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Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Stadt Offenbach am Main hat in seiner Sitzung am 22. Februar 2018 die aktuellen Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2018 ermittelt. Beachtenswerte Steigerungen weisen die Bodenrichtwerte im Teilmarkt Wohnbauflächen auf. Im Vergleich zu den Bodenrichtwerten 2016 wurden in diesem Teilmarkt eine Wertsteigerung von 10 Prozent für den individuellen Wohnungsbau, eine 60 prozentige Wertsteigerung für den Geschosswohnungsbau – Wohnnutzung – und eine 40 prozentige Wertsteigerung für den Geschosswohnungsbau – gemischte Nutzung – aus den vorgelegten Kaufverträgen ermittelt.

Gute Datengrundlage vorhanden

Bei den Baugebieten „Waldheim-Süd“, „Bieber Nord“ und „Bürgel-Ost“ war für die Bodenrichtwertermittlung jeweils eine gute Datengrundlage vorhanden. Im Baugebiet „Bieber-Nord“ konnte deshalb zusätzlich zum Bodenrichtwert für Ein- und Zweifamilienhäuser auch ein Bodenrichtwert für den Geschosswohnungsbau – Wohnnutzung – ermittelt werden.

Der Bodenrichtwert für die Zone „Waldheim Süd“ (An den Eichen) stieg von 390 Euro pro Quadratmeter auf 410 Euro pro Quadratmeter für Wohnbauflächen mit zweigeschossiger Bauweise und einer durchschnittlichen Grundstückstiefe von 30 Metern.

Bodenrichtwerte gestiegen

Für das Baugebiet „Bieber Nord“ beträgt der aktuelle Bodenrichtwert nun 420 Euro pro Quadratmeter für Ein- und Zweifamilienhäuser statt bisher 340 Euro pro Quadratmeter. Die hier genannten Werte beziehen sich jeweils auf Grundstücke bei denen noch Beiträge zur Erschließung fällig werden – zum Beispiel für den Anschluss an Kanalisation und Wassernetz. Zusätzlich wurde für „Bieber-Nord“ ein Bodenrichtwert für Geschosswohnungsbau – Wohnnutzung – in Höhe von 580 Euro pro Quadratmeter ermittelt.

Der Bodenrichtwert für das Baugebiet „Bürgel-Ost“ stieg von 340 Euro pro Quadratmeter auf 360 Euro pro Quadratmeter für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Differenzierte Werte in der Innenstadt

Für Kerngebietsflächen wurden in der Offenbacher Innenstadt differenzierte Werte ermittelt. Bodenrichtwertzonen mit hohem Wohnanteil erfuhren eine Wertsteigerung von 10 Prozent, die Bodenrichtwertzonen mit überwiegend gewerblichen Nutzung Frankfurter Straße und Aliceplatz/Stadthof bleiben wertmäßig unverändert.

Für die Kerngebietsflächen Geschäftslage Bieber und Bürgel wurde eine Wertsteigerung um 40 Prozent ermittelt.

Beim Teilmarkt der gewerblichen Bauflächen gibt es nur für die Nutzung Dienstleistungsflächen (Büro- und Geschäftshäuser) im Kaiserlei und im Hafen eine Werterhöhung von 10 Prozent. Ansonsten bleiben die Bodenrichtwerte des Teilmarktes für Industrie- und Gewerbegebiete unverändert.

Auch für die Teilmärkte landwirtschaftliche Flächen, Bauerwartungsland sowie Erholungs- und Freizeitgrundstücke bleiben die Bodenrichtwerte unverändert.

Bodenrichtwerte liegen im Rathaus aus

Die neuen Bodenrichtwerte liegen seit 5. April 2018 für einen Monat im Offenbacher Rathaus (Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr und Mittwoch zusätzlich von 13 Uhr bis 16 Uhr, Berliner Straße 100, Zimmer 15, Obergeschoss, Raum für öffentliche Bekanntmachungen) in Form der Bodenrichtwertübersichtskarte 1:15.000 zur Einsichtnahme aus oder können im Internet eingesehen werden.

Schriftliche und mündliche Bodenrichtwertauskünfte erhalten Interessierte jederzeit bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte, Stadthaus, Berliner Straße 60. Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ist beim Vermessungsamt der Stadt Offenbach eingerichtet.

06.04.2018