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Mainblick mit Isenburger Schloss
© Stadt Offenbach
Das Projekt „Maingärten“ widmet sich den Gestaltungsaspekten am innerstädtischen Mainufer und den ehemals am Wasser gelegenen Parks und Gärten zwischen Kaiserstraße und Schloßstraße.

Im Rahmen der Planung Stadt-Park-Fluss wurde seit 1997 bereits eine Vielzahl von Maßnahmen, wie z. B. die Umgestaltung des Vorplatzes zum Klingspor-Museum, die Verlagerung des Stadtmuseums ins Kulturcarrée, der Bau des Sophie-von-La-Roche-Platzes realisiert, die jetzt durch das Projekt „Maingärten“ konsequent fortgesetzt werden.

Der Titel „Maingärten“ greift die historische Bezeichnung des Gebietes auf: In diesem ältesten Offenbacher Stadtviertel zwischen Main und heutiger Berliner Straße, zwischen Kaiserstraße und Karlstraße befanden sich neben den Fabrikantengärten der Familien D’Orville, André und Büsing auch das Anwesen der Metzlers, die Lateinschule, das Comödienhaus sowie das beliebte Ausflugslokal „Schlössers Garten“ und der Mainquai, der damalige Güterumschlagplatz.

Folgende Teilbereiche werden unter dem Projekttitel „Maingärten“ bearbeitet:

  • Büsingpark
  • D’Orville-Park/Kirchgasse
  • Lilipark/Lilitempel
  • Parkplatz Mainvorgelände
  • Maindamm
  • Mainquai mit Hafengleis und Kulturgleis
  • Sophie-von-La-Roche-Platz
Lili-Park
© Stadt Offenbach

Lilipark und Sophie-von-La-Roche-Platz

Der Lilipark hat eine wichtige Funktion bei der Verbindung der Stadt über Grünanlagen zum Flussufer hin, als Erholungsfläche für die Bürger des Quartiers wie auch als repräsentative Grünfläche gegenüber dem Haus der Stadtgeschichte.

Die wesentlichen Maßnahmen der Planung:
Lilipark
Um den Park wieder ‚rund’ zu machen, wurde der Spielplatz aus dem Park heraus verlagert. Nach einer Auslichtung des Parks sind, um auch hier eine offene, freundliche Atmosphäre zu erzielen, rund um die zentrale Rasenfläche neue Pflanzflächen mit Boden bedeckendem Efeu, Ziergräsern und Einzelsträuchern wie Kornelkirsche, Stechpalme, Schneeball und Felsenbirne entstanden. Die vorhandenen Wege wurden saniert und der Eingang von der Herrnstraße verlagert, so dass er nun gegenüber dem Haus der Stadtgeschichte liegt. Neben diesem Eingang werden Teile des historischen Bauschmucks der Apotheke am Marktplatz präsentiert, die sich früher im Garten des Stadtmuseums im Dreieichpark befanden. Von niedrigen Hecken eingefasste Banknischen laden zum ruhigen Aufenthalt ein.

Sophie-von-La-Roche-Platz
Die Reste des bisherigen Spielplatzes wurden 2008 abgebaut. Stattdessen ist hier ein Wasser-Sandspielbereich entstanden, der lebhaften Zuspruch findet.