Sprungmarken
Suche
Suche

Luftballons und Richtkranz
© Stadt Offenbach
Die Wohnbauförderung der Stadt Offenbach am Main vermittelt zahlreiche Förderprogramme des Landes Hessen für Privatpersonen, Baugemeinschaften und Unternehmen. Sie unterstützt Paare und Familien bei der Eigentumsbildung und eingeschränkte Personen beim barrierefreien oder barrierearmen Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum.

Unterstützt werden Unternehmen und private Investoren bei der Schaffung von Wohnraum für familien- und seniorengerechtes Wohnen. Im sozialen Mietwohnungsbau vermittelt die städtische Wohnbauförderung Programme zu Neubau und Sanierung, dem Bau von studentischen Wohnungen sowie den Ankauf von Belegungsrechten.

Aufgabe der Förderstelle ist Beratung und Unterstützung vor und bei Antragstellung sowie die Weiterleitung der Anträge an die WI-Bank (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen), der Förderbank des Landes Hessen.

Förderprogramme für Privatpersonen

Gerade jungen Familien und gemeinschaftlichen Wohnprojekten wird die Möglichkeit gegeben, Wohneigentum zu erwerben – hier berät und unterstützt die Wohnbauförderung beim Kauf einer Bestandsimmobilie oder eines Neubaus und hilft kostenlos bei Anträgen auf Förderdarlehen. Die Stadt möchte Familien und Wohnprojekten eine dauerhafte Lebensperspektive in Offenbach bieten. Menschen mit erheblichen Einschränkungen werden beim barrierefreien Umbau der eigenen Immobilie unterstützt, um lange selbstständig zu Hause wohnen zu können.

Förderprogramme:

  • Hessendarlehen – Neubau (Neubau einer selbstgenutzten Immobilie)
  • Hessendarlehen – Bestandserwerb (Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie)

Unterstützt werden Paare, Familien und gemeinschaftliche Wohnprojekte, die die festgeschriebenen Einkommensgrenzen nicht überschreiten. Die Einkommensobergrenze einer Familie mit zwei Kindern entspricht zum Beispiel einem Jahresbruttoeinkommen von etwa 86.500 Euro.

Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, kann zum Beispiel eine Familie für einen Neubau ein Darlehen über maximal 125.000 Euro erhalten. Das Angebot könnte auch für Familien, die sich in den neuen Baugebieten Bieber Nord und Bürgel Ost ansiedeln möchten, interessant sein. Beim Kauf eines Bestandsobjekts ist ebenfalls ein Darlehen in gleicher Höhe möglich.

Erfahrungsgemäß sind bis zum eigentlichen Antrag zwei bis drei Beratungstermine nötig. Bis zur Förderzusage dauert es nach Antragstellung sechs bis acht Wochen.

Konditionen:

  • Der Antrag muss vor Abschluss des notariellen Kaufvertrags für eine Immobilie bzw. vor Baubeginn gestellt werden.
  • Entscheidend für den Förderanspruch ist zunächst das Einkommen. Es darf gewisse Grenzen nicht überschreiten. Gleichzeitig muss der Antragsteller solvent genug sein, um das Darlehen zu schultern.
  • Es sollen 15 Prozent Eigenkapital nachgewiesen werden. Aufgrund der Einkommensbescheide kann direkt und zügig geprüft werden, ob ein Anspruch auf ein Förderdarlehen besteht.
  • Förderdarlehen sind über 50 Prozent der Gesamtkosten, maximal jedoch bis zu 125.000 Euro, möglich.
  • Der Sollzinssatz des Förderkredites beträgt 0,80 Prozent p. a. und wird auf 20 Jahre festgeschrieben. Die Darlehenslaufzeit beträgt 30 Jahre.
  • Größe und Ausstattung des Hauses oder Wohnung müssen angemessen sein.
  • Bei Wohnprojekten müssen mindestens 50 Prozent der Haushalte förderberechtigt sein.

Barrierefreier Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum

Haus- und Wohnungseigentümer oder deren nahe Verwandte, die für die selbstständige Lebensführung und den Verbleib im eigenen Zuhause einen barrierefreien oder barrierearmen Umbau von zum Beispiel Bad, Küche oder den Einbau eines Liftes benötigen, können bei der Wohnbauförderung Zuschüsse beantragen.

Konditionen:

  • Zuschuss über 50 Prozent der Kosten, maximal jedoch
  • 5.000 Euro für den Umbau des Bades,
  • 6.000 Euro für den Einbau von Aufzug oder Lift,
  • 2.500 Euro für sonstige Maßnahmen.

Erste Informationen zum behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum finden Sie unter dem unten stehenden Link auf dem Internetauftritt der WI-Bank.
Für weitere Informationen und einen Beratungstermin wenden Sie sich bitte unter der 069 8065 2592 telefonisch an die Wohnbauförderung.

Förderprogramme für Unternehmen

Die Stadt Offenbach erfreut sich nicht nur als Wohnstandort großer Beliebtheit. Zielgruppe der Wohnbauförderung sind neben privaten Eigenheim-Interessenten auch Baugenossenschaften, Wohnungsbaugesellschaften und Investoren, die sich im Mietwohnungsbau engagieren und für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen oder Studentinnen und Studenten bauen, sanieren oder modernisieren wollen.

Großes Interesse hat die Stadt Offenbach am Ankauf von Belegungsrechten für zur Vermietung freie Wohnungen oder, als Anschlussförderung, bei auslaufenden Bindungen.

Das Land Hessen und die Stadt Offenbach bezuschussen die Schaffung von Wohnraum für am Markt benachteiligte Haushalte.

Mit einer neuen Richtlinie können in diesem Bereich auch Modellprojekte des gemeinschaftlichen Wohnens bei Beratung, Planung und Bau mit erhöhten Fördersätzen unterstützt werden. Voraussetzung hierbei ist eine mindestens 50-prozentige Förderquote der beteiligten Haushalte.

Die Wohnbauförderung berät Sie bei der Wahl des passenden Förderprogramms und unterstützt bei der Beantragung und Umsetzung der spezifischen Anforderungen der Förderrichtlinien an die Grundrissgestaltung.

Ein Förderdarlehen ist ein wichtiger Baustein im Finanzierungskonzept, denn es erleichtert die Verhandlungen mit der Hausbank, die das Darlehen und die Zuschüsse wie Eigenkapital werten kann.

Offenbach ist eine Stadt im Wandel und bietet damit ein großes Potential an Freiräumen und Entwicklung – hier im Besonderen als Wohnstandort.

Wir beraten Sie gerne! Vereinbaren Sie einen Termin zur Beratung telefonisch unter der Rufnummer 069 8065-2592 oder per E-Mail: wohnbaufoerderungoffenbachde.