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Schüler und Verkehrspolizisten halten ein Auto an
Verkehrssicherheitswoche an der Humboldtschule © Stadt Offenbach

Schon eine Viertklässlerin kann resolut sein: „Sie stehen im Haltverbot, das dürfen Sie nicht!“, verkündete sie einer Mutter, die trotz Verbotszone anhielt, um ihren Sohn aussteigen zu lassen.  Beeindruckt vom dem Engagement der kleinen Verkehrshelfer zeigte sich Bürgermeister und Ordnungsdezernent Peter Freier, der sich vor der Humboldtschule über die Verkehrssicherheitsaktion der Schülerinnen und Schüler, Elternvertreter und Lehrkräfte gemeinsam mit der Stadtpolizei informierte.

Saures, handgemalte Strafzettel und rote Daumen nach unten gab es für Falschparker, rote Herzchen, Danke-Kärtchen mit Süßigkeiten, Blümchen, Smiley-Radiergummis und grüne Daumen nach oben für diejenigen, die zur Fuß zur Schule kommen, am Zebrastreifen halten und auf die Schulkinder achten. Kinder, Eltern und Lehrkräfte honorierten vorbildliches Verhalten von Verkehrsteilnehmern und ließen fehlende Rücksichtnahme nicht durchgehen.

Schüler halten zwei selbstgemachte Herzen in die Kamera
© Stadt Offenbach

Das Ordnungsamt hatte wieder Offenbacher Grund- und Förderschulen zu einer gemeinsamen Verkehrssicherheitswoche eingeladen und angeboten, die Schulen dabei zu unterstützen. Beteiligt haben sich die Beethovenschule, die Buchhügelschule, die Eichendorffschule, die Friedrich-Ebert-Schule, die Humboldtschule und die Grundschule Bieber.

Ziel der seit 2011 jährlich stattfindenden Verkehrssicherheitswoche ist es, vorbildliches Verhalten von Verkehrsteilnehmern durch Eltern, Kinder, Lehrkräfte zu belohnen und Fehlverhalten anzusprechen, beides auf originelle Weise. Mitarbeiter der Stadtpolizei waren auch in diesem Jahr dabei und schritten ein, wo nötig.

Schüler, Lehrerin und ein Verkehrspolizist stehen an einer Straße
Verkehrssicherheitswoche an der Buchhügelschule © Stadt Offenbach

„Die starke Präsenz von Kindern, Lehrern, Eltern und Ordnungskräften auf der Straße beeindruckte die meisten Verkehrsteilnehmer,“, so Frank Weber, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes und zuständig für kommunale Prävention. „Dennoch gab es einzelne Mütter und Väter, die Halteverbote unmittelbar vor der Schule ignorierten, um ihre Kleinen möglichst vor dem Klassenzimmer abzusetzen. Mal aus übertriebener Fürsorge ihrem Kind gegenüber, mal aus Eile. Die engagierten Verkehrshelfer zeigten allerdings unmissverständlich, dass sie das gefährdende Verhalten nicht durchgehen lassen.“

Ordnungsdezernent und Bürgermeister Peter Freier freute sich über das Engagement der Kleinen und Großen für mehr Sicherheit vor Schulen: „Verkehrserziehung darf Spaß machen. Herzlichen Dank an alle Beteiligten, die sich hier vorbildlich engagiert haben!“

Organisiert wird die jährlich stattfindende Verkehrssicherheitsaktion der Schulen gemeinsam mit der Stadtpolizei durch das Ordnungsamt der Stadt Offenbach im Rahmen der kommunalen Präventionsarbeit.

14. November 2019