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Herzen hängen an der Wäscheleine
© congerdesign / Pixabay
Ein gutes Miteinander beginnt im Kleinen, mit Toleranz und Wissen, manchmal braucht es eine Aufforderung, Dinge neu oder anders zu sehen. Mit der aktuellen Ausschreibung für Projektgelder fördert die Partnerschaft für Demokratie erneut Ideen und Initiativen, die sich gegen Ausgrenzung oder Diskriminierung und für ein friedliches, von gegenseitiger Wertschätzung getragenes Zusammenleben einsetzen.

Mit finanzieller Unterstützung vom Bund und Land stehen mit dem Bewilligungsbescheid des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ eine Fördersumme von bis zu 125.000 Euro zur Verfügung, vorliegt ebenso die Absichtserklärung des Landes Hessen zur Kofinanzierung mit bis zu 12.000 Euro.

„Ich freue mich, dass dadurch weiterhin Projekte aus der Zivilgesellschaft gefördert werden können, die demokratische Haltungen stärken und Extremismus und Radikalisierungen vorbeugen“, so Bürgermeister Peter Freier. Frank Weber vom Ordnungsamt ergänzt: „Maßnahmen, die gegenseitigen Respekt fördern, tragen zu einem besseren Miteinander in der Stadtgesellschaft bei. Wir erhoffen uns präventive Wirkung gegen Hass und Hetze.“

„Gemeinsam gestalten wir Offenbach“ ist Motto und Mission gleichermaßen, daher werden beispielsweise stadtteilbezogene Projekte wie Treffpunkte, Räume und Engagement für Jugendliche oder das miteinander unterschiedlicher Gruppen gefördert ebenso wie die Arbeit gegen Rassismus, Diskriminierung, religiöser Extremismus. Förderungswürdig sind aber auch Projekte in Kitas, die der (früh)- kindlichen Demokratie- und Teilhabebildung dienen ebenso wie inklusionsfördernde Projekte oder solche, die zur aktiven Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Antisemitismus einladen oder gendersensible Problematiken ansprechen. Die Förderung erfolgt gemäß den Leitlinien des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, das Bekenntnis der Geförderten zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit ist dabei obligatorisch. Grundsätzlich nicht gefördert werden können. Weil zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure gestärkt werden sollen, können kommunale Gruppen und Initiativen nur als Kooperationspartner auftreten und selbst keine Förderanträge stellen. Weitere Fragen zur Antragsstellung und der Förderungsfähigkeit von Projekten beantwortet die Koordinierungs- und Fachstelle beim AWO Kreisverband Offenbach Land e.V.,  Ann-Kathrin Schütz, ann-kathrin.schuetzawo-of-landde, Tel.: 06074 48288-17.

Die Partnerschaft für Demokratie Offenbach am Main setzt sich für Demokratie und gegen Extremismus ein. Sie wird organisiert vom AWO Kreisverband Offenbach Land e.V. im Auftrag der Stadt Offenbach am Main, Geschäftsstelle Kommunale Prävention (Ordnungsamt). Die Partnerschaft für Demokratie Offenbach am Main wird im Zuge des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Hessischen Ministeriums des Inneren und Sports gefördert. 

7. Januar 2021