsatz besonderer Technik oder aufwendigere Verkehrssicherungsmaßnahmen. Die zusätzlichen Leistungen summieren sich derzeit auf rund 1,5 Millionen Euro und konnten über einen Ansatz für Unvorhergesehenes aufgefangen werden.

Für die verbleibende Bauzeit wurde mittels einer Hochrechnung ein erneuter Puffer für das Projekt beschlossen, um den laufenden Betrieb nicht durch die Verwaltungs- und Genehmigungsläufe für weitere Mittel zu behindern.

Dabei sind rund 3 Millionen Euro für die Baukosten angesetzt und rund 500.000 Euro für Baunebenkosten, wie den erhöhten Koordinierungsaufwand für Leistungen Dritter im Bauablauf und die bereits kommunizierten Nachjustierungen der Lichtsignalprogramme in den Bauphasen angesetzt. Die gerundete Summe für das gesamte Projekt beträgt damit nun 41 Millionen Euro.

Die Stadt Offenbach am Main finanziert 4.928.500 Euro als Eigenbetrag vor. Einen umfangreichen Teil der Gelder wird die Stadt zurückbekommen. Der Bund übernimmt im Bereich der Anschlussstelle BAB 661 den vereinbarten Satz für diese Mittel und auch das Land Hessen als Fördergeber gibt positive Signale, dass die Fördersumme nachträglich angepasst werden kann. Die Straßenbeiträge für Anlieger werden nur dann erhöht, wenn Mehrkosten tatsächlich auf die beitragsfähigen Abschnitte entfallen.

Durch die bisherigen Verzögerungen verschiebt sich das Ende der Bauzeit auf etwa Mitte 2020.

7. Juni 2018