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Rolandgarten im Senefelder Quartierspark
© SOH

Die außergewöhnlich sommerlichen Witterungsverhältnisse der letzten Wochen lassen nicht nur die Herzen jedes Kleingärtners und Balkonbegrüners höher schlagen. Auch die Anwohner des Senefelder Quartiersparks können sich über frisch begrünte Hochbeete vor ihrer Haustür freuen: Zur Eröffnung der Gartensaison wurden alle 19 Pflanzkisten in einer Pflanzaktion des im Geschäftsfeld Immobilien angesiedelten Projekt „Besser leben in Offenbach“ wieder in Schuss gebracht und neue Pflanzen eingebracht.

Rolandgarten im Senefelder Quartierspark
© SOH

2016 entstand der Rolandgarten im Rahmen der Umgestaltung des ehemaligen Werksgeländes des Druckmaschinenherstellers MAN Roland in Anlehnung an den Hafengarten und auf Wunsch der Anwohner, unmittelbar vor ihrer Haustür zu gärtnern. Im vergangenen Jahr ist das Urban-Gardening-Projekt allerdings ein wenig in Vergessenheit geraten. Nun hat sich das Projekt „Besser leben in Offenbach“ des Rolandgartens angenommen und eine gemeinsame Pflanzaktion des KIZ-Jobcafés und des Projekts „Jugend stärken im Quartier“ organisiert.

An sechs Freitagen im April und Mai hatten sich zehn Hobbygärtner getroffen und die zum Teil verwahrlosten Hochbeete aufgearbeitet und mit Kräutern, Blumen und Obststauden neu bepflanzt. In zwei Kästen wurden versuchsweise sogar Zucchini, Kartoffeln und Tomaten ausgesetzt. Wenn das Experiment gelingt, können die Hochbeete bald zu Mini-Nutzgärten werden.

Für die Bepflanzung wurden gezielt robuste Pflanzen ausgewählt, die auch ohne intensive Pflege jedem Wetter für ein paar Tage trotzen können. Ein gleichzeitig ausgetüpfelter Gießplan des Job-Cafés soll ein erneutes Austrocken des Rolandgartens jedoch gezielt verhindern. Am kommenden Wochenende werden im Rahmen des Stadtteilfestes die nun im satten Grün strahlenden Hochbeete präsentiert.

Hobbygärtner aus dem Quartier, die selber gern Hand anlegen und die Pflege für ein Hochbeet übernehmen möchten, können sich unter der Rufnummer 840004156 an Sabine Süßmann, Projektleiterin von „Besser leben in Offenbach“ wenden.

24. Mai 2018                        

Quartiersmanagement in Offenbach

2002 eröffnete Offenbach mit finanzieller Unterstützung der Hessischen Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (Hegiss) das erste Stadtteilbüro im Mathildenviertel als Pilotprojekt. Von Anfang an ging es bei der Idee des Quartiersmanagements um die strukturelle Verbesserung des Wohnumfeldes. Der Fokus lag anfänglich vor allem auf Stadtteilen mit einer hohen Bewohner- und Nutzungsdichte, relativ schlechten Wohnungsbausubstanz oder einer große Anzahl an Migranten, einkommensschwacher oder bildungsferner Haushalte. Nach den guten Erfahrungen mit diesem ersten Projekt sind 2010 in Kooperation der Stadt und der Stadtwerkegruppe sowie Mitteln aus der Modellregion Integration zwei weitere Stadtteilbüros im Nordend und Lauterborn hinzugekommen. Gleichzeitig hat sich das Quartiersmanagement im Laufe der Zeit gewandelt, indem es sich zunehmend den Bedürfnissen der jeweiligen Stadtteile angepasst hat. 2014 wurden die Stadtteilbüros „Senefelder Quartier“ und „Bieber-Waldhof“ eröffnet.

BLIO - Besser leben in Offenbach

Im Projekt „Besser leben in Offenbach“ bündeln die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe seit 2007 ihre Aktivitäten, um gemeinsam das Stadtgebiet aufzuwerten. An vielen Maßnahmen sind Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Bisher hat sich das Projekt in fünf Stadtquartieren – der östlichen Innenstadt, der Innenstadt, den Stadtteilen Nordend und Lauterborn sowie dem Senefelder Quartier – nachhaltig für mehr Sauberkeit und Engagement eingesetzt. www.offenbach.de/besser-leben

Kontakt

Sabine Süßmann
„Besser leben in Offenbach“
Gemeinnützige Baugesellschaft mbH Offenbach
Jacques-Offenbach-Straße 22
63069 Offenbach am Main
Telefon: 069 84 00 04-156
E-Mail: Suessmanngbo-ofde