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s/w Ansicht der östlichen Innenstadt schöne aussicht
© Stadt Offenbach / Stadtarchiv
Noch denken die Wenigsten beim Begriff "Rhein-Main" an das industriekulturelle Erbe der Region. Dabei haben hier Unternehmen von Weltruhm gewirkt und ihre Spuren hinterlassen – auch und gerade in Offenbach mit Firmen wie MAN Roland und zahlreichen auch kleineren Unternehmen und Fabriken der Lederindustrie, von denen ein Teil auch heute erfolgreich produziert.
Diesen Schatz an lebendigen Zeugnissen des produzierenden Gewerbes samt dazugehöriger Infrastruktur zu bergen, wieder ins Bewusstsein zu bringen und zugänglich zu machen, ist Anliegen des Projektes "Route der Industriekultur Rhein-Main". Ausflugstouren, Besichtigungen, Führungen und Informationen vor Ort sollen Besucher in die Lage versetzen, regionale Zusammenhänge an konkreten Beispielen zu erleben und zu begreifen. Ziel ist es, die Route der Industriekultur als Teil des vielfältigen Kultur- und Freizeitangebots der Region zu etablieren und damit zur Bildung einer stärkeren regionalen Identität beizutragen und die Rolle Offenbachs in der Region heraus zu stellen.

Was sind Orte der Industriekultur?

Zahlreiche Objekte sind für die Route der Industriekultur im Rahmen zweier Studien identifiziert worden:

  • Fabriken
  • Stätten der Ver- und Entsorgung / Kraftwerke
  • Orte des Verkehrs
  • Orte des Wohnens
  • Orte der Kunst und der Erholung.

Es sind Orte, die:

  • als exemplarische Industrieanlagen für Produktionsweisen oder Produkte von Bedeutung sind,
  • räumlich-städtische Qualitäten durch die Lage zum Fluss, zur Stadt sowie zur Landschaft ausstrahlen,
  • bauhistorisch oder technisch wichtige Leistungen in Architektur und Ingenieurwesen darstellen,
  • die Funktionsweise von Stadt und Region vermitteln oder
  • Zeugnis für bedeutende historische Ereignisse und besondere gesellschaftspolitische Experimente der Bau- und Industriegeschichte abgeben.
s/w Ansicht der östlichen Innenstadt schöne aussicht Stadt Offenbach / Stadtarchiv
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