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Bürgermeister Peter Freier und Triathletin Julia Ertmer
Bürgermeister Peter Freier und Triathletin Julia Ertmer © Stadt Offenbach

„Fleiß, Zielstrebigkeit und Freude an der Arbeit haben mir sehr geholfen“, das ist die Antwort von Alev Ari auf Fragen von Schülerinnen und Schülern, was ihr geholfen habe, einen Friseursalon zu gründen und diesen erfolgreich  zu führen. Mit anderen Offenbacherinnen und Offenbachern, die es zu was gebracht haben, wie Alma Obradovac, Schulleiterin der Eichendorffschule, Julia Ertmer, Triathletin und Ironman-Siegerin 2017 auf Hawaii in ihrer Altersklasse, Erol und Serdal Cavus von der gleichnamigen Bäckerei sowie Bürgermeister Peter Freier, bereits als junger Erwachsener in der Lokalpolitik aktiv, stand sie beim 12. Offenbacher Präventionstag im Ringcenter Jugendlichen Rede und Antwort zu Fragen nach dem Weg zu einer erfolgreichen Karriere. Zuvor hatten Bürgermeister Peter Freier und Polizeivizepräsidentin Anja Wetz in ihren Grußworten die Wichtigkeit des präventiven Handelns in unserer Gesellschaft unterstrichen.

„Wir wollten junge Menschen ermutigen, nach vorne zu schauen, Ziele für ihre Zukunft zu entwickeln, indem wir sie mit möglichen Vorbildern zusammenbringen. Es gibt unzählige Menschen hier, die erfolgreich ihren Weg gemacht haben, auch wenn ihnen ihr Erfolg nicht unbedingt in die Wiege gelegt wurde“, so Frank Weber, Geschäftsstelle Kommunale Prävention beim Ordnungsamt, hauptverantwortlich für die Organisation der Präventionsveranstaltung. „Was wir vermitteln wollten: Wer anpackt, Ideen und Mut hat kann in Offenbach unabhängig von seiner Herkunft was erreichen, ohne Kind reicher Eltern gewesen zu sein!“

Alev Ari, Inhaberin eines Friseursalons
Alev Ari, Inhaberin eines Friseursalons © Stadt Offenbach

Dem Motto entsprechend „Wir sind Offenbach!“ standen Offenbacherinnen und Offenbacher besonders im Fokus des diesjährigen Präventionstages. Insbesondere das Verbindende, das vorhandene Engagement und die vielfältigen Ressourcen der Menschen hier waren im Blickfeld. Schüler der Edith Stein Schule zeigten Blicke auf Offenbach, die sie in einer Projektwoche mit der „Camera Obscura“ festgehalten haben. Mit Songmoo e.V., präsentierte sich erstmals ein Offenbacher Verein, der über Selbstverteidigung und Kampfsport Frauen aus unterschiedlichen Milieus zusammenbringt und ihnen hilft, ihre Fähigkeiten zu entdecken und auszubauen.

Der Verein „Politik zum Anfassen!“ machte den mehr als 200 Schülerinnen und Schülern Offenbacher Schulen und der Laufkundschaft im Ringcenter Lust auf Demokratie und Wählen. Er engagierte sich im Ringcenter auf Initiative der „Partnerschaft für Demokratie in Offenbach“, finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Hessischen Kompetenzzentrums Extremismus (HKE) beim Hessischen Innenministerium.

Die Besucherinnen und Besucher erwarteten zudem Informationen und interaktive Aktionen rund um Präventions- und Unterstützungsangebote in Offenbach.  In Workshops thematisierte Pro Familia „Abweichungen von dem heteronormativen Bild und sexuelle Vielfalt um den Raum für einen anerkennenden und toleranten Umgang zu öffnen.  Das Deutsche Rote Kreuz Offenbach bearbeitete mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen von „Heroes“ Themen wie Ehre, Gleichberechtigung, Kontroll- und Schutzmechanismen in der Familie, Diskriminierung und patriarchalische Gesellschaftsstrukturen.

An weiteren Ständen ging es um die Stabstelle Sauberes Offenbach und den ESO Stadtservice. Die Aktion Gewalt-Sehen-Helfen stellten Stefan Stoll und Daniel Krüger vom Ordnungsamt vor. Die Vereine Wildhof und Kreuzbund informierten zum Thema Sucht – dabei konnte auch Hockey mit einer Brille ausprobiert werden, die einen Rausch simuliert. Über ihre Arbeit informierten die Caritas, der Weiße Ring und die Fairplayer der Schillerschule. Die Verkehrswacht war mit dem Fahrsimulator vor Ort und das Polizeipräsidium mit einer Wand zum Test der eigenen Reaktionen.

Der 12. Offenbacher Präventionstag wurde organisiert vom Ordnungsamt der Stadt Offenbach im Rahmen der Kommunalen Präventionsarbeit mit Unterstützung der Partnerschaft für Demokratie, der Polizei, der Stadtwerke Offenbach Holding SOH („Besser leben in Offenbach“), dem städtischen Kulturmanagement, dem Ringcenter Offenbach, und der EVO.

Ein Filmbeitrag des Medienprojektzentrums Offener Kanal (MOK) Rhein-Main zur Veranstaltung ist unten verfügbar.

Offenbach am Main, 25. September 2019