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Im Februar sollen die Arbeiten zum Umbau des Kaiserlei-Kreisels beginnen. Die Baustelle am zentralen Verkehrsknoten zwischen Frankfurt und Offenbach dauert bis Ende 2019 an.
Das Amt für Öffentlichkeitsarbeit hat Visualisierungen in Form von Bildern und eine Animation den Verkehrsknoten nach seinem Umbau in Auftrag gegeben, um die Trennung von Autobahnanschluss und örtlichem Verkehr zwischen Frankfurt und Offenbach anschaulich zu machen. Eingeflossen sind die prognostizierten Verkehrsmengen der Zukunft – die Animation bildet den zu erwartenden Berufsverkehr am Morgen ab und damit eine verkehrliche Hauptbelastung an einem Werktag. Die Visualisierungen wurden von der Ingenieursfirma V-KON Media GmbH in Trier erstellt.

Mit dem Umbau reagiert die Stadt Offenbach auf die stetig steigenden Verkehrsmengen. Aktuell wird der Kreisel bereits von rund 67.000 Fahrzeugen täglich durchquert. Unter anderem durch das Wachstum der Stadt Offenbach, aber auch die Entwicklung des Frankfurter Ostens wird eine Zunahme des Verkehrs um 30 Prozent nach dem Jahr 2020 erwartet (rund 94.000 Fahrzeuge am Tag). Schon heute hat der Kreisel seine Kapazitätsgrenze erreicht und stellt einen Unfallschwerpunkt dar, den die Verkehrsplaner entschärfen will. Darüber hinaus will die Stadt den Gewerbestandort nach dem Umbau des Verkehrsknotens als modernen und erstklassig gelegenen Dienstleistungspark neu positionieren und entwickeln.

Neben anschaulichen Darstellungen der einzelnen Bauphasen finden sich auch Hintergründe zum Bau des Kreisels in den 60er Jahren und die dazugehörigen historischen Fotos.

Bildinformation:

Bild 1-Kaiserlei: Darstellung des Verkehrsknotens aus der Vogelperspektive in Blickrichtung Norden. In der Mitte die Autobahn 661, oben im Bild die neuen Auf- und Abfahrten der Autobahn 661, unten rechts die unter der Autobahn geführte Berliner Straße, die in die Kaiserleipromenade (links) übergeht. Zur Orientierung: Das blaue Gebäude links ist der Firmensitz von Hyundai Deutschland und Europa.

Bild 2-Kaiserlei: Berliner Straße in Höhe des ehemaligen KWU-Geländes (bisherige Kreiseleinfahrt) in Blickrichtung Westen (Frankfurt). Gut zu erkennen: das Hyundaigebäude hinten rechts und die neue Mercedes-Niederlassung links an der Kaiserleipromenade.

Bild 3-Kaiserlei: Blick von der A661 aus Süden kommend in Fahrtrichtung Bad Homburg mit der neu gebauten Abfahrtsrampe (rechts). Eine Ebene tiefer: die Berliner Straße, die künftig unter der Autobahn in die Kaiserleipromenade mündet.

Bilder: Stadt Offenbach/V-KON Media

Offenbach am Main, 18.01.2017