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Gebäude mit Videoüberwachung
© Stadt Offenbach
Wie bereits im Februar berichtet, hat der Magistrat dem vollständigen Austausch der Videoüberwachung in der Offenbacher Innenstadt zugestimmt. Die technisch erneuerten Anlagen sind inzwischen in Betrieb genommen worden. An Investitionskosten sind insgesamt 330.000 Euro angefallen. Zwei Drittel davon, 220.000 Euro, bezuschusst das Land Hessen.

„Seit dem Jahr 2004 gibt es die Videoüberwachung im Stadtgebiet. Nach nunmehr 17 Jahren war eine technische Aktualisierung dringend erforderlich. Die neuen Kameras ermöglichen die Aufzeichnung in einer deutlich besseren Bildqualität und damit überhaupt eine Grundlage für gegebenenfalls notwendige Fahndungsmaßnahmen der Polizei. Ich freue mich, dass die Installation der Geräte nun sehr rasch abgeschlossen werden konnte und die neue Videoüberwachung in Betrieb geht. Damit bieten wir einerseits den Bürgerinnen und Bürgern mehr Sicherheitsgefühl und unterstützen andererseits die Polizei- und Ordnungsbehörden bei der Aufklärung von Straftaten“, betont Ordnungsdezernent Peter Freier.

Gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Südosthessen betreibt die Stadt Offenbach die Videoüberwachung innerhalb des Stadtgebiets. Drei Kameras befinden sich an der Hermann-Steinhäuser-Straße. Zwei Kameras überwachen den Europaplatz und zwei Kameras stehen am S-Bahn-Bahnhof Bieber-Waldhof. Neun Kameras sind am Marktplatz installiert, fünf befinden sich am Stadthaus, eine am Gebäude Frankfurter Straße 1 und drei Kameras an der Sparkasse. Zugriff auf die aufgezeichneten Bilder haben die berechtigten Beschäftigten der Stadtwache, die Einsatzzentrale der Polizei und die Berechtigten des neuen Polizeireviers im Neubau des Polizeipräsidiums ab August 2021.

Detailaufnahme der fünf Kameras am Stadthaus.
© Stadt Offenbach

Polizeipräsident Eberhard Möller führt weiter aus: „Die Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen verbessert das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Offenbacher Innenstadt. Sie erhöht den Verfolgungsdruck auf potenzielle Straftäter und soll damit Straftaten verhindern. Die jetzt erfolgte technische Aufwertung verbessert zudem die Möglichkeiten zur Aufklärung von Straftaten und hilft bei der gezielten, schnellen Einwirkung auf Ereignisse vor Ort.“

Die Errichtung und der Betrieb der Videoschutzanlage erfolgt in enger Abstimmung mit dem Hessischen Datenschutzbeauftragten und dem Hessischen Landeskriminalamt.

Die Überwachung öffentlicher Straßen und Plätze ist gesetzlich streng geregelt und die Aufzeichnungen dürfen nur in begründeten Einzelfällen von den Ermittlungsbehörden gesichtet werden.

Die neu installierten Kameras arbeiten mit sogenannten hochauflösenden Multifocal-Sensorsystemen. Dies ist ein patentiertes Kamerasystem, das weite Flächen und große Distanzen in einer hohen Auflösungsqualität darstellen kann. Diese Videotechnik kommt bereits in mehreren Städten in Hessen zum Einsatz und wird vom Hessischen Landeskriminalamt empfohlen.

10. Juni 2021