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Der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach informierte gemeinsam mit den Stadtplanern und der Projektsteuerung über die Umbauarbeiten am Kaiserlei. Dazu wurde auch eine Animation der Verkehrsführung ab 2019 gezeigt.
Fabian El Cheikh, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit, moderiert.
Fabian El Cheikh, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit, moderiert. © Stadt Offenbach

Über die im Februar 2017 startenden Umbau-Arbeiten am Kaiserlei informierte die Stadt Offenbach am 17. Januar im Hafen 2 mit einer animierten Visualisierung der Verkehrsführung ab 2019. Rund 150 Menschen nahmen das Informationsangebot zum Projekt an und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Fabian El Cheikh, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit, begrüßte die Bürgerinnen und Bürger im Kinosaal und moderierte die Veranstaltung und wies auf die Informationsmöglichkeit auf der stetig aktualisierten Internetpräsenz www.kaiserlei-umbau.de im Internet hin.

Oberbürgermeister Horst Schneider erläutert das Projekt.
Oberbürgermeister Horst Schneider erläutert das Projekt. © Stadt Offenbach

Oberbürgermeister Horst Schneider kündigte an, dass es während des Umbaus Behinderungen geben werde und die Bürgerinnen und Bürger auch mit der neuen Verkehrsführung "kein Paradies" erwarte. Dennoch sei der Umbau notwendig, denn der Kreisel habe seine Belastungsgrenze erreicht.

Markus Eichberger, Leiter des Amtes für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement, ergänzte: Die gefahrenen Geschwindigkeiten im Kreisel sind zu hoch - deshalb kommt es zu Problemen beim Einfädeln und Rückstaus. Mit der Trennung der Verkehrsströme und der verkehrsabhängigen Steuerung von insgesamt 13 Ampeln über einen modernen Verkehrsrechner sollen ab 2019 die Verkehrsströme flüssiger laufen - auch wenn die Zahl der Autos wie prognostiziert weiter zunimmt.  

Fachleute erläutern das Projekt und die Verkehrsführung
Fachleute erläutern das Projekt und die Verkehrsführung © Stadt Offenbach

Für Offenbach ist der Umbau das größte Infrastrukturprojekt, dass die Stadt jemals gestemmt habe, verdeutlichte Oberbürgermeister Schneider. Er bringe der Stadt auch neue Flächen zur Ansiedlung von Unternehmen. Insgesamt will die Stadt rund 15 Hektar am Kaiserlei entwickeln. 1,8 Hektar entfallen davon auf die heute ungenutzte Kreisel-Innenfläche. Mit der verlängerten Kaiserleipromenade können auch dort noch Grundstücke erschlossen werden.

Die Kosten für das Projekt werden aktuell mit rund 37,28 Millionen Euro beziffert. Bund, Land und die Stadt Frankfurt beteiligen sich an der Finanzierung. Bei den Anliegern werden Straßenbeiträge erhoben. Das betrifft in der Strahlenbergerstraße rund 148.915 Quadratmeter Fläche nach dem Bebauungsplan 610. Die Größe der einzelnen Grundstücke steht hier noch nicht genau fest. Pro Quadratmeter wird mit einem Beitrag von durchschnittlich 19,20 Euro gerechnet. In der Kaiserleipromenade fallen keine Anliegerbeiträge an, dafür aber bei Neuanschlüssen Kanalbeiträge.


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