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Visualisierung MAIN GATE EAST
Unter anderem präsentiert die Offenbacher Delegation die Entwicklung des Hafens Offenbach. © Meixner Schlüter Wendt Architekten
Mit einer großen Delegation wirbt die Stadt Offenbach in dieser Woche auf der Immobilienmesse Expo Real für den Gewerbestandort Offenbach. Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke reist gemeinsam mit Bürgermeister Peter Freier, Baudezernent Paul-Gerhard Weiß, der OPG-Geschäftsführerin Daniela Matha, der städtischen Wirtschaftsförderung unter Leitung von Jürgen Amberger sowie den Leitungen der Bauaufsicht, Sonja Stuckmann, und des Amtes für Stadtplanung, Simon Valerius, nach München.

Auf der Fachmesse für Immobilien und Investitionen präsentiert die Offenbacher Delegation unter anderem die umfangreichen Planungen für den Dienstleistungspark Kaiserlei und die Entwicklungen des Hafens Offenbach. Seinen Schwerpunkt legt Oberbürgermeister Schwenke wie im vergangenen Jahr auf die Entwicklung des Kaiserleis zum attraktiven Gewerbegebiet mit Naherholung, Gastronomie und Aufenthaltsqualität. Durch die Aufstellung der Bebauungspläne „Kaiserlei Nordwest“ und „Kaiserlei Nordost“ sowie das städtebauliche Entwicklungskonzept für das Nordkap werden die Flächenpotenziale, die sich Unternehmen künftig an der Schnittstelle zwischen Offenbach und Frankfurt ergeben, Stück für Stück konkreter.

„Die Expo Real ist für uns eine sehr wichtige Messe, deswegen werden alle wichtigen Ansprechpartner der Stadt vor Ort sein“, erläutert Oberbürgermeister Schwenke. „Bei der Expo Real kommen wir innerhalb weniger Tage mit sehr vielen auch internationalen Projektentwicklern und Unternehmern ins Gespräch. Einerseits können so für sehr viele laufende Projekte alle Seiten schnell auf einen Stand gebracht werden. Andererseits können erste Kontakte geknüpft werden und diese dann anschließend bei uns in Offenbach weitergeführt und vertieft werden.“

Greifbare Ergebnisse bei der Entwicklung des Gewerbestandorts Kaiserlei

Die regelmäßige Präsenz Offenbachs bei den Immobilienmessen Expo Real in München und Mipim in Cannes zahle sich aus: „Seit dem Beschluss des Masterplans 2030 wird wieder über Offenbach als Gewerbestandort gesprochen“, so Schwenke.

Die Entwicklung der ehemaligen KWU-Türme am Kaiserlei zum Wohn- und Geschäftspark, das Zusammenziehen der Axa-Standorte am Kaiserlei, die Ansiedlung von Evonik am Kaiserlei und die Entscheidung der Helaba, am Kaiserlei zu bleiben und ein Gebäude zu kaufen, sind laut Schwenke nur die bekanntesten Beispiele dafür, dass es bei der Entwicklung des Gewerbegebiets Kaiserlei konkret greifbare Ergebnisse gibt. Dass Offenbach auch an anderen Standorten für Unternehmen interessant ist, zeige darüber hinaus die Ansiedlung des französischen Konzerns Saint-Gobain im Hafen.

„Bis wir aber in ganz großer Summe die alten Verluste an Arbeitsplätzen und Unternehmen kompensieren können, ist es noch ein langer Weg. Deshalb lege ich höchsten Wert auf einen professionellen und zielgerichteten Auftritt der Stadt. Wir müssen kontinuierlich, verlässlich und dauerhaft für Offenbach werben und Gespräche führen. Heute wird im Markt über den Standort Offenbach gesprochen und es wird jetzt auch positiv gesprochen. Wir müssen nicht mehr wie früher um Interesse und Aufmerksamkeit buhlen.“

Schwenke weiß: „Wer in der Wirtschaftsförderung arbeitet, benötigt Geduld und einen langen Atem, bis aus positiver Stimmung für Offenbach Interessensbekundungen werden und bis dann aus mehreren Interessensbekundungen einzelne Vorhaben verwirklicht werden.“ Die mit dem Masterplan angestoßene zielgerichtete Entwicklung der Gewerbegebiete und das Versprechen der Stadt, ein zuverlässiger Partner für Unternehmen zu sein, seien aber wichtige und gute Voraussetzungen für die Vermarktung der Flächenpotenziale Offenbachs.

5. Oktober 2019