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Offenbacher fahren gerne Rad – solange es noch da ist. Der Radklau erfreut sich landesweit großer Beliebtheit, sehr zum Bedauern der Pedalritter. ADFC, Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Offenbach appellieren deshalb an die Radfahrer, ihr Fahrrad ordentlich zu sichern.
Informationsplakat an einem Fahrradstellplatz
Informationsplakat an einem Fahrradstellplatz © Stadt Offenbach

„Dazu haben unsere Mitarbeiter wie im Vorjahr an gut frequentierten Radabstellanlagen wie an den S-Bahnstationen Plakate aufgehängt, um die Radfahrer entsprechend zu sensibilisieren“, berichtet Frank Weber, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes, zuständig für die Kommunale Präventionsarbeit. „Wer sich näher über die Sicherungsmöglichkeiten und lokale Ansprechpartner informieren möchte, kann dies tun über den QR-Code auf den Plakaten. Interessierte rufen so direkt unsere städtische Internetseite auf.“ QR-Codes lassen sich mit einem Smartphone über Apps einlesen (QR Code Scanner oder QR Code Reader genannt).

Aktion startete im vergangenen Juni

Die Aktion „Sicher sichern!“ der Stadt Offenbach mit Polizei und ADFC startete im Juni des vergangenen Jahres beim Aktionstag in der Rudolf-Koch-Schule, bei der die Schülerinnen und Schüler informiert und sensibilisiert wurden. In einem Flyer wurden die wichtigsten Informationen zusammengefasst und lokale Ansprechpartner genannt. Er beinhaltet auch einen Vordruck des Offenbacher Fahrradpasses. Fahrradbesitzer haben hier die Möglichkeit, die wichtigsten Daten zu ihrem Fahrrad zu notieren, auf die bei der Diebstahlanzeige verwiesen werden kann. Die Flyer liegen bei den Offenbacher Fahrradhändlern aus. ADFC und Polizei hatten Radler im Rahmen der diesjährigen Offenbacher Woche zu einer Codieraktion vor dem Polizeiladen eingeladen, bei der 21 Fahrräder registriert und über 30 Beratungsgespräche geführt wurden.

Jährlich werden 600 - 700 Fahrräder allein in Offenbach als gestohlen gemeldet, weil sie nicht ordentlich gesichert werden, 2016 waren es 570 Fahrräder. Das sind 3,9 Prozent weniger als im Vorjahr, der niedrigste Stand seit 2006.

Ob der Rückgang der als gestohlen gemeldeten Fahrräder durch die letztjährigen Aktionen begünstigt wurde, ist möglich, aber nicht belegbar. Weber. „Jedenfalls hat es uns bestärkt, auch in diesem Jahr erneut an unsere Bürgerinnen  und Bürger zu appellieren, ihre Räder mit ordentlichen Schlössern zu sichern. Jedes gestohlene Rad ist eines zu viel!“

Auskünfte erteilt Frank Weber (Ordnungsamt), Tel. 069 8065 2328.

16. Juni 2017