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Der Bezug einer preisgebundenen Wohnung ist von einem Nachweis abhängig, dass bestimmte Einkommensgrenzen eingehalten werden. Preisgebundene Wohnungen sind die sogenannten Sozialwohnungen (öffentlich geförderte Wohnungen, deren Bau gefördert wurde) und die Wohnungen der vereinbarten Förderung.

Eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung oder auf Grund einer vereinbarten Förderung preisgebundene Wohnung darf nur beziehen, wer die Berechtigung zum Bezug einer solchen Wohnung entsprechend nachweist. Dies geschieht durch Vorlage einer entsprechenden Wohnberechtigungsbescheinigung.

Bei der Beantragung der Wohnberechtigungsbescheinigung stellt das Wohnungsamt fest, ob Sie auf Grund Ihres Einkommens und den weiteren Voraussetzungen des Gesetzes, zum Bezug einer öffentlich geförderten Wohnung oder Wohnung der vereinbarten Förderung berechtigt sind. Ein Rechtsanspruch auf Überlassung einer solchen Wohnung entsteht durch die Erteilung der Bescheinigung nicht.

Die in der Bescheinigung angegebene Wohnungsgröße darf nicht überschritten werden. Die einkommensabhängige Wohnberechtigung kann jede Person für sich und die zum Haushalt rechnenden Familienangehörigen, die Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft oder sonstige auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft beantragen. Voraussetzung für die Erteilung einer Wohnberechtigung ist, dass die Personen sich nicht nur vorübergehend in Deutschland aufhalten. Zudem darf das Familieneinkommen die Einkommensgrenzen nach § 5 des Hessischen Wohnraumfördergesetzes (HWoFG) nicht übersteigen. Was zum Einkommen zählt und entsprechend nachgewiesen werden muss.

Die Einkommensgrenzen für öffentlich geförderte Wohnungen (Sozialwohnungen) betragen ab 01.01.2014 für einen Einpersonenhaushalt 15.327 Euro (bereinigtes Jahreseinkommen) für einen Zweipersonenhaushalt 23.254 Euro (bereinigtes Jahreseinkommen). Für jede weiterezum Haushalt rechnende Person erhöht sich die Einkommensgrenze um 5.285 Euro; für jedes zum Haushalt rechnende Kind (für das Sie Kindergeld erhalten) erhöht sich die Einkommensgrenze um weitere 650 Euro jährlich. Weitere Frei- oder Abzugsbeträge, z.B. beim Vorliegen einer Schwerbehinderung, können im Einzelfall berücksichtigt werden.

Die Wohnberechtigungsbescheinigung wird jeweils für die Dauer eines Jahres erteilt und gilt im Bundesland Hessen.

Benötigt werden:
1. Antrag Wohnberechtigungsschein
2. Personalausweis; Pass bei ausländischen Staatsangehörigen und dessen Familienangehörigen mit gültigem Aufenthalt (soweit gesetzlich erforderlich)
3. Einkommensnachweise (hier ein Vordruck für den Arbeitgeber zum herunterladen)
4. Sonstige Nachweise: Im Einzelfall können weitere Nachweise erforderlich sein, damit bestimmte individuelle Lebenslagen berücksichtigt werden können. Bitte informieren Sie sich in diesem Fall vorher telefonisch.

Persönliche Vorsprachen bei den Sachbearbeiter/innen sind während der regulären Öffnungszeiten (Dienstag und Donnerstag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr) und nach Vereinbarung möglich. Unterlagen können auch auf dem Postweg, per Fax (069/8065-2241) oder per e-Mail unter wohnungsamtoffenbachde eingereicht/ angefordert werden.