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© Stadt Offenbach
Die Stadt Offenbach hat sich erfolgreich um Fördermittel aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ beworben. Am Freitag, 1. Dezember, nahmen Bürgermeister Peter Schneider und Anna Biegler, Fachreferentin für Stadtentwicklung, den Bewilligungsbescheid über eine Million Euro von der hessischen Umweltministerin Priska Hinz in der Naturschutz-Akademie in Wetzlar entgegen.

Mit den bewilligten Mitteln möchte die Stadt Lücken im Offenbacher Grünnetz schließen. Für die Förderung ausgewählt wurden der historische, parkähnliche Anlagenring aus dem 19. Jahrhundert und der naturnahe Offenbacher Grünring im Süden der Stadt. Sie sind wertvoll für das Stadtklima und bieten Erholung für die Bevölkerung. Gleichzeitig sind sie in Teilen in die Jahre gekommen und nicht durchlässig. In Zukunft sollen der Grünring und der Anlagenring mit gezielten Maßnahmen erweitert, aufgewertet und besser miteinander vernetzt werden.

Gruppenbild
Bürgermeister Peter Schneider (rechts) und Anna Biegler, Fachreferentin für Stadtentwicklung (links), erhalten den Förderbescheid von Umweltministerin Priska Hinz. © HMKLV / Boris Borm

Anlagenring: Sanierung des denkmalgeschützten Wasserbeckens im Dreieichpark und Lückenschluss auf Höhe des Sana-Klinikums

Der historische Anlagenring wird durch seine Parks geprägt. Kleinod im Westen der Stadt ist der denkmalgeschützte Dreieichpark. Mithilfe der Fördermittel aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ möchte die Stadt ihn sukzessive sanieren; im ersten Schritt soll das defekte Wasserbecken wieder funktionstüchtig gemacht werden. Eine große Chance sieht die Stadt im Zuge der räumlichen Neuordnung des Sana-Klinikums: So soll ein zukünftig frei werdendes Teilstück des Klinikum-Geländes am Starkenburgring erworben werden, um den derzeit unterbrochenen Anlagenring weiterzuführen. Die Umgestaltung soll baldmöglichst folgen.

Grünring Offenbach:

Lückenschluss am Kuppenweg und Renaturierung des Röhrgrabens Der Buchhügel ist der größte zusammenhängende Landschaftsraum im Grünring. Über den Kuppenweg lässt er sich zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Die bisher unvollständige Wegeverbindung soll nach Osten erweitert werden. Auch die Renaturierung von Gewässern ist ausgewiesene Maßnahme. Der Rohrgraben im Süden des Grünrings soll aus seinem engen Kastenbett herausgenommen, naturnah entwickelt und in die offene Landschaft verlagert werden. Zur Vorbereitung beider Maßnahmen muss die Stadt zunächst mithilfe der gewährten Fördermittel Grundstücke erwerben. Insgesamt 7,9 Millionen Euro erhalten hessische Kommunen aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“.

Offenbach wurde mit sieben anderen Gemeinden aus den 19 Antragstellern ausgewählt. Neben „Zukunft Stadtgrün“ erhält die Stadt zusätzlich Fördermittel aus den Programmen Stadtumbau (Ehemalige Farbwerke), Soziale Stadt (Mathildenviertel, Nordend, Südliche Innenstadt / Senefelder Quartier) und Aktive Kernbereiche (Innenstadt).

Weitere Informationen: https://umwelt.hessen.de/presse/pressemitteilung/ueber-25-millionen-euro-fuer-investitionspakt-soziale-integration-im-0 https://www.offenbach.de/leben-in-of/planen-bauen-wohnen/gruene_stadt/zukunft-stadtgruen21.09.2017.php www.nachhaltige-stadtentwicklung-hessen.de

Offenbach am Main, 6. Dezember 2017