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Ein geräumter Fußgängerweg ist zu sehen.
© Stadt Offenbach
Über Nacht hatte sich Offenbach am Dienstag in eine Winterlandschaft verwandelt. Das sieht schön aus, allerdings beeinträchtigen Schnee, Eis und Matsch die Straßenverhältnisse, Verkehr und Fußgänger sind winterlichen Gefahren ausgesetzt. Besonders gefährdet sind ältere und gehbehinderte Menschen. „Grundstückseigentümer haben deshalb die Gehwege vor ihrer Liegenschaft auf einer Breite von mindestens 1,50 Meter zu räumen“, erklärt Daniel Krüger, zuständiger Sachgebietsleiter beim Ordnungsamt. „Gegebenenfalls muss die Fläche auch abgestreut werden. Die Verwendung von Salz ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, allerdings verboten.“

Die Räumpflicht gilt laut Winterdienstsatzung der Stadt montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags von 8 bis 20 Uhr, sonn- und feiertags von 9 bis 20 Uhr. Verstöße gegen die Räumpflicht kann das Amt mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Euro ahnden. Rutscht ein Fußgänger auf einem vereisten öffentlichen Weg aus und verletzt sich, kann es für die Eigentümer oder auch Mieter des angrenzenden Gebäudes richtig teuer werden: Der Verletzte hat möglicherweise Anspruch auf Schmerzensgeld, Heilbehandlung und Verdienstausfälle. Die Streu- und Räumpflicht auf öffentlichen Wegen und Straßen ist in der Winterdienstsatzung der Stadt Offenbach geregelt. Die Regelungen im Detail finden Interessierte unter www.offenbach.de Suchbegriff: Winterdienstsatzung.

 

Offenbach am Main, 12. Januar 2021