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Zwischen Neubauten, alten Industrieorten und großstädtischer Infrastruktur bietet Offenbach dennoch genug Platz für florale Ideen und grüne Projekte. Mehrere Urban Gardening Initiative haben sich etabliert und sorgen für mehr Natur in der Stadt.
Miniaturgarten, kleine menschliche Figuren pflanzen eine Blume
Gute Ideen, Erde, Saatgut, fleißige Hände, Sonnenschein und Regen: So pflanzt und gestaltet man die Städte bunter. © Photocase

Mehr Grün

Brachflächen als Gärten nutzen, betongraue Ecken begrünen, Fassaden schmücken, Plätze aufwerten und Obst und Gemüse zwischen Zebrastreifen und Wochenmarkt anbauen: Urban Gardening hat viele Facetten. Und dank vieler engagierter Gärtnerinnen und Gärtner wird Offenbach von Saison zu Saison grüner. Hier stellen wir einige der Projekte vor:

lila Blumen
© Alex Walker

Hafengarten

Der Hafengarten liegt direkt am Hafenbecken, zwischen Hafenspielplatz und Messeparkplatz. Auf 10.600 Quadratmetern haben Erdbeeren, Kräuter, Salate, Tomaten, Apfelbäume und Sommerblumen ihren Platz. Was genau angebaut wird, entscheiden die teilnehmenden Hobbygärtner. Neben der Ernte soll das Areal auch ein Treffpunkt für die Bewohner des Nordends und des Hafens sein, an dem sie gemütlich in der Sonne sitzen und ihren Pflanzen beim Wachsen zusehen können. Regelmäßig finden Veranstaltungen und Aktivitäten wie Flohmärkte, Filmabende, Kunstaktionen oder Tauschbörsen statt. Koordiniert werden die Hafengarten-Aktivitäten unter dem Projekt "Besser leben in Offenbach" und Hafen-Gärtnerin Alex Walker.

Rolandgarten im Senefelder Quartierspark
© SOH

Rolandgarten

2016 entstand der Rolandgarten im Rahmen der Umgestaltung des ehemaligen Werksgeländes des Druckmaschinenherstellers MAN Roland auf Wunsch der Anwohner. Seit Frühjahr 2018 hat sich „Besser leben in Offenbach“ Rolandgartens angenommen. In den 19 Hochbeeten gedeihen Obststauden, Kräuter, Gemüse und Blumen.

Der Rolandgarten befindet sich mitten in der Freifläche zwischen den Neubauten, der Kita, dem Spielplatz und dem Rewe-Center und ist damit zentrale Anlaufstelle für die Nachbarschaft und Besucher.

Sojaanbau im Nordend: Die Kinder gießen die Pflanzen
Kinder gießen Sojapflanzen im Nordendgarten. © SOH

Nordendgarten

Auf dem Goetheplatz treffen sich nicht nur Anwohner und Besucher, sondern mittlerweile auch wieder Insekten und Bienen, denn der kleine Nordendgarten bietet in den Frühlings- und Sommermonaten bunte Blüten von Zier- und Nutzpflanzen. Auf dem kleinen Areal sind schon Sojapflanzen, verschiedene Beerensorten, Kartoffeln, Radieschen und bunte Wiesen- und Beetblumen gewachsen. Gepflegt werden die Beete von Freiwilligen und den Aktiven des Projekts "Besser leben in Offenbach".

Zwei Frauen pflanzen im Schäfergarten.
© Stadt Offenbach

Schäfergarten

Auf dem Spielplatz in der Schäferstraße (Ecke Hermannstraße) treffen sich im Sommer jeden Mittoch fleißige Hobbygärterinnen und Gärtner zum gemeinsamen Pflanzen, Pflegen und Pläne schmieden. Von 17:30 Uhr bis 20 Uhr wird gearbeitet und bestaunt, was dank lieber Pflege mitten in de Großstadt wächst und gedeiht. Das Nachbarschaftsprojekt wird koordiniert von der Initiative "Essbare Stadt Offenbach".
"Besser leben in Offenbach" unterstützt das Projekt mit einem finanziellen Zuschuss.

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Ein Beet im Mathildenviertel, das von Grünflächenpaten angelegt wurde.
© SOH

Grünflächenpaten

Im gesamten Stadtgebiet sind seit 2007 Grünflächenpaten unterwegs. Sie verwandeln Dreckecken in blühende Beeten und sorgen für mehr Lebensqualität in den Stadtteilen. Angestoßen wurde das Engagement von dem stadtkonzernweiten Projekt „Besser leben in Offenbach“, das die Aktivitäten der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe bündelt.

Aktuelles

22.05.2015