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Mehr Effizienz und sichtbar mehr Sauberkeit erhoffen sich die Verantwortlichen von der jetzt vom Magistrat beschlossenen Stabstelle Sauberes Offenbach. Sofern die Stadtverordneten zustimmen, soll die direkt beim Ordnungsdezernat angesiedelte Position zeitnah ausgeschrieben und im Frühjahr besetzt werden.

„In dieser Stelle laufen alle Fäden zusammen“, erläutert Bürgermeister und Ordnungsdezernent Peter Schneider die neue Funktion: „Schon jetzt haben die Offenbacher Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Möglichkeiten, Unordnungszustände zu melden. Wir möchten die einzelnen Kanäle auf den Prüfstand stellen, Prozesse optimieren und die vorhandenen Ressourcen effizienter einsetzen.“

Wer beispielsweise Müll auf dem Gehweg oder Schlaglöcher melden möchte, kann den Mängelmelder nutzen oder den ESO Stadtservice kontaktieren. Viele wählen auch den vermeintlich direkten Weg und rufen beim Ordnungsamt oder auch im Rathaus an. „Wir sind viel zu sehr damit beschäftigt, die einzelnen Anliegen aufzunehmen und entsprechend weiterzugeben“, erklärt Ordnungsamtsleiter Peter Weigand.

Der neue „Sauberkeitsbeauftragte“ soll die mit den Themen Sauberkeit und Ordnung befassten Funktionseinheiten, eben ESO Stadtservice, Quartiersmanagement, Besser Leben in Offenbach (BLO) und Ordnungsamt, unter die Lupe nehmen und deren Aktivitäten langfristig besser koordinieren. Daher ist neben Sach- und Fachkenntnis auch Fingerspitzengefühl gefragt.

„Ein ordentliches Stadtbild ist Visitenkarte nach außen und trägt zum Sicherheitsgefühl der Bürger bei“, so Weigand weiter. Dem soll mit der Einrichtung der Stabstelle Rechnung getragen werden, rund 85.000 Euro jährliche Personalkosten für 1,5 Stellen sowie 15.000 Euro Sachkosten sind hierfür eingeplant

20.01.2017