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Alte Schlosserei - Eventlocation
© Stadt Offenbach
Viele Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen entlang der Regionalschleife der Regionalschleife der Offenbacher Apfelweinroute. Ein Abstecher, der lohnt.

Schloss Rumpenheim

Die klassische Dreiflügelanlage des Rumpenheimer Schlosses entstand zwischen 1770 und 1805. Das Dorf Rumpenheim - erstmals geschichtlich erwähnt im Jahre 770 - war 1736 mit der Grafschaft Hanau-Münzenberg an das Haus Hessen-Kassel gefallen. Die landgräfliche Familie kaufte sich in Rumpenheim ein Herrenhaus und ließ es in mehreren Etappen zu einem Schloss ausbauen. Schloss Rumpenheim war jahrzehntelang regelmäßiger Treffpunkt der regierenden Häuser Europas. 1943 wurde das Gebäude bei einem Bombenangriff stark beschädigt. Die restaurierten Seitenflügel wurden zu Wohnungen ausgebaut.
Rumpenheimer Kunsttage
© georg-foto.de, offenbach

Schlosskirche Rumpenheim

Das Gotteshaus wurde von 1756 bis 1761 an der Stelle einer älteren Pfarrkirche errichtet: Es handelt sich um einen rechteckigen Kirchenraum mit dreiseitigem Chorschluss und dem Turm an der Eingangsseite. Hinter der Kirche befindet sich die Grabstätte der Landgrafenfamilie. Gegenüber liegt ein Mausoleum, das heute für kulturelle Zwecke genutzt wird. Die Mauer zwischen Begräbnisplatz und Schlossgartenstraße enthält noch Teile der mittelalterlichen Befestigung.
Wochenmarkt
© georg-foto.de

Wochenmarkt

Wer Märkte liebt, der sollte sich die unvergleichliche Atmosphäre des Wochenmarktes auf dem von Kastanien gesäumten Wilhelmsplatz nicht entgehen lassen. Dienstags, freitags und samstags kann man sich hier unters Volk mischen und sich mit frischem Obst und Gemüse, Blumen, Brot, Wurst, Geflügel, Fisch und Fleisch bestens versorgen.
Aussichtsturm in Bieber
Aussichtsturm in Bieber © georg-foto.de, offenbach

Aussichtsturm Bieber

Auf der höchsten Erhebung im Stadtgebiet von Offenbach steht der 24 Meter hohe Aussichtsturm Bieber. 128 Stufen führen auf die Plattform, von der aus man bei guter Fernsicht einen Panoramablick über Frankfurt, Taunus, Spessart und Odenwald hat. Das Wahrzeichen des Stadtteils Bieber liegt in der Bürgeler Gemarkung. Der Turm wurde vom „Verschönerungsverein“ und dessen Gönnern in Offenbach und Umgebung errichtet und am 6. August 1882 eingeweiht. Seit 1984 wird das Gebäude vom Musikverein Eintracht und der Vergnügungsgesellschaft Offenbacher 03 gepflegt. Der Aussichtsturm ist vom 1.Mai bis 31.Oktober jeden Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Nordseite des Isenburger Schlosses
© Stadt Offenbach

Isenburger Schloss

Das Schloss am Main wurde um 1578 als landesherrschaftliche Residenz errichtet, nachdem die Isenburger 1559 ihre Hofhaltung aus Birstein im Vogelsberg nach Offenbach verlegt hatten. Nach einem Brand 1564 wurde es 1578 wieder aufgebaut. Die wehrhafte Mainfront des Gebäudes steht in starkem Kontrast zu der zwischen zwei Treppentürmen in Loggien aufgelösten Hofseite. Die Südfront gilt als die schönste Renaissance-Fassade nördlich der Alpen. Heute wird das Schloss von der Hochschule für Gestaltung genutzt.
Menschen, Stadtkirche und Citytower
© Stadt Offenbach

Französisch-reformierte Kirche

1718 fand der erste Gottesdienst in der Französisch-reformierten Kirche an der Herrnstraße 43 in französischer Sprache statt. Nach 1699 hatten Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, die Hugenotten, in Offenbach und den isenburgischen Landen Asyl gefunden. Sie wurden vom gräflichen Hof gefördert und zu gewerblichen Aktivitäten ermuntert. Bei einer Renovierung 1874/75 erhielt der schlichte Saalbau die Neorenaissance-Fassade.
Büsingpalais, Sheraton und City Tower im Sonnenschein
© Stadt Offenbach

Büsing-Palais

1775/76 bauten die Schnupf tabakfabrikanten Bernard und d´Orville vermutlich nach den Plänen des Architekten Johann Caspar Nicks das Büsing Palais an der Herrnstraße 80 bis 84. Der Erbe Adolf von Büsing ließ 1901 bis 1907 das alte Herrenhaus zu einer neobarocken Schlossanlage ausbauen, die 1920 in den Besitz der Stadt Offenbach kam. Bis zur Zerstörung 1943 diente das Gebäude als Rathaus. Nach dem Wiederaufbau ab 1952 wurden in den Seitenflügeln die Stadtbücherei und das Klingspor-Museum untergebracht. Heute nutzt die Stadt das Hauptgebäude des Palais bei festlichen Anlässen. Der 1984 fertiggestellte Kopfbau wurde in den modernen ArabellaSheraton-Komplex einbezogen.
Ledermuseum Eingang
© Stadt Offenbach

Deutsches Ledermuseum/ Schuhmuseum

Eine auf der Welt einmalige Sammlung qualitätvoller Lederobjekte präsentiert das 1917 gegründete Deutsche Ledermuseum/ Schuhmuseum im Westend von Offenbach an der Frankfurter Straße 86. Auf drei Stockwerken zeigt das Museum die Verwendung des Leders, der Rohhaut und des Pergaments im Kunsthandwerk, in der Kunst und im alltäglichen Gebrauch der Völker dieser Welt. Geöffnet: Montag – Sonntag: 10.00 – 17.00 Uhr.
Fassade mit Klingspor-Schriftzug
© Stadt Offenbach

Klingspor-Museum

Das Museum für Buch- und Schriftkunst des 20. Jahrhunderts an der Herrnstraße 80 ist im Seitenflügel des Büsing Palais untergebracht. Sammelgebiete sind Pressedrucke, illustrierte Bücher, Künstlerbücher, Bucheinbände, Schriftmusterbücher, Schriftproben, Handschriften und kalligraphische Blätter, Exlibris, Plakate, Künstlernachlässe der modernen Brief- und Schriftkunst, Literatur zur Geschichte des Buchdrucks und der Schrift. Geöffnet: Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10.00 – 17.00 Uhr, Mittwoch: 14.00 – 19.00 Uhr, Samstag, Sonntag: 11.00 – 16.00 Uhr, Montag geschlossen
Druckerpresse
© Stadt Offenbach

Haus der Stadtgeschichte - Stadtmuseum und Stadtarchiv

In Offenbach ist mit der Zusammenlegung von Stadtmuseum und Stadtarchiv das Haus der Stadtgeschichte entstanden. Dort sind nach Entwürfen der Hochschule für Gestaltung (HfG) auf 576 qm Fläche die derzeit modernsten Ausstellungsräume der Region zu besichtigen. Das Museum zeigt 10.000 Jahre Offenbacher Geschichte von der Steinzeit bis zur Moderne.
Ledermuseum Eingang Stadt Offenbach
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